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	<title>K Archives - Steuerberater Hannover</title>
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	<description>Oliver Bletgen &#38; Kollegen</description>
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	<title>K Archives - Steuerberater Hannover</title>
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		<title>Kinder &#8211; Ehegattenunterhalt</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kinder - Ehegattenunterhalt Normen § 62 ff EStG Information Nach Auffassung des BFH erlosch der Kindergeldanspruch für ein volljähriges Kind grundsätzlich ab der Eheschließung des Kindes, weil er eine typische Unterhaltssituation der Eltern voraussetzt, die nicht mehr besteht, wenn der Ehegatte des Kindes zu dessen Unterhalt verpflichtet ist (BFH, 02.03.2000 - VI R 13/99, BStBl  [...]</p>
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<h1 class="stw_titel">Kinder &#8211; Ehegattenunterhalt</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik" id="frg_e52"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e55">§ 62 ff EStG</p>
<div class="infografik" id="frg_e58"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e61">Nach Auffassung des BFH erlosch der Kindergeldanspruch für ein volljähriges Kind grundsätzlich ab der Eheschließung des Kindes, weil er eine typische Unterhaltssituation der Eltern voraussetzt, die nicht mehr besteht, wenn der Ehegatte des Kindes zu dessen Unterhalt verpflichtet ist (BFH, 02.03.2000 &#8211; VI R 13/99, BStBl II 2000, 522). Ab dem Zeitpunkt der Eheschließung ist dem Kind in erster Linie der Ehegatte zum Unterhalt verpflichtet (vgl. § 1608 Satz 1 BGB). Es besteht nur noch eine nachrangige Unterhaltspflicht der Eltern. </p>
<p id="frg_e88">Ab 2012 ist diese Sichtweise überholt. Liegen die sonstigen Voraussetzungen vor, kann das verheiratete Kind bei seinen Eltern berücksichtigt werden. Die Höhe der Einkünfte und Bezüge des Ehegatten spielen keine Rolle.</p>
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		<item>
		<title>Kinder &#8211; freiw. soziales o. ökologisches Jahr</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kinder - freiw. soziales o. ökologisches Jahr Normen § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2d EStG Information Eine Kindberücksichtigung ist auch möglich bei Kindern zwischen 18 und 25 Jahren, die Sonderdienste wie ein freiwilliges soziales Jahr oder ein freiwilliges ökologisches Jahr geleistet haben.Gemäß § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2d EStG wird ein  [...]</p>
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<h1 class="stw_titel">Kinder &#8211; freiw. soziales o. ökologisches Jahr</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik" id="frg_e40"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e43">§ 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2d EStG</p>
<div class="infografik" id="frg_e46"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e49">Eine Kindberücksichtigung ist auch möglich bei Kindern zwischen 18 und 25 Jahren, die Sonderdienste wie ein freiwilliges soziales Jahr oder ein freiwilliges ökologisches Jahr geleistet haben.</p>
<p id="frg_e51">Gemäß § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2d EStG wird ein volljähriges Kind bis zur Altersgrenze berücksichtigt, wenn es</p>
<ul id="frg_e53">
<li>
<p id="frg_e55">ein freiwilliges soziales Jahr oder ein freiwilliges ökologisches Jahr im Sinne des Jugendfreiwilligendienstegesetzes,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e58">einen europäischen Freiwilligendienst,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e61">einen anderen Dienst im Ausland im Sinne von § 5 des Bundesfreiwilligendienstes,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e64">einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst &#8222;weltwärts&#8220; im Sinne der Richtlinie des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vom 01.08.2007 (BAnz 2008 S. 1297),</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e67">einen Freiwilligendienst aller Generationen im Sinne von § 2 Absatz 1a des Siebten Buches Sozialgesetzbuch,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e70">einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst im Sinne der Richtlinie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 20.12.2010 (GMBl S. 1778) oder</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e73">einen Bundesfreiwilligendienst im Sinne des Bundesfreiwilligendienstgesetzes</p>
</li>
</ul>
<p id="frg_e75">leistet.</p>
<p id="frg_e77">Das freiwillige soziale Jahr und das freiwillige ökologische Jahr werden aufgrund einer schriftlichen Vereinbarung des bzw. der Freiwilligen mit einem anerkannten Träger bis zur Dauer von in der Regel <strong>zwölf zusammenhängenden Monaten</strong> geleistet. Bei einem Dienst im Inland besteht die Möglichkeit der Verlängerung um bis zu sechs Monate. Es kommt auch die Ableistung im (nicht notwendig europäischen) Ausland in Betracht; zum Dienst gehört in diesen Fällen auch die Zeit, in welcher der Träger den Freiwilligen bzw. die Freiwillige auf seine/ihre Tätigkeit vorbereitet (Vorbereitungsdienst).</p>
<p id="frg_e82">Die mehrmalige Ableistung eines freiwilligen sozialen oder eines freiwilligen ökologischen Jahres sowie die Ableistung sowohl eines freiwilligen sozialen Jahres und zusätzlich auch eines freiwilligen ökologischen Jahres führen nicht zu einer mehrfachen Berücksichtigung.</p>
<p id="frg_e84">Der Nachweis des geleisteten Dienstes ist durch die zwischen dem bzw. der Freiwilligen und dem Träger vor Beginn geschlossenen schriftlichen Vereinbarung oder durch eine Bescheinigung zu erbringen, welche der Träger dem bzw. der Freiwilligen nach Abschluss des Dienstes ausstellt; die Angabe des Zulassungsbescheids (soweit es dessen bedarf) sowie der Zeitraum der Verpflichtung bzw. der Teilnahme müssen hierin enthalten sein.</p>
<p id="frg_e86">Als Träger des freiwilligen sozialen Jahres sind zugelassen:</p>
<ol id="frg_e88">
<li>
<p id="frg_e90">die in der freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossenen Verbände und ihre<br />Untergliederungen,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e96">Religionsgemeinschaften mit dem Status einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e99">die Gebietskörperschaften sowie sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts.</p>
</li>
</ol>
<p id="frg_e101">Eine kindergeldrechtliche Berücksichtigung erfolgt nur bei <strong>anerkannten</strong> Diensten.</p>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik" id="frg_e111"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kinder" href="/steuerlexiko/154303"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinder</span></a></p>
</div>
</div>
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		<title>Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kinder Information Inhaltsübersicht1.Allgemeines2.Kindschaftsverhältnisse2.1Im ersten Grad verwandte Kinder (§ 32 Abs.1 Nr. 1)2.2Pflegekinder (§ 32 Abs. 1 Nr. 2 EStG)2.3Stiefkinder/Enkelkinder3.Konkurrenzregelung (§ 32 Abs. 2 EStG)4.Monatsprinzip5.Altersgrenze (§ 32 Abs. 3 u. 4 EStG)6.Verlängerungstatbestände bei Arbeitslosigkeit, Ausbildung oder Übergangszeit (§ 32 Abs. 5 EStG)7.Verlängerungszeitraum8.Zweitausbildung/Zweitstudium9.Kinder-Entlastungen1. AllgemeinesFür die Einkommens- und Lohnbesteuerung sind die persönlichen Verhältnisse des Steuerpflichtigen von Bedeutung. Neben  [...]</p>
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<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Kinder</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik" id="frg_e66"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Allgemeines</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Kindschaftsverhältnisse</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.1">Im ersten Grad verwandte Kinder (§ 32 Abs.1 Nr. 1)</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.2">Pflegekinder (§ 32 Abs. 1 Nr. 2 EStG)</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.3</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.3">Stiefkinder/Enkelkinder</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Konkurrenzregelung (§ 32 Abs. 2 EStG)</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">4.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld4.">Monatsprinzip</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">5.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld5.">Altersgrenze (§ 32 Abs. 3 u. 4 EStG)</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">6.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld6.">Verlängerungstatbestände bei Arbeitslosigkeit, Ausbildung oder Übergangszeit (§ 32 Abs. 5 EStG)</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">7.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld7.">Verlängerungszeitraum</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">8.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld8.">Zweitausbildung/Zweitstudium</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">9.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld9.">Kinder-Entlastungen</a></div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e70">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemeines</h2>
<p id="frg_e73">Für die Einkommens- und Lohnbesteuerung sind die persönlichen Verhältnisse des Steuerpflichtigen von Bedeutung. Neben dem Familienstand ist auch die Berücksichtigung von Kindern in vielerlei Hinsicht wichtig. Die zentrale Regelung zur kindbedingten Entlastung ist der <a class="doklink" title="Familienleistungsausgleich" href="/steuerlexiko/154182">Familienleistungsausgleich</a>, der auf zwei Säulen basiert: <a class="doklink" title="Kinderfreibetrag" href="/steuerlexiko/154315">Kinderfreibetrag</a> und <a class="doklink" title="Freibetrag Betreuung/Erziehung/Ausbildung" href="/steuerlexiko/154213">Freibetrag für Betreuung-, Erziehung- oder Ausbildung</a> auf der einen und <a class="doklink" title="Kindergeld" href="/steuerlexiko/154319">Kindergeld</a> auf der anderen Seite. Damit ein Kind berücksichtigt werden kann, muss vorbehaltlich der Erfüllung zusätzlicher Voraussetzungen insbesondere bei volljährigen Kindern zunächst überhaupt ein Kindschaftsverhältnis bestehen (§ 32 Abs. 1 EStG). Diese Voraussetzungen gelten überwiegend sowohl für den <a class="doklink" title="Kinderfreibetrag" href="/steuerlexiko/154315">Kinderfreibetrag</a> als auch für das <a class="doklink" title="Kindergeld" href="/steuerlexiko/154319">Kindergeld</a> und für den <a class="doklink" title="Freibetrag Betreuung/Erziehung/Ausbildung" href="/steuerlexiko/154213">Freibetrag für Betreuung-, Erziehung- oder Ausbildung</a>.</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e99">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Kindschaftsverhältnisse</h2>
<div class="stw_gld2" id="frg_e102">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.1">2.1 Im ersten Grad verwandte Kinder (§ 32 Abs.1 Nr. 1)</h3>
<p id="frg_e105">Im ersten Grad verwandte Kinder sind leibliche Kinder (eheliche einschließlich angenommener Kinder, für ehelich erklärte und nicht eheliche Kinder) und Adoptivkinder, nicht dagegen Stiefkinder. Die Annahme als Kind wird vom Vormundschaftsgericht ausgesprochen (§ 1752 Abs. 1, § 1768 Abs. 1 BGB) und erst durch die Zustellung des betreffenden Beschlusses rechtswirksam. Mit der Annahme eines minderjährigen Kindes erlischt das Verwandtschaftsverhältnis zu seinen Eltern, bei Annahme des nicht ehelichen Kindes des Ehegatten nur das Verwandtschaftsverhältnis zum anderen Elternteil (§ 1755 BGB).</p>
<p id="frg_e116">Das Kindschaftsrecht stellt nicht eheliche Kinder und eheliche Kinder weitgehend gleich. Danach ist die Mutter eines Kindes die Frau, die es geboren hat (§ 1591 BGB) und Vater, wer zur Zeit der Geburt mit der Mutter verheiratet war, die Vaterschaft anerkannt hat oder dessen Vaterschaft nach § 1600d BGB gerichtlich festgestellt ist (§ 1592 BGB ; s.a. BZSt, 16.07.2012 &#8211; St II 2 &#8211; S 2280-DA/12/00002).</p>
</div>
<div class="stw_gld2" id="frg_e133">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.2">2.2 Pflegekinder (§ 32 Abs. 1 Nr. 2 EStG)</h3>
<p id="frg_e136">Ein Pflegekindschaftsverhältnis setzt voraus, dass das Kind zum Haushalt der Pflegeeltern gehört und die Pflegeeltern zu dem Kind in einer familienähnlichen, auf längere Zeit angelegten Beziehung wie zu einem eigenen Kind stehen. Hieran fehlt es, wenn ein Kind von vornherein nur für eine begrenzte Zeit im Haushalt Aufnahme findet. Kinder, die mit dem Ziel der Annahme in Pflege genommen werden (§ 1744 BGB), sind regelmäßig Pflegekinder. Kostkinder sind dagegen keine Pflegekinder. Werden mehr als sechs Kinder im eigenen Haushalt aufgenommen, spricht für die Finanzverwaltung eine Vermutung dafür, dass es sich um Kostkinder handelt.</p>
<p id="frg_e141">Weitere Einzelheiten finden Sie in dem Stichwort <a class="doklink" title="Pflegekind" href="/steuerlexiko/282126">Pflegekind</a>.</p>
</div>
<div class="stw_gld2" id="frg_e146">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.3">2.3 Stiefkinder/Enkelkinder</h3>
<p id="frg_e149">Stiefkindschaftsverhältnisse und Enkelkindschaftsverhältnisse zählen nicht zu den begünstigten Kindschaftsverhältnissen. Ein unmittelbarer Anspruch auf einen Kinderfreibetrag haben Stiefeltern bzw. Großeltern somit nicht, wohl aber auf <a class="doklink" title="Kindergeld" href="/steuerlexiko/154319">Kindergeld</a>. Allerdings kann der Kinderfreibetrag von den Eltern auf einen Stiefelternteil oder Großeltern übertragen werden. (§ 32 Abs. 6 EStG, vgl. Stichwort <a class="doklink" title="Kinderfreibetrag - &#xDC;bertragung" href="/steuerlexiko/154316">Übertragung des Kinderfreibetrags</a>). Wird die das Stiefkindschaftsverhältnis begründende Ehe durch Tod des leiblichen Elternteils oder durch Scheidung aufgelöst und verbleibt das Kind im Haushalt des Stiefelternteils, wird das Kind bezüglich des Kindergeldes bei diesem ohne weitere Prüfung als Pflegekind berücksichtigt.. Wegen der Ehegattenbesteuerung werden Stiefkinder beim Lohnsteuerabzug des Stiefelternteils bescheinigt, wenn dieser die Steuerklasse III oder IV hat.</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e166">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Konkurrenzregelung (§ 32 Abs. 2 EStG)</h2>
<p id="frg_e169">Besteht bei einem angenommen Kind das Kindschaftsverhältnis zu den leiblichen Eltern weiter, ist es vorrangig als angenommenes Kind zu berücksichtigen. (§ 32 Abs. 2 Satz 1 EStG). Ist ein im ersten Grad mit dem Steuerpflichtigen verwandtes Kind zugleich ein Pflegekind, ist es vorrangig als Pflegekind zu berücksichtigen (§ 32 Abs. 2 Satz 2 EStG).</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e177">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld4.">4. Monatsprinzip</h2>
<p id="frg_e180">Die Berücksichtigung eines Kindes wird auf den einzelnen Kalendermonat abgestellt (§ 32 Abs. 3 &#8211; 6 EStG). Ein Kind wird vom Beginn des Monats, in dem die Anspruchsvoraussetzungen wenigstens an einem Tag erfüllt sind, berücksichtigt. Entsprechend endet die Berücksichtigung mit Ablauf des Monats, in dem die Anspruchsvoraussetzungen wegfallen.</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e185">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld5.">5. Altersgrenze (§ 32 Abs. 3 u. 4 EStG)</h2>
<p id="frg_e188">Der Zeitraum für die allgemeine Berücksichtigung von Kindern ist einheitlich bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bemessen worden (§ 32 Abs. 3 EStG). Ein Kind wird in dem Monat, in dem es lebend geboren wurde, und in jedem folgenden Monat, zu dessen Beginn es das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, berücksichtigt (§ 32 Abs. 3, § 66 Abs. 2, 67 Abs. 2 EStG; s.a. R 32.3 EStR).</p>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel" id="frg_e205">
<p id="frg_e206">Der am 01.01.1998 geborene Sohn hat das 18. Lebensjahr mit Ablauf des 31.12.2015, also zu Beginn des Kalenderjahres 2016 vollendet. Er kann daher für 2016 nicht mehr als Kind berücksichtigt werden, es sei denn, die weiteren Voraussetzungen sind erfüllt.</p>
<table id="frg_tb1" border="1" width="80%" class="doc_table" summary="Voraussetungen"><!-- CF: -10 --></p>
<colgroup id="e699" span="1">
<col id="e700" span="1" width="50%" />
<col id="e701" span="1" width="50%" /></colgroup>
<colgroup id="e208" span="1" />
<thead id="e209">
<tr id="e210">
<td style="width:50%" id="e211" rowspan="1">
<p id="frg_e212"><strong>Kinder über 18 Jahre:</strong></p>
</td>
<td style="width:50%" id="e215" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e217">
<td style="width:50%" id="e218" rowspan="1"> </td>
<td style="width:50%" id="e220" rowspan="1"> </td>
</tr>
</thead>
<tbody id="e222">
<tr id="e223">
<th style="width:50%" id="th1tb1" rowspan="1">
<p id="frg_e224"><strong>Kinder zwischen 18</strong><strong>und 25 Jahren:</strong></p>
</th>
<td style="width:50%" headers="th1tb1" id="e230" rowspan="1">
<p id="frg_e231">&#8211; Erfüllung von besonderen Voraussetzungen</p>
</td>
</tr>
<tr id="e233">
<td style="width:50%" id="e234" rowspan="1"> </td>
<td style="width:50%" headers="th1tb1" id="e236" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e239">
<td style="width:50%" id="e240" rowspan="1"> </td>
<td style="width:50%" headers="th1tb1" id="e242" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e244">
<th style="width:50%" id="th2tb1" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e245"><strong>Kinder über 18 Jahren ohne</strong><strong>Altersgrenze:</strong></p>
</th>
<td style="width:50%" headers="th2tb1" id="e251" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e252">&#8211; Kinder, die wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Betreuung außer Stande sind, sich selbst zu unterhalten</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<table id="frg_tb2" border="1" width="80%" class="doc_table" summary="Sonderf&#xE4;lle"><!-- CF: -10 --></p>
<colgroup id="e723" span="1">
<col id="e724" span="1" width="35%" />
<col id="e725" span="1" width="21%" />
<col id="e726" span="1" width="44%" /></colgroup>
<colgroup id="e254" span="1" />
<thead id="e255">
<tr id="e256">
<td style="width:100%" colspan="3" id="e257" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e259">
<td style="width:100%" colspan="3" id="e260" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e261"><strong>Sonderfälle der Kinder-Berücksichtigung zwischen dem 18. und dem 25.Lebensjahr:</strong></p>
</td>
</tr>
<tr id="e264" valign="top">
<td style="width:35%" id="e265" rowspan="1"> </td>
<td style="width:21%" id="e267" rowspan="1"> </td>
<td style="width:44%" id="e269" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e271" valign="top">
<th style="width:35%" id="e272" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p id="frg_e273">§ 32 Absatz 4 Satz 1 Nr 1 u. 2 EStG</p>
</th>
<th style="width:21%" id="e276" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p id="frg_e277"><strong>Alter des Kindes</strong></p>
</th>
<th style="width:44%" id="e280" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p id="frg_e281"><strong>Berücksichtigungstat</strong><strong>bestand</strong></p>
</th>
</tr>
</thead>
<tbody id="e287">
<tr id="e288">
<td style="width:35%" id="e289" rowspan="1"> </td>
<td style="width:21%" id="e291" rowspan="1"> </td>
<td style="width:44%" id="e293" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e295">
<td style="width:35%" id="e296" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e297">Satz 1 Nr. 1*</p>
</td>
<td style="width:21%" id="e299" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p id="frg_e300">18 &#8211; 21</p>
</td>
<td style="width:44%" id="e302" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e303">Kind, das arbeitslos ist und bei der Agentur für Arbeit als arbeitsuchend gemeldet ist.</p>
</td>
</tr>
<tr id="e305">
<td style="width:35%" id="e306" rowspan="1"> </td>
<td style="width:21%" id="e308" rowspan="1"> </td>
<td style="width:44%" id="e310" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e312">
<td style="width:35%" id="e313" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e314">Satz 1 Nr. 2a*</p>
</td>
<td style="width:21%" id="e316" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p id="frg_e317">18 &#8211; 25</p>
</td>
<td style="width:44%" id="e319" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e320">Kind in Berufsausbildung</p>
</td>
</tr>
<tr id="e322">
<td style="width:35%" id="e323" rowspan="1"> </td>
<td style="width:21%" id="e325" rowspan="1"> </td>
<td style="width:44%" id="e327" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e329">
<td style="width:35%" id="e330" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e331">Satz 1 Nr. 2b*</p>
</td>
<td style="width:21%" id="e333" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p id="frg_e334">18 &#8211; 25</p>
</td>
<td style="width:44%" id="e336" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e337">Kind in Übergangszeit zw. zwei Ausbildungsabschnitten von höchstens vier Monaten</p>
</td>
</tr>
<tr id="e339">
<td style="width:35%" id="e340" rowspan="1"> </td>
<td style="width:21%" id="e342" rowspan="1"> </td>
<td style="width:44%" id="e344" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e346">
<td style="width:35%" id="e347" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e348">Satz 1 Nr. 2c</p>
</td>
<td style="width:21%" id="e350" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p id="frg_e351">18 &#8211; 25</p>
</td>
<td style="width:44%" id="e353" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e354">Kind kann eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatz nicht beginnen oder fortsetzen</p>
</td>
</tr>
<tr id="e356">
<td style="width:35%" id="e357" rowspan="1"> </td>
<td style="width:21%" id="e359" rowspan="1"> </td>
<td style="width:44%" id="e361" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e363">
<td style="width:35%" id="e364" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e365">Satz 1 Nr. 2d</p>
</td>
<td style="width:21%" id="e367" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p id="frg_e368">18 &#8211; 25</p>
</td>
<td style="width:44%" id="e370" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e371">Kind leistet ein frw. soziales Jahr oder ein frw. ökologisches Jahr bzw. einen sog. Freiwilligendienst, u.a. Bundesfreiwilligendienst</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p id="frg_e373">* Bei einem Kind, das den gesetzlichen GWD oder ZD oder davon befreienden Dienst geleistet hat, verlängert sich der Berücksichtigungszeitraum über das 21. bzw. 25. Lebensjahr hinaus grds. für einen der Dauer dieses Dienstes entsprechenden Zeitraum (§ 32 Abs. 5 EStG, R 32.11 EStR).</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e425">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld6.">6. Verlängerungstatbestände bei Arbeitslosigkeit, Ausbildung oder Übergangszeit (§ 32 Abs. 5 EStG)</h2>
<p id="frg_e428">Es besteht Anspruch auf Kinderfreibetrag oder Kindergeld für ein arbeitsloses Kind über 21 Jahren bzw. für ein Kind in Berufsausbildung oder in <strong>Übergangszeiten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten</strong> von höchstens vier Monaten auch über 25 Jahre, das einen der genannten Dienste geleistet hat, und zwar für einen der Dauer des Dienstes entsprechenden Zeitraum über das 21. bzw. 25.  Lebensjahr hinaus. Der Begünstigungszeitraum wird insoweit verlängert. Kinder, deren Berufsausbildung unterbrochen worden ist, weil sie an Stelle des ges. GWD Wehrdienst bis zu drei Jahren leisten oder eine von diesen Diensten befreiende Tätigkeit als Entwicklungshelfer ausüben, können ebenfalls nicht berücksichtigt werden. Stattdessen kann aber der Berücksichtigungszeitraum ggf. auch für diesen Personenkreis verlängert werden. Statt der Berücksichtigung des Kindes können die Eltern die Unterhaltszahlungen an &#8222;Wehrdienstkinder&#8220; im Rahmen des § 33a Abs. 1 EStG geltend machen.</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e439">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld7.">7. Verlängerungszeitraum</h2>
<p id="frg_e442">Die Berücksichtigungszeiten verlängern sich, wenn das Kind den gesetzlichen Grundwehrdienst oder Zivildienst geleistet hat um die Dauer des Grundwehr- oder Zivildienstes.</p>
<p id="frg_e447">Der Verlängerungszeitraum entspricht auch dann der vollen Dienstzeit, wenn im ersten Monat des Dienstes noch Kindergeld bezogen wurde, weil der Dienst nicht am Monatsersten begann (BFH, 20.05.2010 &#8211; III R 4/10).</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e452">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld8.">8. Zweitausbildung/Zweitstudium</h2>
<p id="frg_e455">Nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung und eines Erststudiums wird ein Kind in den Fällen des § 32 Abs. 4 Satz 1 Nummer 2 nur berücksichtigt, wenn das Kind keiner Erwerbstätigkeit nachgeht. Eine Erwerbstätigkeit mit bis zu 20 Stunden regelmäßiger wöchentlicher Arbeitszeit, ein Ausbildungsdienstverhältnis oder ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis im Sinne der §§ 8 und 8a SGB IV sind unschädlich (BMF, 07.12.2011 &#8211; IV C 4 &#8211; S 2282/07/0001:01). </p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e466">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld9.">9. Kinder-Entlastungen</h2>
<p id="frg_e469">Von der Zuordnung bzw. von der Haushaltszugehörigkeit eines Kindes sind zahlreiche steuerliche Entlastungen abhängig. Beispiele für steuerliche Vergünstigungen für Kinder:</p>
<ul id="frg_e471">
<li>
<p id="frg_e473">Minderung der zumutbaren Belastung bei den <a class="doklink" title="Au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche Belastungen (ABC) - Teil 1" href="/steuerlexiko/153977">außergewöhnlichen Belastungen</a></p>
</li>
<li>
<p id="frg_e478"><a class="doklink" title="Ausbildungsfreibetr&#xE4;ge" href="/steuerlexiko/153966">Ausbildungsfreibeträge</a></p>
</li>
<li>
<p id="frg_e482">Übertragung des einem Kind zustehenden <a class="doklink" title="Kinder - Behinderte" href="/steuerlexiko/154306">Behinderten-Pauschbetrags</a></p>
</li>
<li>
<p id="frg_e487">Abzug von <a class="doklink" title="Kinderbetreuungskosten" href="/steuerlexiko/154313">Kinderbetreuungskosten</a></p>
</li>
<li>
<p id="frg_e492">höhere Einkommensgrenze bei der Wohnungsbauprämie</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e495">Kürzungen bei der Ermittlung der Kirchensteuer bzw. beim <a class="doklink" title="Solidarit&#xE4;tszuschlag" href="/steuerlexiko/154493">Solidaritätszuschlag</a></p>
</li>
<li>
<p id="frg_e503"><a class="doklink" title="Freibetrag Betreuung/Erziehung/Ausbildung" href="/steuerlexiko/154213">Freibetrag Betreuung/Erziehung/Ausbildung</a></p>
</li>
<li>
<p id="frg_e507">Entlastungsbetrag für Alleinerziehende</p>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik" id="frg_e511"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kinder - arbeitslos" href="/steuerlexiko/154304"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinder &#8211; arbeitslos</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kinder - Au-pair-T&#xE4;tigkeit" href="/steuerlexiko/154305"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinder &#8211; Au-pair-Tätigkeit</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kinder - Behinderte" href="/steuerlexiko/154306"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinder &#8211; Behinderte</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kinder - Berufsausbildung" href="/steuerlexiko/154307"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinder &#8211; Berufsausbildung</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kinder - Ehegattenunterhalt" href="/steuerlexiko/154308"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinder &#8211; Ehegattenunterhalt</span></a><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinder &#8211; Einkünfte und Bezüge</span><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kinder - freiw. soziales o. &#xF6;kologisches Jahr" href="/steuerlexiko/154310"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinder &#8211; freiw. soziales o. ökologisches Jahr</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kinder - ohne Ausbildungsplatz" href="/steuerlexiko/154311"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinder &#8211; ohne Ausbildungsplatz</span></a><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinderzulage &#8211; Eigenheimzulagengesetz</span></p>
</div>
</div>
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		<title>Kindergarten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kindergarten Normen § 3 Nr. 33 EStGR 3.33 LStR Information Gem. § 3 Nr. 33 EStG sind Arbeitgeberleistungen, die zur Unterbringung und Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern des Arbeitnehmers in Kindergärten oder vergleichbaren Einrichtungen (z.B. Schulkindergärten, Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Tages-, Wochenmütter u. Ganztagspflegestellen) bestimmt sind, steuerfrei. Dabei ist es gleichgültig, ob die Unterbringung und Betreuung in  [...]</p>
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<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Kindergarten</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik" id="frg_e62"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e65">§ 3 Nr. 33 EStG</p>
<p id="frg_e68">R 3.33 LStR </p>
<div class="infografik" id="frg_e71"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e74">Gem. § 3 Nr. 33 EStG sind Arbeitgeberleistungen, die zur Unterbringung und Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern des Arbeitnehmers in Kindergärten oder vergleichbaren Einrichtungen (z.B. Schulkindergärten, Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Tages-, Wochenmütter u. Ganztagspflegestellen) bestimmt sind, steuerfrei. Dabei ist es gleichgültig, ob die Unterbringung und Betreuung in betrieblichen oder außerbetrieblichen Einrichtungen erfolgt. Einzelheiten vgl. R 3.33 LStR  .</p>
<p id="frg_e82">Folgende Arbeitgeberleistungen führen zu steuerpflichtigem Arbeitslohn, da sie nicht unmittelbar der Betreuung eines Kindes dienen:</p>
<ol id="frg_e84">
<li>
<p id="frg_e86">Arbeitgeberleistungen für die alleinige Betreuung im Haushalt, z.B. durch Kinderpflegerinnen, Hausgehilfinnen oder Familienangehörige.</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e89">Arbeitgeberleistungen für den Unterricht eines Kindes.</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e92">Arbeitgeberleistungen für die Beförderung des Kindes zwischen Wohnung und Kindergarten.</p>
</li>
</ol>
<h2 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h2>
<div class="stw_beispiel" id="frg_e94">
<p id="frg_e95">Ein Arbeitgeber zahlt für seine Sekretärin deren Aufwendungen für eine Tagesmutter zur Betreuung ihres zweijährigen Kindes i. H. v. 307 EUR monatlich. In dem Gesamtbetrag sind 102 EUR für Verpflegungskosten des Kindes enthalten.</p>
<p id="frg_e97">Lösung:</p>
<p id="frg_e99">Der Anteil von 205 EUR, der auf die Betreuung entfällt, ist nach § 3 Nr. 33 EStG steuerfrei. Ebenfalls steuerfrei sind nach R 3.33 LStR  die übernommenen Verpflegungskosten von 102 EUR.</p>
</div>
<h2 class="stw_hinweis_head">Hinweis:</h2>
<div class="stw_hinweis" id="frg_e104">
<p id="frg_e105">Die alleinige Betreuung im Haushalt durch z.B. eine Kinderpflegerin, Hausgehilfin oder Familienangehörige ist nicht steuerfrei (R 3.33 Abs. 2 Satz 4 LStR ). GGf. kommt eine Steuerbefreiung gem. § 3 Nr. 34a EStG in Betracht.</p>
</div>
<p id="frg_e110">Begünstigt sind auch die Aufwendungen, die der Elternteil trägt, der nicht beim Arbeitgeber beschäftigt ist.</p>
<h2 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h2>
<div class="stw_beispiel" id="frg_e112">
<p id="frg_e113">Die Eltern eines nicht schulpflichtigen Kindes sind nicht miteinander verheiratet. Das Kind geht in den Kindergarten. Die Mutter des Kindes trägt die Aufwendungen für den Kindergarten. Der Arbeitgeber des Kindesvaters übernimmt die nachgewiesenen Kosten für den Kindergarten.</p>
<p id="frg_e115">Lösung:</p>
<p id="frg_e117">Die Erstattung des Arbeitgebers ist sowohl steuer- als auch sozialversicherungsfrei. Obwohl die Mutter des Kindes nicht beim Arbeitgeber beschäftigt ist, darf eine steuerfreie Zahlung erfolgen.</p>
</div>
<h2 class="stw_hinweis_head">Hinweis:</h2>
<div class="stw_hinweis" id="frg_e119">
<p id="frg_e120">Eine steuerfreie Erstattung ist nur möglich, wenn der Arbeitgeber die Originalbelege zum Lohnkonto nimmt. Kopien reichen nicht aus (R 3.33 Abs. 4 Satz 3 LStR ). Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Aufwendungen nicht mehrfach durch unterschiedliche Arbeitgeber bezuschusst werden.</p>
</div>
<p id="frg_e125">Als Alternative zu den steuerfreien Arbeitgeberleistungen besteht für Eltern die Möglichkeit, die Aufwendungen für den Kindergarten als sog. Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben bei der Einkommensteuererklärung geltend zu machen. Der Höchstbetrag pro Kind und Jahr beträgt 4.000 EUR (§ 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG).</p>
<p id="frg_e130">Die Leistungen des Arbeitgebers müssen <strong>zusätzlich</strong> erbracht werden. In R 3.33 Abs. 5 LStR  wurde folgende Definition des eine Lohn- und Gehaltsumwandlung einschränkenden Zusätzlichkeitserfordernisses aufgenommen:</p>
<p id="frg_e138">Die Zusätzlichkeitsvoraussetzung erfordert, dass die zweckbestimmte Leistung zu dem Arbeitslohn hinzukommt, den der Arbeitgeber arbeitsrechtlich schuldet. Wird eine zweckbestimmte Leistung unter Anrechnung auf den arbeitsrechtlich geschuldeten Arbeitslohn oder durch dessen Umwandlung gewährt, liegt keine zusätzliche Leistung vor. Eine <strong>zusätzliche</strong> Leistung liegt aber dann vor, wenn sie unter Anrechnung auf eine andere freiwillige Sonderzahlung, z. B. freiwillig geleistetes Weihnachtsgeld, erbracht wird. Unschädlich ist es hierbei, wenn der Arbeitgeber verschiedene zweckgebundene Leistungen zur Auswahl anbietet oder wenn die übrigen Arbeitnehmer die freiwillige Sonderzahlung anstelle der zweckbestimmten Leistung erhalten.</p>
<p id="frg_e143">Diese Regelung dürfte auch auf andere Regelungen übertragbar sein, bei denen ein gesetzliches Zusätzlichkeitserfordernis normiert ist (z.B. Pauschalierung von Fahrtkostenzuschüssen).</p>
<h2 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h2>
<div class="stw_praxistipp" id="frg_e145">
<p id="frg_e146">Es ist also z.B. möglich, Weihnachtsgeld, auf das kein tarifrechtlicher Anspruch besteht, in steuerfreie Kindergartenzuschüsse umzuwandeln.</p>
</div>
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		<title>Kirchensteuer &#8211; Hebesatz</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kirchensteuer-hebesatz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hannovers-steuerberater.de/Steuerlexikon/kirchensteuer-hebesatz/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kirchensteuer - Hebesatz Information Inhaltsübersicht1.Allgemeines2.Kirchensteuerhebesatz bei Einkommen-, Lohn- und Kapitalertragsteuer3.Geltungsbereich des Kirchensteuerhebesatzes4.Weitere Kirchensteuerhebesätze1. AllgemeinesDer Hebesatz der Kirchensteuer als Zuschlag zur Einkommen-, Lohn- und Kapitalertragsteuer beträgt bei allen Religionsgemeinschaften, die die Verwaltung den Finanzbehörden übertragen haben, in Baden-Württemberg und Bayern 8 %, in den übrigen Bundesländern 9 % der Steuerschuld. 2. Kirchensteuerhebesatz bei Einkommen-, Lohn- und  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Kirchensteuer &#8211; Hebesatz</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Allgemeines</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Kirchensteuerhebesatz bei Einkommen-, Lohn- und Kapitalertragsteuer</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Geltungsbereich des Kirchensteuerhebesatzes</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">4.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld4.">Weitere Kirchensteuerhebesätze</a></div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemeines</h2>
<p>Der Hebesatz der Kirchensteuer als Zuschlag zur Einkommen-, Lohn- und Kapitalertragsteuer beträgt bei allen Religionsgemeinschaften, die die Verwaltung den Finanzbehörden übertragen haben, in Baden-Württemberg und Bayern 8 %, in den übrigen Bundesländern 9 % der Steuerschuld. </p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Kirchensteuerhebesatz bei Einkommen-, Lohn- und Kapitalertragsteuer</h2>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel">
<ul>
<li>
<p>Bei einer festgesetzten Einkommensteuer von 8.000 EUR beträgt die Kirchensteuer (9 %) 720 EUR.</p>
</li>
<li>
<p>Bei einem monatlichen Bruttolohn von 3.500 EUR beträgt die Lohnsteuer (III) 382,00 EUR und die Kirchensteuer (9 %) 34,38 EUR.</p>
</li>
<li>
<p>Ein Arbeitnehmer mit Wohnsitz in Bayern (Kirchensteuersatz 8 %) arbeitet bei einem Arbeitgeber mit lohnsteuerlicher Betriebsstätte in Bremen (Kirchensteuersatz 9 %). Der Arbeitgeber hat die Lohnkirchensteuer in Höhe von 9 % (Hebesatz am Sitz der Betriebsstätte). Im Rahmen der Antragsveranlagung wird die Kirchensteuer mit dem am Wohnsitz geltenden Hebesatz festgesetzt und die Differenz erstattet. Im umgekehrten Fall wird die Differenz nacherhoben oder auch erlassen. Der Arbeitgeber kann in einigen Bundesländern beim Betriebsstättenfinanzamt beantragen, die Kirchenlohnsteuer gleich mit dem am Wohnort geltenden Hebesatz zu erheben.</p>
</li>
<li>
<p>Bei einem Kapitalertrag von 10.000 EUR beträgt die Kaitalertragsteuer 2.445 EUR und die Kirchensteuer (9 %) 220,05 EUR.</p>
</li>
</ul>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Geltungsbereich des Kirchensteuerhebesatzes</h2>
<p>Der von der Religionsgemeinschaft beschlossene Hebesatz gilt für die Bundesländer, in denen die Religionsgemeinschaft belegen ist, BVerfG, 19.08.2002 &#8211; 2 BvR 443/01.</p>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel">
<p>Im Bundesland Hamburg haben die dort vorwiegend vertretenen Religionsgemeinschaften (Nordelbische Ev.-Luth. Kirche, Erzbistum Hamburg, jüdische Gemeinde) die Kappung der Progression auf 3 % des zu versteuernden Einkommens festgelegt. Für die im Bundesland Hamburg liegenden Gebietsteile der Ev.-Luth. Landeskirche Hannover beträgt er, wie für die übrigen Gebietsteile in Niedersachsen, 3,5 %.</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld4.">4. Weitere Kirchensteuerhebesätze</h2>
<p>Der Kirchensteuerhebesatz bei Pauschalierung der Lohnsteuer im vereinfachten Verfahren beträgt &#8211; je nach Bundesland &#8211; zwischen 2 % und 7 % der pauschalen Steuer.</p>
<p>Die Mehrzahl der steuererhebenden Religionsgemeinschaften begrenzt die Kirchensteuer durch die sog. Kappung der Progression zwischen 2,75 % und 4 % des zu versteuernden Einkommens.</p>
<p>Einige steuererhebende Religionsgemeinschaften erheben eine <a class="doklink" title="Kirchensteuer - Mindestbetrags-Kirchensteuer" href="/steuerlexiko/3559882">Mindestbetrags-Kirchensteuer</a> in Höhe von 1,80 EUR bzw. 3,60 EUR p.a.</p>
</div>
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		<title>Kammerbeiträge</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kammerbeitraege/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kammerbeiträge Normen § 19 EStG§ 38 EStG Information In seinem Urteil vom 17.01.2008 - VI R 26/06, BStBl. II 2008, 378, hat der BFH die von einer (insoweit wegen Lohnsteuer in Haftung genommenen) Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft (GmbH) übernommenen Pflichtkammerbeiträge für ihre angestellten Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie Geschäftsführer als Arbeitslohn angesehen. Die GmbH wurde im vorliegenden  [...]</p>
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<h1 class="stw_titel">Kammerbeiträge</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>§ 19 EStG</p>
<p>§ 38 EStG</p>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>In seinem  Urteil vom 17.01.2008 &#8211; VI R 26/06, BStBl. II 2008, 378, hat der BFH die von einer (insoweit wegen Lohnsteuer in Haftung genommenen) Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft (GmbH) übernommenen Pflichtkammerbeiträge für ihre angestellten Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie Geschäftsführer als Arbeitslohn angesehen. Die GmbH wurde im vorliegenden Fall wegen Lohnsteuer in Haftung genommen. Das Gericht führte hierzu aus, dass die Pflichtmitgliedschaft, die unabhängig davon bestehe, ob der Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater nach der Bestellung selbstständig oder als Angestellter tätig werde, schließe die Pflicht zur Zahlung von Beiträgen an die Berufskammern einschließe (§ 61 Abs. 1 WPO; § 79 Abs. 1 StBerG). Die Mitgliedschaft in der Berufskammer sei unabdingbar für die Ausübung des Berufs. Die Zahlung der Kammerbeiträge durch den Arbeitgeber liege damit in besonderer Weise im <strong>eigenen Interesse des Arbeitnehmers</strong>.</p>
<p>Dies gelte auch für angestellte Geschäftsführer einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft. Zwar sei Voraussetzung für die Anerkennung einer solchen Gesellschaft, dass die Mitglieder des Vorstands, die Geschäftsführer oder die persönlichen Gesellschafter als Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater zugelassen sind (§ 28 Abs. 1 WPO; § 50 Abs. 1 StBerG). Bei Doppelgesellschaften mit beschränkter Haftung müssten deren Geschäftsführer sogar über eine Doppelqualifikation als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater verfügen. Das in diesen Fällen vorliegende betriebliche Interesse an der Kammermitgliedschaft eines Wirtschaftsprüfers bzw. Steuerberaters und der damit verbundenen Zahlung der Beiträge überlagere jedoch nicht das persönliche Interesse des Angestellten. Die Zwangsmitgliedschaft in den Berufskammern sei zwingende Voraussetzung für die Tätigkeit als Geschäftsführer und damit für die Berufsausübung (der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer) als solches.</p>
<p>Die Steuerpflicht gilt auch für die Übernahme von Beiträgen zur Anwaltskammer (BFH, 12.02.2009 &#8211; VI R 32/08, BStBl. II 2009, 462).</p>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Arbeitslohn" href="/steuerlexiko/153948"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Arbeitslohn</span></a></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kapitalertragsteuer</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kapitalertragsteuer/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kapitalertragsteuer Normen § 43 ff. EStG Information Inhaltsübersicht1.Allgemeines2.Abgeltungsteuer ab 20091. AllgemeinesVon einer Reihe von Kapitaleinkünften wird im Wege des Steuerabzugs ähnlich wie bei der Lohnsteuer schon im Zeitpunkt der Zahlung ein Steuerabzug (Kapitalertragsteuer und Zinsabschlag) erhoben (§ 43 ff. EStG). Ab 2009 wird dieses System noch weiter zu einer sog. Abgeltungsteuer ausgebaut (vgl. Ausführungen am  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
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<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Kapitalertragsteuer</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>§ 43 ff. EStG</p>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Allgemeines</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Abgeltungsteuer ab 2009</a></div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemeines</h2>
<p>Von einer Reihe von Kapitaleinkünften wird im Wege des Steuerabzugs ähnlich wie bei der Lohnsteuer schon im Zeitpunkt der Zahlung ein Steuerabzug (Kapitalertragsteuer und Zinsabschlag) erhoben (§ 43 ff. EStG). <strong>Ab 2009</strong> wird dieses System noch weiter zu einer sog. <strong><a class="doklink" title="Abgeltungsteuer 2009" href="/steuerlexiko/3179549">Abgeltungsteuer</a></strong> ausgebaut (vgl. Ausführungen am Ende des Stichworts).</p>
<p>Der Schuldner der Kapitalerträge, z.B. die ausschüttende Gesellschaft oder die depotführende Bank, sind verpflichtet, die Kapitalertragsteuer einzubehalten, bei dem zuständigen Finanzamt anzumelden und abzuführen.</p>
<p>Sowohl die Kapitalertragsteuer als auch der Zinsabschlag werden im Rahmen einer Veranlagung zur Einkommensteuer auf die spätere Einkommensteuerschuld angerechnet und, soweit sich Überzahlungen ergeben, erstattet.</p>
<p>Seit 1993 ist der so genannte Zinsabschlag besonders ins Blickfeld gerückt, der letztlich nichts anderes ist als eine Kapitalertragsteuer auf Zinsen, z.B. aus Sparguthaben oder festverzinslichen Wertpapieren etc.</p>
<h3 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h3>
<div class="stw_praxistipp">
<p>Bis zur Höhe der Summe aus <a class="doklink" title="Werbungskosten-Pauschbetrag" href="/steuerlexiko/154611">Werbungskosten-Pauschbetrag</a> und Sparerfreibetrag (2007 und 2008: 801 EUR / 1.602 EUR; von 2004 bis 2006 1.421 EUR / 2.842 EUR) bleiben die Einkünfte aus Kapitalvermögen bei Ledigen / Verheirateten steuerfrei. Damit bei Kleinanlegern nicht unnötig zunächst der Zinsabschlag einbehalten und später wieder ausgezahlt werden muss, kann dieser Freibetrag bereits beim Zinsabschlag berücksichtigt werden. Auf einem besonderen Vordruck, dem <a class="doklink" title="Freistellungsauftrag" href="/steuerlexiko/154217">Freistellungsauftrag</a>, der entweder bei Kreditinstituten oder beim Finanzamt erhältlich ist, kann die zinszahlende Bank angewiesen werden, von Zinsen bis zu den o.g. Beträgen keinen Zinsabschlag einzubehalten.</p>
</div>
<p>Es können auch ohne weiteres <a class="doklink" title="Freistellungsauftrag" href="/steuerlexiko/154217">Freistellungsaufträge</a> über Teilbeträge an mehrere Institute erteilt werden. Allerdings dürfen sämtliche Freistellungsaufträge zusammen die Freibeträge nicht übersteigen. Zur Erteilung und Änderung von Freistellungsaufträgen im elektronischen Verfahren vgl. BMF, 13.12.2005 &#8211; IV C 1 &#8211; S 2404 &#8211; 31/05.</p>
<h3 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h3>
<div class="stw_praxistipp">
<p>Bei Vorlage eines Freistellungsauftrags kann auch bei stillen Beteiligungen die Einbehaltung von Kapitalertragsteuer unterbleiben.</p>
</div>
<p>Der Sparerfreibetrag wird nach den Werbungskosten abgezogen. Er betrug für die Jahre 2004 bis 2006 = 1.370 EUR/2.740 EUR (Ledige/Verheiratete) im Jahr. <strong>Ab 2007</strong> wurde er abgesenkt auf 750 EUR / 1.500 EUR (§ 20 Abs. 4 EStG i.d.F. des Steueränderungsgesetzes 2007). Unter Berücksichtigung des unveränderten Werbungskosten-Pauschbetrags bei den Einkünften aus Kapitalvermögen können ab dem 01.01.2007 nur noch höchstens 801 EUR bzw. 1.602 EUR vom Kapitalertragsteuerabzug/Zinsabschlag freigestellt werden. <strong>Ab 2009</strong> gibt es in gleicher Höhe einen <a class="doklink" title="Sparer-Pauschbetrag" href="/steuerlexiko/3277119">Sparer-Pauschbetrag</a>, in dem der &#8222;alte&#8220; Werbungskosten-Pauschbetrag und Sparerfreibetrag aufgehen.</p>
<p>Das Muster des Freistellungsauftrags für Kapitalerträge, die nach dem 31.12.2006 zufließen, ist vom BMF bekannt gegeben worden (BMF, 04.08.2006 &#8211; IV C 1 &#8211; S 2056 &#8211; 3/06). Ist ein Freistellungsauftrag vor dem 01.01.2007 erteilt worden, darf der Freistellungsbetrag für Erträge, die nach dem 31.12.2006 zufließen, nur noch zu 56,37 % berücksichtigt werden.</p>
<table id="frg_tb1" border="0" width="80%" class="doc_table" summary="&#xDC;bersicht"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="51%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="24%" span="1" /></colgroup>
<thead>
<tr>
<td style="width:100%" colspan="3" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p><strong>Übersicht über die kapitalertragsteuerpflichtigen Kapitalerträge</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<th style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Kapitalanlage</p>
</th>
<th style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§§ des EStG</p>
</th>
<th style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>Höhe der Kapitalertragsteuer (bis 2008)</p>
</th>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Gewinnanteile, Dividenden etc</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.1 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>25 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>bei Besteuerung im Halbeinkünfteverfahren</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>20 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Kapitalherabsetzung, Liquidationsraten</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.2 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>25 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Wandelanleihen, Gewinnobligationen u.ä</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>25 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Stille Beteiligung, partiarisches Darlehn</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.4 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>25 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Kurz laufende Lebensversicherung (Zinsen auf Sparanteile)</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.6 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>25 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Schuldverschreibungen der öffentlichen Hand und von Banken</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Pfandbriefe, Schuldbuchforderungen</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Sparbuch</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Festgeld, Termingeld</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Girokonto, Kontokorrent- konto (Zinssatz über 1%)</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>VL-Verträge</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Bonus-Sparverträge</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Tafelgeschäfte (Einlösung des Zinsscheins am Bankschalter)</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>35 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Verkauf von Zinsscheinen (Stückzinsen)</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:51%" rowspan="1" valign="top">
<p>Verkauf von auf- oder abgezinsten Wertpapieren</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>§ 20 Abs.1 Nr.7 EStG</p>
</td>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Kapitalertragsteuer und Zinsabschlagsteuer als Freibetrag</strong></p>
<p>Während die anzurechnende Kapitalertragsteuer bzw. Zinsabschlagsteuer immer schon bei der Bemessung der Einkommensteuervorauszahlungen berücksichtigt wurde, wird nunmehr aus Gründen der Gleichbehandlung ebenfalls zugelassen, dass in <strong>Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren</strong> die Kapitalertragsteuer bzw. Zinsabschlagsteuer durch Eintragung eines Freibetrages auf der Lohnsteuerkarte berücksichtigt wird (Erlass des FinMin Saarland &#8211; B12 &#8211; 368/96 &#8211; S. 2365; Capital 1/97 S. 115). Die anzurechnenden Steuern werden zu diesem Zweck unter Berücksichtigung des individuellen Steuersatzes auf einen Freibetrag hochgerechnet.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Abgeltungsteuer ab 2009</h2>
<p>Das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 vom 14.08.2007 (BGBl. I 2007, 1912) hat u. a. den Bereich der Einkünfte aus Kapitalvermögen ab 2009 neu geregelt. Nach der Rechtslage <strong>bis 2008</strong> gehören zu den Einkünften aus Kapitalvermögen alle Vermögensmehrungen, die bei wirtschaftlicher Betrachtung Entgelt für die Kapitalnutzung sind. Veräußerungsgewinne, die dagegen auf einer Wertsteigerung des Kapitalvermögens beruhen, sind der privaten Vermögensebene zuzuordnen und unterliegen daher &#8211; sofern kein Fall der §§ 17, 23 EStG, § 21 UmwStG a.F. oder § 22 UmwStG n.F. vorliegt &#8211; nicht der Einkommensteuer.</p>
<p><strong>Ab dem 01.01.2009</strong> werden generell 25 % Steuer auf alle Kapitalerträge direkt an der Quelle, also z.B. direkt bei der Bank, Sparkasse, GmbH, AG einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Mit der <a class="doklink" title="Abgeltungsteuer 2009" href="/steuerlexiko/3179549">Abgeltungsteuer</a> ist die Steuerpflicht auf diese Einkunftsart grundsätzlich abgegolten. Hiermit realisiert der Gesetzgeber eine <strong>einheitliche Besteuerung</strong> von Erträgen (Zinsen, Dividenden, Investmenterträgen Zertifikatserträgen u.s.w.) <u>und</u> Gewinnen aus der Veräußerung privater Kapitalanlagen mit einem <strong>einheitlichen Steuersatz von 25 %</strong> ab dem 01.01.2009.</p>
<p>Begrifflich handelt es sich weiter um eine <strong>Kapitalertragsteuer</strong> (§ 43a EStG). Von einer Abgeltungsteuer wird gesprochen, da die Einnahmen grundsätzlich nicht mehr im Rahmen der Veranlagung berücksichtigt werden. Nach § 25 Abs. 1 EStG werden nach § 43 Abs. 5 EStG abgegoltene Kapitalerträge nicht in das zu versteuernde Einkommen einbezogen. Der Bürger hat aber die Möglichkeit, die Einbeziehung in die Veranlagung zu beantragen, wenn etwa sein individueller Steuersatz geringer als 25 % ist. Das BMF-Schreiben vom 22.12.2009 &#8211; IV C 1 &#8211; S 2252/08/10004 enthält umfangreiche Ausführungen zu Einzelfragen im Hinblick auf die Abgeltungsteuer. Diese betreffen u.a. die Zuordnung zum Kapitalvermögen, den gesonderten Steuertarif oder auch die Abstandnahme vom Steuerabzug. Für Kapitalerträge, die nach § 43 Abs. 1 EStG dem Steuerabzug unterliegen, sind der Schuldner der Kapitalerträge oder die auszahlende Stelle verpflichtet, dem Gläubiger der Kapitalerträge auf Verlangen eine Steuerbescheinigung nach amtlich vorgeschriebenem Muster auszustellen, die die nach § 32d EStG erforderlichen Angaben enthält. Die Verpflichtung besteht unabhängig von der Vornahme eines Steuerabzugs. Das BMF erläutert die Grundsätze zur Ausstellung der Steuerbescheinigung mit BMF-Schreiben vom 18.12.2009 &#8211; IV C 1 &#8211; S 2401/08/10001.</p>
<h3 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h3>
<div class="stw_praxistipp">
<p>Bei losen Personenzusammenschlüssen wird es nicht beanstandet, wenn z.B. bei <strong>Sparclubs, Schulklassen, Sportgruppen</strong>, die aus mindestens sieben Mitgliedern bestehen, im Rahmen des Kapitalertragsteuerverfahrens auch nach dem 31.12.2008 wie folgt verfahren wird:</p>
<p>Das Kreditinstitut kann vom Steuerabzug im Sinne des § 43 Abs. 1 EStG Abstand nehmen, wenn</p>
<ol>
<li>
<p>das Konto neben dem Namen des Kontoinhabers einen Zusatz enthält, der auf den Personenzusammenschluss hinweist (z.B. Sparclub XX, Klassenkonto der Realschule YY, Klasse 5 A),</p>
</li>
<li>
<p>die Kapitalerträge bei den einzelnen Guthaben des Personenzusammenschlusses im Kalenderjahr den Betrag von 10 EUR, vervielfältigt mit der Anzahl der Mitglieder, höchstens 300 EUR, im Kalenderjahr, nicht übersteigen und</p>
</li>
<li>
<p>Änderungen der Anzahl der Mitglieder dem Kreditinstitut zu Beginn eines Kalenderjahres mitgeteilt werden.</p>
</li>
</ol>
<p>Die Verpflichtung zur Erstellung einer Steuerbescheinigung im Sinne des § 45a Abs. 2 EStG ist hiervon unberührt. Die Anwendung der Vereinfachungsregelung setzt grundsätzlich voraus, dass die insgesamt &#8211; d. h. auch bei Aufsplittung des Guthabens auf mehrere Konten und auch ggf. verteilt auf mehrere Kreditinstitute &#8211; zugeflossenen Kapitalerträge die genannten Grenzen im Kalenderjahr nicht übersteigen.</p>
<p>Ein &#8222;loser Personenzusammenschluss&#8220; im Sinne dieser Vereinfachungsregel ist z. B. nicht gegeben bei</p>
<ol>
<li>
<p>Grundstücksgemeinschaften,</p>
</li>
<li>
<p>Erbengemeinschaften,</p>
</li>
<li>
<p>Wohnungseigentümergemeinschaften,</p>
</li>
<li>
<p>Mietern im Hinblick auf gemeinschaftliche Mietkautionskonten.</p>
</li>
</ol>
<p>Vgl. hierzu BMF, 27.04.2009 (IV C 1 &#8211; S 2252/08/10003, DB 2009, 1098).</p>
</div>
<table id="frg_tb2" border="0" class="doc_table"><!-- CF: -30 --></p>
<tr>
<td rowspan="1">
<p><strong>Ertrag</strong></p>
</td>
<td rowspan="1">
<p><strong>Abzugsverpflichteter</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>inländische Gewinnausschüttungen, z.B. Dividenden</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Schuldner</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>Zinsen aus Wandelanleihen, Gewinnobligationen u.ä.</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Schuldner</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>Erträge aus stillen Gesellschaften und partiarischen Darlehen</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Schuldner</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>Erträge aus Lebensversicherungen (ohne Verkauf)</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Schuldner</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>Erträge aus bestimmten sonstigen Kapitalforderungen</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Auszahlende Stelle</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>Stillhalterprämien</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Auszahlende Stelle</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>Verkauf von Anteilen an Körperschaften (z.B. Aktien)</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Auszahlende Stelle</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>Verkauf von sonstigen Kapitalforderungen</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Auszahlende Stelle</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>Termingeschäfte</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Auszahlende Stelle</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>Rechtspositionen i.S.d. § 20 Abs. 1 Nr. 9 EStG</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Auszahlende Stelle</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">
<p>ausländische Dividenden u.ä.</p>
</td>
<td rowspan="1">
<p>Auszahlende Stelle</p>
</td>
</tr>
</table>
<p>Dem Steuerabzug unterliegen die vollen Kapitalerträge ohne jeden Abzug (§ 43a Abs. 2 Satz 1 EStG).<br />Im Fall einer Kirchensteuerpflicht mindert sich ab 2009 die Kapitalertragsteuer um 25 % der auf die Kapitalerträge entfallenden Kirchensteuer. Die Kirchensteuer zur Kapitalertragsteuer ist gem. § 10 Abs. 1 Nr. 4 EStG dann aber nicht als Sonderausgabe abziehbar.</p>
<p>Erhalten bleiben die bisherigen Regelungen zur Abstandnahme vom Kapitalertragsteuerabzug und zur Erstattung von Kapitalertragsteuer; sie wurden an die neue Gesetzeslage angepasst. Somit bestehen auch zukünftig folgende Möglichkeiten der Abstandnahme von der Besteuerung und Erstattung der Steuer:</p>
<ul>
<li>
<p><strong>Freistellungsauftrag</strong> (§ 44a Abs. 2 Nr. 1 EStG)<br />Das bisherige Freistellungsvolumen von 801 EUR (1.602 EUR bei Verheirateten) bleibt bestehen. Zum Muster eines Freistellungsauftrags vgl. BMF, 02.07.2008 &#8211; IV C 1 &#8211; S 2056/0.</p>
</li>
<li>
<p><strong>Nichtveranlagungsbescheinigungen</strong><br />Sog. NV-Bescheinigungen können, sofern im Einzelnen weitere Voraussetzungen erfüllt sind, folgende Personen oder Körperschaften erhalten:</p>
<ul>
<li>
<p>natürliche Personen (§ 44a Abs. 2 Nr. 2 EStG),</p>
</li>
<li>
<p>steuerbefreite Körperschaften (§ 44a Abs. 4, 7 und 8 EStG),</p>
</li>
<li>
<p>sog. Dauerüberzahler (§ 44a Abs. 5 EStG),</p>
</li>
<li>
<p>Körperschaften (§§ 24, 31 KStG) und</p>
</li>
<li>
<p>Investmentvermögen (§ 11 Abs. 2 InvStG).</p>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Abgeltungsteuer 2009" href="/steuerlexiko/3179549"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Abgeltungsteuer 2009</span></a><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kapitaleinkünfte 2009</span><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kapitaleinkünfte</span><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Sparer-Pauschbetrag" href="/steuerlexiko/3277119"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Sparer-Pauschbetrag</span></a><span class="stw_verweise_stichwort_text">Sparerfreibetrag</span><span class="stw_verweise_stichwort_text">Spekulationsgeschäft</span></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kirchensteuer &#8211; Mindestbetrags-Kirchensteuer</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kirchensteuer-mindestbetrags-kirchensteuer/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kirchensteuer - Mindestbetrags-Kirchensteuer Information Ausgehend vom Grundgedanken der mitgliedschaftlichen Solidarität in der Kirche sollen auch Geringverdiener einen kleinen Beitrag zur Finanzierung ihrer Kirche leisten, den sog. Mindestbetrag der Kirchensteuer (Mindestbetrags-Kirchensteuer). Die Mindestbeträge werden von solchen Kirchensteuerpflichtigen unter Berücksichtigung von § 51a EStG erhoben, für die auch staatliche Einkommensteuer festzusetzen oder Lohnsteuer einzubehalten ist, 8 %  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Kirchensteuer &#8211; Mindestbetrags-Kirchensteuer</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>Ausgehend vom Grundgedanken der mitgliedschaftlichen Solidarität in der Kirche sollen auch Geringverdiener einen kleinen Beitrag zur Finanzierung ihrer Kirche leisten, den sog. Mindestbetrag der Kirchensteuer (Mindestbetrags-Kirchensteuer). Die Mindestbeträge werden von solchen Kirchensteuerpflichtigen unter Berücksichtigung von § 51a EStG erhoben, für die auch staatliche Einkommensteuer festzusetzen oder Lohnsteuer einzubehalten ist, 8 % bzw. 9 % der staatlichen Einkommen-(Lohn-)steuer aber einen niedrigeren Betrag ergeben würden als den jeweils geltenden Mindestkirchensteuerbetrag. Auf Kirchensteuer von der Kapitalertragsteuer wird die Mindestbetrags-Kirchensteuer nicht erhoben.</p>
<p>Die Mindestbetrags-Kirchensteuer wird von den evangelischen und katholischen sowie einigen anderen Religionsgemeinschaften erhoben in den Ländern:</p>
<table id="frg_tb1" border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="40%" span="1" />
<col width="15%" span="1" />
<col width="15%" span="1" />
<col width="15%" span="1" />
<col width="15%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:40%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:15%" rowspan="1">jährlich in EUR</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">monatl. in EUR</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">wöchentl. in EUR</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">tägl. in EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:40%" rowspan="1">Hamburg</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">3,60</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,30</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,07</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,00</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:40%" rowspan="1">Hessen</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">1,80</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,15</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,04</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,01</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:40%" rowspan="1">Mecklenburg-Vorpommern **</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">3,60</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,30</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0.07</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,00</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:40%" rowspan="1">Sachsen *</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">3,60</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,30</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,07</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,01</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:40%" rowspan="1">Sachsen-Anhalt *</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">3,60</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,30</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,07</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,01</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:40%" rowspan="1">Schleswig-Holstein</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">3,60</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,30</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,07</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,00</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:40%" rowspan="1">Thüringen *</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">3,60</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,30</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,07</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" align="center">0,01</td>
</tr>
</table>
<p>* nur ev<br /> ** nur für das Erzbistum Berlin und Hamburg</p>
<p>In den übrigen Bundesländern bemisst sich die Kirchensteuer nach dem normalen kirchlichen Steuersatz.</p>
<h2 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h2>
<div class="stw_beispiel">
<p>Ein verheirateter ev. Arbeitnehmer in Hamburg, Lohnsteuerklasse III/0, bezieht einen Bruttolohn in Höhe von 1.700 EUR monatlich:</p>
<table id="frg_tb2" border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">Bruttolohn</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">Lohnsteuer</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">Kirchensteuer 9 %</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">Mindestbetrags-Kirchensteuer</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">1.700</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">2,00</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">0,18</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">0,30</td>
</tr>
</table>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kinder &#8211; Behinderte</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kinder-behinderte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hannovers-steuerberater.de/Steuerlexikon/kinder-behinderte/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kinder - Behinderte Normen § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG Information Inhaltsübersicht1.Allgemeines2.Außer Stande, sich selbst zu unterhalten3.Keine Anrechnung eigenen Vermögens4.Übertragung des Behinderten-Pauschbetrags des Kindes auf die Eltern1. AllgemeinesUnabhängig vom Alter werden Kinder, die wegen körperlicher, geistiger oder seelischer (schwerer) Behinderung außer Stande sind, sich selbst zu unterhalten, gem. § 32 Abs. 4  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kinder-behinderte/">Kinder &#8211; Behinderte</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Kinder &#8211; Behinderte</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik" id="frg_e50"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e53">§ 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG</p>
<div class="infografik" id="frg_e56"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Allgemeines</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Außer Stande, sich selbst zu unterhalten</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Keine Anrechnung eigenen Vermögens</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">4.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld4.">Übertragung des Behinderten-Pauschbetrags des Kindes auf die Eltern</a></div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e60">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemeines</h2>
<p id="frg_e63">Unabhängig vom Alter werden Kinder, die wegen körperlicher, geistiger oder seelischer (schwerer) Behinderung außer Stande sind, sich selbst zu unterhalten, gem. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG berücksichtigt. Als entsprechende Kinder kommen insbesondere Kinder in Betracht, deren Schwerbehinderung (§ 2 Abs. 2 SGB IX) festgestellt ist oder die einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind (§ 2 Abs. 3 SGB IX, R 32.9 EStR). </p>
<p id="frg_e68">Die Berücksichtigung eines volljährigen Kindes, weil es sich wegen seiner Behinderung nicht selbst unterhalten kann, setzt voraus, dass die Behinderung vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten ist. § 52 Abs. 40 EStG i.d.F des StÄndG 2007 enthält hierzu eine Übergangsregelung. Danach ist ein Kind, das wegen einer vor dem 1.1.2007 eingetretenen Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten &#8211; wie bisher &#8211; zu berücksichtigen, wenn die Behinderung vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetreten ist.</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e93">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Außer Stande, sich selbst zu unterhalten</h2>
<p id="frg_e96">Die Frage, ob das Kind wegen seiner Behinderung außer Stande ist, sich selbst zu unterhalten, wird nach den Umständen des Einzelfalles beurteilt. Einerseits entscheidend ist die Unfähigkeit des Kindes, durch eigene Erwerbstätigkeit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Andererseits wird darauf abgestellt, ob dem Kind andere Einkünfte oder Bezüge zur Verfügung stehen. </p>
<h3 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h3>
<div class="stw_praxistipp" id="frg_e109">
<p id="frg_e110">Die Prüfung, ob ein Kind außer Stande ist, sich selbst zu unterhalten, ist für jeden Monat &#8211; gesondert &#8211; zu prüfen. Wird daher der &#8211; anteilige &#8211; Einkunftsgrenzbetrag in einem Monat unterschritten, kann für diesen Monat das behinderte Kind berücksichtigt werden.</p>
</div>
<p id="frg_e115">Als Bedarf des Kindes ist auf den Grundfreibetrag gem. § 32a EStG abzustellen (2014 = 8.354 EUR, 2015 = 8.472 EUR, ab 2016 = 8.652 EUR).</p>
<p id="frg_e132">Dieser Bedarfsbetrag erhöht sich noch um den maßgeblichen <a class="doklink" title="Behinderte" href="/steuerlexiko/154017">Behinderten-Pauschbetrag</a>, soweit das Kind keine besonderen Leistungen für einen behinderungsbedingten Mehrbedarf erhält (H 32.9 EStH). In die Ermittlung des notwendigen Lebensbedarfs des Kindes sind persönliche Betreuungsleistungen der Eltern einzubeziehen, soweit sie über die Grundversorgung hinausgehen und nach amtsärztlicher Beurteilung unbedingt erforderlich sind. Eltern bleibt es dabei unbenommen, glaubhaft zu machen, dass der Unterhaltsbedarf des Kindes auch durch höhere Einkünfte und Bezüge nicht gedeckt ist. Zusätzlich können die Kosten einer Begleitperson auf einer Urlaubsreise bis zu 767 EUR neben dem <a class="doklink" title="Behinderte" href="/steuerlexiko/154017">Behinderten-Pauschbetrag</a> als behinderungsbedingter Mehrbedarf berücksichtigt werden. </p>
<h3 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h3>
<div class="stw_praxistipp" id="frg_e152">
<p id="frg_e153">Die persönlichen Betreuungsleistungen der Eltern sind mit 9 EUR pro Stunde zu bewerten.</p>
</div>
<p id="frg_e155">Bei der Entscheidung, ob ein volljähriges behindertes Kind, das bei seiner Familie lebt, außer Stande ist, sich selbst zu unterhalten, ist, sofern kein Einzelnachweis erfolgt, jedenfalls der behinderungsbedingte Mehrbedarf in Höhe der Pauschbeträge des § 33b Abs. 3 EStG zu berücksichtigen. Dieser pauschale Mehrbedarf wird nicht mit einem erhaltenen Pflegegeld verrechnet.</p>
<table id="frg_tb1" border="1" width="80%" class="doc_table" summary="&#xDC;bersicht Behinderten-Pauschbetrag und Grenzbetrag"><!-- CF: -10 --></p>
<colgroup id="e784" span="1">
<col id="e785" span="1" width="28%" />
<col id="e786" span="1" width="42%" />
<col id="e787" span="1" width="30%" /></colgroup>
<tbody id="e167">
<tr id="e168" valign="top">
<th style="width:28%" id="e169" rowspan="1" valign="top" align="center">
<p id="frg_e170"><strong>Grad der Behinderung</strong></p>
</th>
<th style="width:42%" id="e173" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e174"><strong>Behinderten-Pb</strong></p>
</th>
<th style="width:30%" id="e177" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e178"><strong>Grenzbetrag</strong></p>
<p id="frg_e181"><strong>2014</strong><br /><strong>(Behinderten-Pb</strong><br /><strong>+ 8.354 EUR)</strong></p>
</th>
</tr>
<tr id="e195">
<td style="width:28%" id="e196" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e197">45-50</p>
</td>
<td style="width:42%" id="e199" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e200">570 EUR</p>
</td>
<td style="width:30%" id="e202" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e203">8.924 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e205">
<td style="width:28%" id="e206" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e207">55-60</p>
</td>
<td style="width:42%" id="e209" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e210">720 EUR</p>
</td>
<td style="width:30%" id="e212" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e213">9.074 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e215">
<td style="width:28%" id="e216" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e217">65-70</p>
</td>
<td style="width:42%" id="e219" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e220">890 EUR</p>
</td>
<td style="width:30%" id="e222" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e223">9.244 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e225">
<td style="width:28%" id="e226" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e227">75-80</p>
</td>
<td style="width:42%" id="e229" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e230">1.060 EUR</p>
</td>
<td style="width:30%" id="e232" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e233">9.414 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e235">
<td style="width:28%" id="e236" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e237">85-90</p>
</td>
<td style="width:42%" id="e239" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e240">1.230 EUR</p>
</td>
<td style="width:30%" id="e242" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e243">9.581 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e245">
<td style="width:28%" id="e246" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e247">95-100</p>
</td>
<td style="width:42%" id="e249" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e250">1.420 EUR</p>
</td>
<td style="width:30%" id="e252" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e253">9.774 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e255">
<td style="width:28%" id="e256" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e257">&#8222;Hilflos und Blind&#8220;</p>
</td>
<td style="width:42%" id="e259" rowspan="1" valign="bottom" align="right">
<p id="frg_e260">3.700 EUR</p>
</td>
<td style="width:30%" id="e262" rowspan="1" valign="bottom" align="right">
<p id="frg_e263">12.054 EUR</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel" id="frg_e265">
<p id="frg_e266">Die Schwester pflegt im Jahr 2014 ihren behinderten Bruder (Merkzeichen H). Da die Eltern verstorben sind, wird der Bruder bei ihr als Pflegekind anerkannt. Die Krankenversicherung zahlt monatlich 225 EUR Pflegegeld. Der behinderte Bruder bezieht noch eine monatliche Rente von 800 EUR. Der Jahres-Zuschuss des Trägers der gesetzlichen Rentenversicherung zu den Aufwendungen der Kranken- und Pflegeversicherung beträgt 500 EUR. Der Jahresbruttolohn beträgt 3.750 EUR. Die durch die Schwester zu erbringenden persönlichen Betreuungsleistungen über den Grundbedarf hinaus betragen nach amtsärztlicher Bescheinigung monatlich 30 Stunden.</p>
<table id="frg_tb2" border="1" width="80%" class="doc_table" summary="Berechnunsgbeispiel"><!-- CF: -10 --></p>
<colgroup id="e846" span="1">
<col id="e847" span="1" width="32%" />
<col id="e848" span="1" width="16%" />
<col id="e849" span="1" width="9%" />
<col id="e850" span="1" width="18%" />
<col id="e851" span="1" width="25%" /></colgroup>
<tbody id="e272">
<tr id="e273">
<td style="width:32%" id="e274" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e275">Einkunftsgrenze:</p>
</td>
<td style="width:16%" id="e277" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e278">8.354 EUR</p>
</td>
<td style="width:52%" colspan="3" id="e280" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e282">
<td style="width:32%" id="e283" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e284">zuzüglich</p>
</td>
<td style="width:16%" id="e286" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e287">+ 3.700 EUR</p>
</td>
<td style="width:52%" colspan="3" id="e289" rowspan="1" valign="top" align="left">
<p id="frg_e290">(Behinderten-Pauschbetrag)</p>
</td>
</tr>
<tr id="e292">
<td style="width:32%" id="e293" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e294">zuzüglich</p>
</td>
<td style="width:16%" id="e296" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e297">+ 2.880 EUR</p>
</td>
<td style="width:52%" colspan="3" id="e299" rowspan="1" valign="top" align="left">
<p id="frg_e300">(Mehrbedarf: 30 Std. x 8 EUR x 12)</p>
</td>
</tr>
<tr id="e302">
<td style="width:32%" id="e303" rowspan="1"> </td>
<td style="width:16%" id="e305" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e306">&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
</td>
<td style="width:52%" colspan="3" id="e308" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e310">
<td style="width:32%" id="e311" rowspan="1"> </td>
<td style="width:16%" id="e313" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e314"><strong>14.</strong><strong>934</strong><strong>EUR</strong></p>
</td>
<td style="width:52%" colspan="3" id="e323" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e325">
<td style="width:32%" id="e326" rowspan="1"> </td>
<td style="width:16%" id="e328" rowspan="1"> </td>
<td style="width:52%" colspan="3" id="e330" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e332">
<td style="width:32%" id="e333" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e334">Einkünfte/Bezüge:</p>
</td>
<td style="width:16%" id="e336" rowspan="1"> </td>
<td style="width:52%" colspan="3" id="e338" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e340">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e341" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e342">Jahresarbeitslohn</p>
</td>
<td style="width:18%" id="e344" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e345">3.750 EUR</p>
</td>
<td style="width:25%" id="e347" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e349" valign="top">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e350" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e351">abzüglich<br />Arbeitnehmer-Pauschbetrag</p>
</td>
<td style="width:18%" id="e356" rowspan="1" valign="bottom" align="right">
<p id="frg_e357">&#8211; 1.000 EUR</p>
</td>
<td style="width:25%" id="e359" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e361">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e362" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" id="e364" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e365">&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
</td>
<td style="width:25%" id="e367" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e369">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e370" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e371">=</p>
</td>
<td style="width:18%" id="e373" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e374">2.750 EUR</p>
</td>
<td style="width:25%" id="e376" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e377">2.750 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e379">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e380" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" id="e382" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" id="e384" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e386">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e387" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e388">Rente 800 EUR x 12 =</p>
</td>
<td style="width:18%" id="e390" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e391">9.600 EUR</p>
</td>
<td style="width:25%" id="e393" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e395">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e396" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e397">abzüglich Werbungskosten-Pb +<br />Unkosten-Pauschale</p>
</td>
<td style="width:18%" id="e402" rowspan="1" valign="bottom" align="right">
<p id="frg_e403">&#8211; 282 EUR</p>
</td>
<td style="width:25%" id="e405" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e407">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e408" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" id="e410" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e411">&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
</td>
<td style="width:25%" id="e413" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e415">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e416" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" id="e418" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e419">9.318 EUR</p>
</td>
<td style="width:25%" id="e421" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e422">9.318 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e424">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e425" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e426">Zuschuss d. Trägers d.<br />gesetzlichen Rentenversicherung</p>
</td>
<td style="width:18%" id="e431" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" id="e433" rowspan="1" valign="bottom" align="right">
<p id="frg_e434">500 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e436">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e437" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" id="e439" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" id="e441" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e442">&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
</td>
</tr>
<tr id="e444">
<td style="width:57%" colspan="3" id="e445" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e446"><strong>Summe</strong></p>
</td>
<td style="width:18%" id="e449" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" id="e451" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e452"><strong>12.568</strong><strong>EUR</strong></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p id="frg_e458">Lösung:</p>
<p id="frg_e460">Der Bruder kann als Pflegekind berücksichtigt werden. Der Einkunfts-Grenzbetrag von 14.934 EUR wird unterschritten. Zusätzlich ist dadurch der erhöhte Behinderten-Pauschbetrag von 3.700 EUR auf die Schwester zu übertragen. Der <a class="doklink" title="Pflege-Pauschbetrag" href="/steuerlexiko/154442">Pflege-Pauschbetrag</a> steht der Schwester aber nicht zu, da das Pflegegeld an sie weitergeleitet wird.</p>
</div>
<p id="frg_e471">Ein im Heim vollstationär untergebrachtes behindertes Kind ist nur dann nicht i.S. d. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG außer Stande ist, sich selbst zu unterhalten, wenn es mit seinen <strong>eigenen Mitteln</strong> den <strong>gesamten Lebensbedarf decken kann</strong>. Dieser Lebensbedarf bemisst sich typischerweise nach einem Grundbedarf (= Grundfreibetrag) und einem zusätzlichen behinderungsbedingten Mehrbedarf. Zum behinderungsbedingten Mehrbedarf gehören die Kosten der vollstationären Unterbringung in einem Heim oder einer Wohngruppe mit Ausnahme des nach der Sachbezugsverordnung ermittelten Werts der Verpflegung.</p>
<p id="frg_e490">Zum behinderungsbedingten Mehrbedarf zählen auch der Pflegebedarf in Höhe des durch Dritte anerkannten und gedeckten Bedarfs sowie die durch amtsärztliches Attest bestätigten zusätzlichen persönlichen Betreuungsleistungen der Eltern sowie entstandene <a class="doklink" title="Fahrtkosten" href="/steuerlexiko/154177">Fahrtkosten</a>. Daneben kann ein pauschaler behinderungsbedingter Mehrbedarf in Höhe der Behinderten-Pauschbeträge nach § 33b Abs. 3 EStG &#8211; bei vollstationärer Heimunterbringung &#8211; nicht zusätzlich angesetzt werden.</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e515">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Keine Anrechnung eigenen Vermögens</h2>
<p id="frg_e518">Eigenes Vermögen des behinderten Kindes darf nicht angerechnet werden.</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e529">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld4.">4. Übertragung des Behinderten-Pauschbetrags des Kindes auf die Eltern</h2>
<p id="frg_e532">Die Behinderung des Kindes ist steuerrechtlich für die Frage entscheidend, ob das Kind bei den Eltern berücksichtigt werden kann.<br />Andererseits steht dem behinderten Kind auch der sog. <a class="doklink" title="Behinderte" href="/steuerlexiko/154017">Behinderten-Pauschbetrag</a> gem. § 33b EStG zu. In der Regel benötigt das Kind jedoch gar keine weitere steuerliche Entlastung. Nimmt ein Kind, für das die Eltern einen <a class="doklink" title="Kinderfreibetrag" href="/steuerlexiko/154315">Kinderfreibetrag</a> bzw. <a class="doklink" title="Freibetrag Betreuung/Erziehung/Ausbildung" href="/steuerlexiko/154213">Freibetrag für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf des Kindes</a> oder <a class="doklink" title="Kindergeld" href="/steuerlexiko/154319">Kindergeld</a> erhalten, den sog. Behinderten-Pauschbetrag nicht selbst in Anspruch, kann dieser auf die Eltern, nicht jedoch z.B. auf Geschwister übertragen werden (§ 33 b Abs. 5 EStG).</p>
<p id="frg_e555">Erhalten für das Kind mehrere Personen einen <a class="doklink" title="Kinderfreibetrag" href="/steuerlexiko/154315">Kinderfreibetrag</a> bzw. <a class="doklink" title="Freibetrag Betreuung/Erziehung/Ausbildung" href="/steuerlexiko/154213">Betreuungs- Erziehungs- oder Ausbildungsfreibetrag</a> und/oder Kindergeld, so ist entsprechend der Handhabung beim Ausbildungsfreibetrag (<a class="doklink" title="Ausbildungsfreibetr&#xE4;ge" href="/steuerlexiko/153966">Ausbildungsfreibeträge</a>) eine &#8211; grundsätzlich anteilige &#8211; Aufteilung vorzunehmen (§ 33b Abs. 5 Satz 2 EStG). Auf gemeinsamen Antrag eines getrennt lebenden oder geschiedenen Elternpaares oder bei Eltern nicht ehelicher Kinder kann bereits im Lohnsteuerermäßigungsverfahren eine Aufteilung nach Wunsch vorgenommen werden. </p>
<p id="frg_e578">Wenn beide Elternteile eine Aufteilung des <a class="doklink" title="Behinderte" href="/steuerlexiko/154017">Behinderten-Pauschbetrags</a> des Kindes in einem anderen Verhältnis als je zur Hälfte beantragen, entsteht eine Veranlagungspflicht gem. § 46 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4a Buchstabe e EStG (Veranlagung bei beiden Elternteilen).</p>
<p id="frg_e586">Im Fall der Übertragung des Behinderten-Pauschbetrags können Eltern Aufwendungen für ihr behindertes Kind gem. § 33 EStG ggf. zusätzlich abziehen (R 33b Abs. 2 EStR).</p>
<p id="frg_e606">Weitere Einzelheiten zum Abzug von Aufwendungen vgl. <a class="doklink" title="Behinderte" href="/steuerlexiko/154017">Behinderte</a>.</p>
<p id="frg_e611">Zum Abzug von Aufwendungen der Eltern erwachsener behinderter Kinder in vollstationärer <a class="doklink" title="Heimunterbringung" href="/steuerlexiko/154274">Heimunterbringung</a> als außergewöhnliche Belastung vgl. BMF, 14.04.2003 &#8211; IV C 4 &#8211; S 2284 &#8211; 45/03, BStBl I 2003, 360. Bei der erforderlichen Gesamtbewertung der Umstände des Einzelfalls sind u.a. der Umfang der erforderlichen Betreuung bzw. Pflege und die Höhe der für den Steuerpflichtigen entstehenden Aufwendungen in Betracht zu ziehen.</p>
<p id="frg_e631"><strong>Abzugsfähig sind:</strong></p>
<ul id="frg_e634">
<li>
<p id="frg_e636">Aufwendungen für Fahrten (Hin- und Rückfahrt), um den Behinderten anlässlich von Besuchen in der Betreuungseinrichtung oder daheim zu betreuen bzw. zu pflegen; dabei darf es sich nicht um Besuche handeln, die lediglich der allgemeinen Pflege verwandtschaftlicher Beziehungen dienen.</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e639">Aufwendungen für Besuchsfahrten, bei denen durch Attest des behandelnden Arztes bestätigt wird, dass gerade der Besuch der Eltern zur Linderung oder Heilung von bestimmten Erkrankungen des Behinderten entscheidend beitragen kann; dies gilt unter den gleichen Voraussetzungen auch für Besuche des Behinderten bei seinen Eltern.</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e642">Unterbringungskosten vor Ort anlässlich von anzuerkennenden Besuchen der Eltern.</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e645">Aufwendungen für besondere Pflegevorrichtungen (z.B. Hebelift, Spezialbett) sowie für externe Pflegedienste in der Wohnung der Eltern, um Besuche des Behinderten zu ermöglichen oder zu erleichtern.</p>
</li>
</ul>
<p id="frg_e647">Ein eventueller Ersatz von dritter Seite mindert die zu berücksichtigenden Aufwendungen. Als Fahrtkosten sind grundsätzlich die Kosten der öffentlichen Verkehrsmittel anzuerkennen. Eigene Kfz-Kosten können nur ausnahmsweise angesetzt werden, wenn die besonderen persönlichen Verhältnisse dies erfordern. Dabei dürfen die Fahrtkosten einen Betrag von 0,30 EUR je gefahrenen Kilometer nicht überschreiten.</p>
<p id="frg_e649"><strong>Folgende Aufwendungen können nicht anerkannt werden:</strong></p>
<ul id="frg_e652">
<li>
<p id="frg_e654">Aufwendungen für Besuche, die überwiegend der Pflege der verwandtschaftlichen Beziehungen dienen</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e657"><a class="doklink" title="Verpflegungsmehraufwand" href="/steuerlexiko/3746007">Verpflegungsmehraufwand</a> sowohl der Eltern anlässlich von Besuchen in der Betreuungseinrichtung als auch des Behinderten anlässlich von Besuchen bei seinen Eltern</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e662">Aufwendungen bzw. Zuschüsse für Kleidung des Behinderten</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e665">Aufwendungen für das Vorhalten eines Zimmers für Besuche des Behinderten bei seinen Eltern</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e668">Aufwendungen für einen gemeinsamen Urlaub, für Ausflüge oder für Freizeitgestaltung allgemein</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e671">Aufwendungen für Geschenke und Mitbringsel</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e674">Aufwendungen der Eltern für Versicherungen des Behinderten (z.B. Kranken-, Unfall-, Haftpflichtversicherung)</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e677">Telefonkosten.</p>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik" id="frg_e681"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kinder" href="/steuerlexiko/154303"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinder</span></a></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kinder-behinderte/">Kinder &#8211; Behinderte</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kinder-behinderte/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Kinderzulagen</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kinderzulagen/</link>
					<comments>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kinderzulagen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hannovers-steuerberater.de/Steuerlexikon/kinderzulagen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kinderzulagen Normen § 3 Nr. 1a u. 11 Satz 2 EStG Information Alle diesbezüglichen Zahlungen des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer sind steuerpflichtig (§ 3 Nr. 11 Satz 2 EStG), unabhängig davon, wie sie bezeichnet werden; so z.B. Kinderzuschläge, Kinderbeihilfen. Siehe jedoch Erholungsbeihilfe.Die Kinderzulagen aus der gesetzlichen Unfallversicherung sind allerdings steuerfrei (§ 3 Nr. 1a EStG).  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/kinderzulagen/">Kinderzulagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Kinderzulagen</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>§ 3 Nr. 1a u. 11 Satz 2 EStG</p>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>Alle diesbezüglichen Zahlungen des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer sind steuerpflichtig (§ 3 Nr. 11 Satz 2 EStG), unabhängig davon, wie sie bezeichnet werden; so z.B. Kinderzuschläge, Kinderbeihilfen. Siehe jedoch <a class="doklink" title="Erholungsbeihilfe" href="/steuerlexiko/154153">Erholungsbeihilfe</a>.</p>
<p>Die Kinderzulagen aus der gesetzlichen Unfallversicherung sind allerdings steuerfrei (§ 3 Nr. 1a EStG). Ebenso ist der Kinderzuschuss aus der gesetzlichen Rentenversicherung einschließlich der Sachleistungen nach dem Gesetz über die Altershilfe für Landwirte steuerfrei (§ 3 Nr. 1b EStG).</p>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Altersvorsorge - Kinderzulage" href="/steuerlexiko/630900"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Altersvorsorge &#8211; Kinderzulage</span></a><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kinderzulage &#8211; Eigenheimzulagengesetz</span></p>
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