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	<title>B Archives - Steuerberater Hannover</title>
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	<description>Oliver Bletgen &#38; Kollegen</description>
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	<title>B Archives - Steuerberater Hannover</title>
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	<item>
		<title>Betriebshaftpflichtversicherung</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>BetriebshaftpflichtversicherungAutorin: Rolf Broichhagen Information Schadenansprüche von Dritten werden durch die Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt. Eine Vielzahl von möglichen Schadenursachen droht jedem Betrieb. Haftungsansprüche gegenüber dem Betriebsinhaber können die Folge sein. Ein Unternehmer ist insbesondere auch für solche Schäden haftungspflichtig, die Anderen durch seine Beschäftigten zugefügt werden. Für Ingenieure, Architekten, Rechtsanwälte, Ärzte, Lehrer, Steuerberater, Makler und viele Freiberufler  [...]</p>
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<h1 class="stw_titel">Betriebshaftpflichtversicherung</h1>
</div>
<div class="doc_header_sub stw_header_sub">Autorin: Rolf Broichhagen</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>Schadenansprüche von Dritten werden durch die Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt. Eine Vielzahl von möglichen Schadenursachen droht jedem Betrieb. Haftungsansprüche gegenüber dem Betriebsinhaber können die Folge sein. Ein Unternehmer ist insbesondere auch für solche Schäden haftungspflichtig, die Anderen durch seine Beschäftigten zugefügt werden. Für Ingenieure, Architekten, Rechtsanwälte, Ärzte, Lehrer, Steuerberater, Makler und viele Freiberufler und Selbstständige mehr, gibt es spezielle Berufs- bzw. Vermögensschaden-Haftpflichtversicherungen.</p>
<p>Neben dem Thema der persönlichen Versicherungen ist das der Haftung und der dafür möglichen Haftpflichtversicherung das Wichtigste was im Zusammenhang mit der Frage &#8222;Welchen Versicherungsschutz benötige ich mit Beginn meiner Selbstständigkeit?&#8220; zu erörtern ist.</p>
<p>Bedenken Sie bitte, dass eine Schadenersatzforderung i.d.R. keine Begrenzung kennt. Schäden, die von Ihnen oder einem Betriebsangehörigen verursacht werden, können Ihre Existenz gefährden.</p>
<p>Wenn Sie in Ihrem künftigen Betrieb Produkte herstellen oder zum Teil verändern, haften Sie gegenüber denen, die ihre Produkte weiterverwenden. Genau wie bei Dienstleistungsunternehmen besteht ihre Haftung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. <br />Der Versicherungsschutz, besonders im Bereich der Produkt- und Umwelthaftung, muss individuell von dem Versicherer für Sie erstellt werden, da die Haftung sehr umfangreich sein kann. </p>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="OK" href="/existenzgrundungs/5422405"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Versicherungen für Existenzgründer</span></a></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Befähigungsnachweise &#8211; Handwerk</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Befähigungsnachweise - HandwerkAutorin: Gabriele Thombansen Information Seit dem 01.01.2004 erfordert nicht mehr jede Existenzgründung im Handwerk das Ablegen der Meisterprüfung. Es wird vielmehr wie folgt unterschieden:Zulassungsfreie Ausübung des HandwerksZulassungspflichtige Ausübung des HandwerksZulassungsfreie Tätigkeiten im Handwerk sind gemäß § 18 HwO einfache Tätigkeiten, die innerhalb von drei Monaten erlernbar sind. Eine Existenzgründung in diesen Tätigkeiten erfordert  [...]</p>
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<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
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<h1 class="stw_titel">Befähigungsnachweise &#8211; Handwerk</h1>
</div>
<div class="doc_header_sub stw_header_sub"><a title="Link auf Webseite &#xF6;ffnet in neuem Fenster" target="_blank" class="weblink" href="//www.versicherungspraxis24.de/partner/?imagecard=453056265" rel="noopener">Autorin: Gabriele Thombansen</a></div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>Seit dem 01.01.2004 erfordert nicht mehr jede Existenzgründung im Handwerk das Ablegen der Meisterprüfung. Es wird vielmehr wie folgt unterschieden:</p>
<ul>
<li>
<p>Zulassungsfreie Ausübung des Handwerks</p>
</li>
<li>
<p>Zulassungspflichtige Ausübung des Handwerks</p>
</li>
</ul>
<p><strong>Zulassungsfreie Tätigkeiten im Handwerk</strong> sind gemäß § 18 HwO einfache Tätigkeiten, die innerhalb von drei Monaten erlernbar sind. Eine Existenzgründung in diesen Tätigkeiten erfordert weder das Ablegen der Meisterprüfung noch eine Eintragung in die Handwerksrolle.</p>
<p>Welche Tätigkeiten im Handwerk zulassungsfrei sind, ist in der Anlage B Abschnitt 1 zur Handwerksordnung aufgeführt. Dies gilt ebenso für handwerksähnliche Gewerbe.</p>
<p>Sowohl zulassungsfreie Handwerke als auch handwerksähnliche Gewerbe werden jedoch in einem <strong>Verzeichnis</strong> bei der <a class="doklink" title="Handwerkskammer" href="/existenzgrundungs/276150">Handwerkskammer</a> geführt (nicht der Handwerksrolle).</p>
<p>Gemäß § 1 Abs. 1 HwO ist die Eintragung in die Handwerksrolle und die damit verbundene Meisterprüfung als Voraussetzung der selbstständigen Führung eines Handwerksbetriebes gemäß § 7 Abs. 1a HwO nur noch bei den <strong>zulassungspflichtigen Handwerksberufen</strong> erforderlich.</p>
<p>Für <strong>53 Handwerksberufe</strong> entfiel zum 01.01.2004 der Meisterzwang. Geblieben ist die Pflicht zur <strong>Meisterprüfung</strong> als Voraussetzung der Betriebsführung in Handwerksberufen, deren <strong>Ausübung eine Gefahr für die Gesundheit oder das Leben Dritter</strong> begründen kann.</p>
<p>Die <strong>Meisterprüfung</strong> als pflichtige <strong>Voraussetzung der Betriebsführung entfiel</strong> u.a. in den folgenden <strong>zulassungsfreien Handwerksberufen</strong>:</p>
<ul>
<li>
<p>Fliesenleger</p>
</li>
<li>
<p>Raumausstatter</p>
</li>
<li>
<p>Fotograf</p>
</li>
<li>
<p>Estrichleger</p>
</li>
<li>
<p>Schneider</p>
</li>
</ul>
<p>Die Meisterprüfung kann natürlich weiterhin als Qualitätsnachweis abgelegt werden. Eine Änderung ergibt sich insoweit, dass die Ablegung einer <strong>bestimmten Anzahl von Gesellenjahren</strong> als Zulassungsvoraussetzung der Meisterprüfung entfallen ist und die Meisterprüfung im Anschluss an die Gesellenausbildung abgelegt werden kann.</p>
<p>Die <strong>Meisterprüfung</strong> als Voraussetzung der Betriebsführung <strong>besteht weiterhin</strong> u.a. in den folgenden <strong>zulassungspflichtigen Handwerksberufen</strong>:</p>
<ul>
<li>
<p>Maurer und Betonbauer</p>
</li>
<li>
<p>Dachdecker</p>
</li>
<li>
<p>Fleischer</p>
</li>
<li>
<p>Büchsenmacher</p>
</li>
<li>
<p>Elektrotechniker</p>
</li>
</ul>
<p><strong>Aber:</strong> Gemäß § 7b HwO können <strong>Gesellen</strong> u.a. bei Vorliegen der Voraussetzungen auch <strong>ohne</strong> die Ablegung einer <strong>Meisterprüfung</strong> in den <strong>zulassungspflichtigen Handwerksberufen</strong> eine sogenannte <strong>Ausübungsberechtigung</strong> erhalten:</p>
<ul>
<li>
<p>Der Antragsteller hat eine Gesellenprüfung in dem zu betreibenden zulassungspflichtigen Handwerk, in einem mit diesem verwandten zulassungspflichtigen Handwerk oder eine Abschlussprüfung in dem zu betreibenden zulassungspflichtigen Handwerk bestanden.</p>
<p>und</p>
</li>
<li>
<p>Der Antragsteller hat insgesamt sechs Jahre, davon vier in leitender Stellung gearbeitet entweder</p>
<ul>
<li>
<p>in dem zu betreibenden zulassungspflichtigen Handwerk, oder</p>
</li>
<li>
<p>in einem mit diesem verwandten zulassungspflichtigen Handwerk, oder</p>
</li>
<li>
<p>in einem dem zu betreibenden zulassungspflichtigen Handwerk entsprechenden Beruf.</p>
</li>
</ul>
<p>und</p>
</li>
<li>
<p>Die ausgeübte Tätigkeit hat zumindest eine wesentliche Tätigkeit des die Ausübungsberechtigung betreffenden beantragten zulassungspflichtigen Handwerks umfasst.</p>
</li>
</ul>
<p>Der Inhaber eines Handwerksbetriebes muss nicht mehr selbst die Meisterprüfung abgelegt haben. Es ist gemäß § 7 HwO ausreichend, wenn der Inhaber eines Handwerksbetriebes einen <strong>Betriebsleiter</strong> einstellt, der die Voraussetzungen für die Eintragung in die Handwerksrolle mit dem zu betreibenden Handwerk oder einem verwandten Handwerk erfüllt.</p>
<p>Nach dem Tod des Inhabers kann der Betrieb von den <strong>fortführungsberechtigten Personen</strong> weitergeführt werden. Diese haben unverzüglich einen <strong>Betriebsleiter</strong> gemäß § 7 HwO zu bestellen, der die Voraussetzungen zur Eintragung in die Handwerksrolle in dem zu betreibenden Handwerk oder in einem mit diesem verwandten Handwerk erfüllt.</p>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Anmeldeformalit&#xE4;ten" href="/existenzgrundungs/249988"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Anmeldeformalitäten</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Bef&#xE4;higungsnachweise - Allgemein" href="/existenzgrundungs/3427171"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Befähigungsnachweise &#8211; Allgemein</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Handwerkskammer" href="/existenzgrundungs/276150"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Handwerkskammer</span></a></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Bilanz</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/bilanz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>BilanzAutorin: Gabriele ThombansenInhaltsübersicht1.Allgemein2.Befreiung von der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflicht3.Bilanzerstellung Information 1. AllgemeinDie Bilanz ist Teil des Jahresabschlusses.Die Bilanz ist die Gegenüberstellung der aktiven und passiven Werte eines Kaufmanns bzw. einer Gesellschaft (Vermögen/Schulden) zu einem bestimmten Zeitpunkt. Für die Bilanz gelten steuerrechtliche und handelsrechtliche Vorschriften.Es werden folgende Formen von Bilanzen unterschieden:HandelsbilanzSteuerbilanzAussagezweckorientierte BilanzInformationsempfängerorientierte BilanzUmfangorientierte BilanzAnlassorientierte BilanzDie Bilanz  [...]</p>
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<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
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<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Bilanz</h1>
</div>
<div class="doc_header_sub stw_header_sub"><a title="Link auf Webseite &#xF6;ffnet in neuem Fenster" target="_blank" class="weblink" href="//www.versicherungspraxis24.de/partner/?imagecard=453056265" rel="noopener">Autorin: Gabriele Thombansen</a></div>
</div>
</div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Allgemein</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Befreiung von der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflicht</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Bilanzerstellung</a></div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemein</h2>
<p>Die Bilanz ist Teil des <a class="doklink" title="Jahresabschluss" href="/existenzgrundungs/250675">Jahresabschlusses</a>.</p>
<p>Die Bilanz ist die Gegenüberstellung der aktiven und passiven Werte eines Kaufmanns bzw. einer Gesellschaft (Vermögen/Schulden) zu einem bestimmten Zeitpunkt. Für die Bilanz gelten steuerrechtliche und handelsrechtliche Vorschriften.</p>
<p>Es werden folgende <strong>Formen von Bilanzen</strong> unterschieden:</p>
<ul>
<li>
<p>Handelsbilanz</p>
</li>
<li>
<p>Steuerbilanz</p>
</li>
<li>
<p>Aussagezweckorientierte Bilanz</p>
</li>
<li>
<p>Informationsempfängerorientierte Bilanz</p>
</li>
<li>
<p>Umfangorientierte Bilanz</p>
</li>
<li>
<p>Anlassorientierte Bilanz</p>
</li>
</ul>
<p>Die Bilanz ist gemäß § 243 HGB nach den <strong>Grundsätzen ordnungsgemäßer Bilanzierung (GoB)</strong> aufzustellen.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Befreiung von der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflicht</h2>
<p>Gemäß § 241a HGB erfolgt eine <strong>größenabhängige Befreiung von Einzelkaufleuten von der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflicht</strong>:<br />Einzelkaufleute, die an zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren nicht mehr als 50.000,00 EUR Jahresüberschuss und nicht mehr als 500.000,00 EUR Umsatzerlöse erzielen, sind von der Verpflichtung zur handelsrechtlichen Buchführung befreit. Sie dürfen ihre Rechnungslegung auf eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach Maßgabe des § 4 Abs. 3 EStG beschränken.</p>
<p>Gemäß § 242 HGB gilt die Befreiung auch für die Aufstellung eines handelsrechtlichen <a class="doklink" title="Jahresabschluss" href="/existenzgrundungs/250675">Jahresabschlusses</a>, bestehend aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Bilanzerstellung</h2>
<p>In den anderen Fällen muss eine Bilanz nach § 242 Abs. 1 HGB erstellt werden</p>
<ul>
<li>
<p>Zum Beginn der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens (<strong>Eröffnungsbilanz</strong>):</p>
<p>Grundlage für die Aufstellung einer Eröffnungsbilanz ist das Inventar:</p>
<ul>
<li>
<p>Einzelposten des Inventars werden zu Gruppenposten zusammengefasst;</p>
</li>
<li>
<p>die zusammengefassten Vermögensposten (Aktiva) werden den zusammengefassten Schuldposten (Passiva) gegenübergestellt;</p>
</li>
<li>
<p>der Unterschiedsbetrag wird als <a class="doklink" title="Eigenkapital" href="/existenzgrundungs/250365">Eigenkapital</a> ausgewiesen und erscheint auf Seiten der Passiva.</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p>Zum Ende jeden Geschäftsjahres als Bestandteil des <a class="doklink" title="Jahresabschluss" href="/existenzgrundungs/250675">Jahresabschlusses</a> (<strong>Schlussbilanz</strong>):</p>
<p>Für die Bilanz zum Jahresabschluss werden zunächst die laufende Buchführung und die Ergebnisse der Inventur zur Betriebsübersicht zusammengefasst. Auf dieser Basis werden das Schlussbilanzkonto und schließlich die Bilanz erstellt.</p>
</li>
</ul>
<p>Die Schlussbilanz eines Geschäftsjahres gilt gleichzeitig als Eröffnungsbilanz des Folgejahres. Es wird in diesem Kontext von einem Bilanzzusammenhang oder einer Bilanzidentität (§ 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB) gesprochen.</p>
<p>Aus Gründen der Aussagefähigkeit und Vergleichbarkeit sind Bilanzen nach allgemeinen Grundsätzen einheitlich zu gliedern (<strong>Bilanzgliederung</strong>):</p>
<ul>
<li>
<p>Für Kapitalgesellschaften ist die Bilanzgliederung nach § 266 HGB verbindlich.</p>
</li>
<li>
<p>Für alle anderen Unternehmensformen ist eine Mindestgliederung (§ 247 HGB) vorgeschrieben. In der Praxis erfolgt häufig eine weitgehende Orientierung an dem Gliederungsschema der Kapitalgesellschaften.</p>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Buchf&#xFC;hrung" href="/existenzgrundungs/250248"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Buchführung</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Gewinn- und Verlustrechnung" href="/existenzgrundungs/250577"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Gewinn- und Verlustrechnung</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kosten- und Leistungsrechnung" href="/existenzgrundungs/250721"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kosten- und Leistungsrechnung</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Planungsrechnung" href="/existenzgrundungs/250968"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Planungsrechnung</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Rechnungswesen" href="/existenzgrundungs/251011"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Rechnungswesen</span></a></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/bilanz/">Bilanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Businessplan</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/businessplan/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>BusinessplanInhaltsübersicht1.Einführung2.Inhalt3.Grundsätze Information 1. EinführungEin Businessplan bildet quasi das Dach Ihrer gesamten Unternehmensplanung. Mit der Umsetzung Ihrer Geschäftsidee in ein kompaktes Unternehmenskonzept zeigen Sie insbesondere interessierten Dritten auf,welches Ihre konkreten Vorstellungen zur Existenzgründung sind,warum Ihre Pläne realistisch und erfolgversprechend sind undwarum es ggf. sinnvoll ist, in Ihre Existenzgründung zu investieren.Viele Gründungswillige scheitern insbesondere deshalb an einem  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/businessplan/">Businessplan</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
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<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Businessplan</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Einführung</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Inhalt</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Grundsätze</a></div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Einführung</h2>
<p>Ein Businessplan bildet quasi das Dach Ihrer gesamten Unternehmensplanung. Mit der Umsetzung Ihrer <a class="doklink" title="Gesch&#xE4;ftsidee" href="/existenzgrundungs/250568">Geschäftsidee</a> in ein kompaktes Unternehmenskonzept zeigen Sie insbesondere interessierten Dritten auf,</p>
<ul>
<li>
<p>welches Ihre konkreten Vorstellungen zur Existenzgründung sind,</p>
</li>
<li>
<p>warum Ihre Pläne realistisch und erfolgversprechend sind und</p>
</li>
<li>
<p>warum es ggf. sinnvoll ist, in Ihre Existenzgründung zu investieren.</p>
</li>
</ul>
<p>Viele Gründungswillige scheitern insbesondere deshalb an einem überzeugenden Gesamtkonzept, da häufig die unternehmerische Sichtweise noch nicht hinreichend geläufig ist. Das ist bei fehlender Praxis zwar logisch, aber sie muss trotzdem vorhanden sein. Insbesondere bei der Gewährung von <a class="doklink" title="Fremdkapital - Bankkredite" href="/existenzgrundungs/250534">Fremdkapital</a> durch das Kreditinstitut ist die Vorlage eines schlüssigen und umfangreichen Businessplans die Grundlage für die Kreditgewährung.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Inhalt</h2>
<p>Der Businessplan sollte den Kreditgebern Antworten auf wichtige Fragen geben und im Wesentlichen folgende Punkte beinhalten:</p>
<ul>
<li>
<p>Allgemeiner Überblick:</p>
<ul>
<li>
<p>Name der Gründungspersonen,</p>
</li>
<li>
<p>zukünftiger Firmenname,</p>
</li>
<li>
<p> Benennung der/s Produkte/s inkl. Kurzbeschreibung,</p>
</li>
<li>
<p>Beschreibung der <a class="doklink" title="Gesch&#xE4;ftsidee" href="/existenzgrundungs/250568">Geschäftsidee</a>,</p>
</li>
<li>
<p><a class="doklink" title="OK" href="/existenzgrundungs/251127">Standort</a>,</p>
</li>
<li>
<p>geplanter Beginn usw.</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p>Darstellung Ihrer Person sowie der an der Existenzgründung beteiligten Personen:</p>
<ul>
<li>
<p>Darstellung Ihres beruflichen und schulischen Werdegangs.</p>
</li>
<li>
<p>Über welche besonderen Kenntnisse verfügen Sie in dem Wirtschaftszweig, in dem Sie sich selbstständig machen wollen?</p>
</li>
<li>
<p>Welche kaufmännischen Kenntnisse können Sie vorweisen?</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p>Produktbeschreibung/Beschreibung der <a class="doklink" title="Gesch&#xE4;ftsidee" href="/existenzgrundungs/250568">Geschäftsidee</a>:</p>
<ul>
<li>
<p>Mit welchem Produkt/welcher Dienstleistung wollen Sie sich selbstständig machen?</p>
</li>
<li>
<p>Inwiefern unterscheidet sich das Produkt/die Dienstleistung von den anderen am Markt befindlichen Produkten/Dienstleistungen?</p>
</li>
<li>
<p>Gibt es Alleinstellungsmerkmale?</p>
</li>
<li>
<p>Welche juristischen Voraussetzungen müssen zur Verwirklichung des Produkts/der <a class="doklink" title="Gesch&#xE4;ftsidee" href="/existenzgrundungs/250568">Geschäftsidee</a> noch erfüllt werden?</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p>Darstellung Ihres Unternehmens:</p>
<ul>
<li>
<p>Wo sind die Büro- bzw.Geschäftsräume?</p>
</li>
<li>
<p>Welche Ausstattung ist vorhanden?</p>
</li>
<li>
<p>Welche Kosten entstehen Ihnen für die Anschaffung von Büroausstattung?</p>
</li>
<li>
<p>Gibt es die Möglichkiet eines Bürokostenzuschusses?</p>
</li>
<li>
<p>In welcher Rechtsform soll das Unternehmen geführt werden?</p>
</li>
<li>
<p>Planen Sie die Einstellung von Mitarbeitern (<a class="doklink" title="Personalplanung" href="/existenzgrundungs/250957">Personalplanung</a>)?</p>
</li>
<li>
<p>Gibt es evtl. die Zusage zur Unterstützung von bereits erfolgreich tätigen Kollegen? (vgl. auch Allgemeines &#8211; Kooperation)</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p>Marktanalyse:</p>
<ul>
<li>
<p>Welche Zielgruppe hat Ihre zukünftige selbstständige Tätigkeit?</p>
</li>
<li>
<p>In welchen Bereichen bestehen Mitbewerber und wie sind diese strukturiert bzw. welches Angebot geht von Ihnen aus?</p>
</li>
<li>
<p>Inwiefern unterscheiden Sie sich von den Mitbewerbern?</p>
</li>
<li>
<p>Welche Position wollen Sie auf dem Markt einnehmen?</p>
</li>
<li>
<p>Wie wollen Sie die Zielgruppe erreichen, welchen Aufwand erfordert das?</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p>Darstellung Ihres Marketingsystems:</p>
<ul>
<li>
<p>Mit welchen Vertriebswegen wollen Sie Ihr Produkt auf dem Markt anbieten?</p>
</li>
<li>
<p>Welche Werbemittel wollen Sie einsetzen?</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p>Finanzierungsplan (<a class="doklink" title="Finanzkonzept" href="/existenzgrundungs/250510">Finanzkonzept</a>):</p>
<ul>
<li>
<p>Wie viel Kapital benötigen Sie zur Existenzgründung?</p>
</li>
<li>
<p>Wie viel Kapital benötigen Sie zur Finanzierung Ihres Privatlebens während der ersten Zeit der Existenzgründung?</p>
</li>
<li>
<p>Wie viel <a class="doklink" title="OK" href="/existenzgrundungs/250365">Eigenkapital</a> können Sie vorweisen?</p>
</li>
<li>
<p>Wie setzt sich dieses zusammen (eigenes Geld, Darlehn von Verwandten usw.?)</p>
</li>
<li>
<p>Wie hoch ist Ihr Bedarf an <a class="doklink" title="Fremdkapital - Bankkredite" href="/existenzgrundungs/250534">Fremdkapital</a>?</p>
</li>
<li>
<p>Mit welchen realistisch geschätzten Einnahmen rechnen Sie in den nächsten 3 Jahren?</p>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Grundsätze</h2>
<p>Bitte nehmen Sie sich ausreichend Zeit bei der Planung des Vorhabens und der Ausarbeitung Ihres Businessplans. Gerade der Businessplan gibt Externen genau Aufschluss darüber, wie intensiv Sie sich mit Ihrem Gründungsvorhaben beschäftigt haben.</p>
<p>Der Businessplan ist die wichtigste Entscheidungsgrundlage bei der Frage einer eventuellen Kreditvergabe (<a class="doklink" title="Fremdkapital - Bankkredite" href="/existenzgrundungs/250534">Fremdkapital &#8211; Bankkredite</a>).</p>
<p>Insbesondere bei den Fragen zur Marktanalyse kann Ihnen die <a class="doklink" title="OK" href="/existenzgrundungs/250638">Industrie- und Handelskammer</a> oder der Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler (<a title="Link auf Webseite &#xF6;ffnet in neuem Fenster" target="_blank" class="weblink" href="http://www.bdvm.de" rel="noopener">http://www.bdvm.de</a>) bzw. der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (<a title="Link auf Webseite &#xF6;ffnet in neuem Fenster" target="_blank" class="weblink" href="http://www.bvk.de" rel="noopener">http://www.bvk.de</a>) mit Informationen und vorhandenen Auswertungen behilflich sein.</p>
<h3 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h3>
<div class="stw_praxistipp">
<p>Ein ansprechendes, professionelles Layout ist sehr hilfreich. Sie sollten allerdings beachten, dass Ihr Unternehmenskonzept nicht überladen wirkt, sondernklar und übersichtlich aufgebaut ist. Mitunter wird das Konzept von Kreditgebern, privaten Investoren oder potenziellen Partnern studiert, die vermutlich täglich eine Vielzahl von Projektvorschlägen erhalten und dementsprechend wenig Zeit zur Verfügung haben. </p>
<p>Wichtig ist deshalb: Je kürzer und prägnanter Ihre Ausführungen ausfallen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihr Vorhaben als Ganzes gewürdigt wird.</p>
</div>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Lexikon/Finanzkonzept" href="/existenzgrundungs/250603"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Gründungsentscheidung</span></a></p>
</div>
<div class="stw_verweise_sonstige"><!--BLOCK_STW_VERWEISE_SONSTIGE_EXISTS--></p>
<p>Laumer: Der Businessplan als Entscheidungsgrundlage zur Existenzgründung für ein Einzelunternehmen; 1. Auflage 2008</p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/businessplan/">Businessplan</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Beauftragung eines Immobilienmaklers</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/beauftragung-eines-immobilienmaklers/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beauftragung eines ImmobilienmaklersAutorin: Gabriele Thombansen Information 1. MaklervertragZu unterscheiden sind der Maklervertrag als Vertrag zwischen dem Makler und dem Auftraggeber sowie der Hauptvertrag als Vertrag zwischen dem Auftraggeber und einem Dritten.Rechtsgrundlage des Maklervertrags ist § 652 BGB: Wesentliche Vertragsbestandteile eines Maklervertrages sind danach, dass sich der Auftraggeber für eine zum Abschluss des Hauptvertrages führende Nachweis-  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Beauftragung eines Immobilienmaklers</h1>
</div>
<div class="doc_header_sub stw_header_sub"><a title="Link auf Webseite &#xF6;ffnet in neuem Fenster" target="_blank" class="weblink" href="//www.versicherungspraxis24.de/partner/?imagecard=453056265" rel="noopener">Autorin: Gabriele Thombansen</a></div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Maklervertrag</h2>
<p>Zu unterscheiden sind der <strong>Maklervertrag</strong> als Vertrag zwischen dem Makler und dem Auftraggeber sowie der <strong>Hauptvertrag</strong> als Vertrag zwischen dem Auftraggeber und einem Dritten.</p>
<p><strong>Rechtsgrundlage</strong> des Maklervertrags ist § 652 BGB: Wesentliche Vertragsbestandteile eines Maklervertrages sind danach, dass sich der Auftraggeber für eine zum Abschluss des Hauptvertrages führende Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit des Maklers zur Zahlung einer Provision verpflichtet.</p>
<ul>
<li>
<p>Bei der Nachweistätigkeit muss der Makler seinem Auftraggeber Interessenten zuführen, mit denen dieser direkt in Vertragsverhandlungen treten kann.</p>
</li>
<li>
<p>Die Vermittlungstätigkeit ist erfüllt, wenn der potenzielle Vertragspartner des Auftraggebers den Vertrag abschließen möchte.</p>
</li>
</ul>
<p>Der Maklervertrag muss nicht schriftlich geschlossen werden.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Provision</h2>
<p>Als <strong>Provision</strong> wird die Vergütung des Maklers für die von ihm erbrachte Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit bezeichnet. Der Anspruch auf die Zahlung der Provision ist von verschiedenen Provisionsvoraussetzungen abhängig.</p>
<p>Die Vereinbarung über <strong>Art und Höhe</strong> einer Maklerprovision unterliegt keinen Vorgaben. Die Provision lässt sich somit, mit Ausnahme der Vermittlungsprovision für Wohnraum, frei vereinbaren. Eine Grenze ergibt sich bei der Vereinbarung einer Provision in einer sittenwidrigen Höhe.</p>
<p>In vielen Fällen fehlt es jedoch trotz Vorliegens eines wirksamen Maklervertrags an einer ausdrücklichen Vereinbarung über die <strong>Höhe</strong> der Provision, so z.B. bei dem stillschweigend abgeschlossenen Maklervertrag.</p>
<p>Entscheidend für das Entstehen einer Provisionspflicht ohne eine ausdrückliche Vereinbarung über die Höhe der Provision ist, dass der <strong>Kunde in Kenntnis der Provisionspflicht die Maklerdienste in Anspruch nimmt</strong> (Besichtigungen, Zusendung von Informationsmaterial, Bekanntgabe der Objektanschrift usw.). Darin liegt ein Einverständnis des Kunden (BGH, 10.05.1989 &#8211; IVa ZR 60/88).</p>
<p>Fehlt eine solche Vereinbarung oder ist die Vereinbarung nicht klar erkenn- oder deutbar, so gilt die <strong>übliche Provision</strong> als vereinbart.</p>
<p><strong>Was als übliche Provision anzusehen ist</strong>, bestimmt sich nach Durchschnittswerten der von den einzelnen Maklern erhobenen Provisionen. Diese sind regional verschieden. Nach den Erhebungen des Immobilienverbands Deutschland bestehen derzeit folgende übliche Provisionen:</p>
<table border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: -30 --></p>
<tr>
<td rowspan="1"> </td>
<td rowspan="1">Höhe der Maklerprovision</td>
<td rowspan="1">Verteilung: Käufer</td>
<td rowspan="1">Verkäufer</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Baden-Württemberg</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">3</td>
<td rowspan="1">3</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Bayern</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">3</td>
<td rowspan="1">3</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Berlin</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">&#8211;</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Brandenburg</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">&#8211;</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Bremen</td>
<td rowspan="1">5</td>
<td rowspan="1">5</td>
<td rowspan="1">&#8211;</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Hamburg</td>
<td rowspan="1">5,25</td>
<td rowspan="1">5,25</td>
<td rowspan="1">&#8211;</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Hessen</td>
<td rowspan="1">5</td>
<td rowspan="1">5</td>
<td rowspan="1">&#8211;</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td rowspan="1">5</td>
<td rowspan="1">3</td>
<td rowspan="1">2</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Niedersachsen</td>
<td rowspan="1"> 4 &#8211; 6 </td>
<td rowspan="1">3 &#8211; 4,5</td>
<td rowspan="1">2 &#8211; 3</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Nordrhein-Westfalen</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">3</td>
<td rowspan="1">3</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Rheinland-Pfalz</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">3</td>
<td rowspan="1">3</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Saarland</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">3</td>
<td rowspan="1">3</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Sachsen</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">3</td>
<td rowspan="1">3</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Sachsen-Anhalt</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">3</td>
<td rowspan="1">3</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Schleswig-Holstein</td>
<td rowspan="1">5</td>
<td rowspan="1">3</td>
<td rowspan="1">2</td>
</tr>
<tr>
<td rowspan="1">Thüringen</td>
<td rowspan="1">6</td>
<td rowspan="1">3</td>
<td rowspan="1">3</td>
</tr>
</table>
<p><u>Quelle</u>: IVD</p>
<p>Alle Provisionsangaben sind netto, d.h. zuzüglich Umsatzsteuer.</p>
<p>Insbesondere im Streitfall dient die Bestimmung der üblichen Provision als Anhaltspunkt der Gerichte zur Festsetzung einer Provision. Die übliche Provisionshöhe ist daneben ein Kriterium für die Bestimmung der Sittenwidrigkeit der Provisionshöhe.</p>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Gr&#xFC;ndungsentscheidung" href="/existenzgrundungs/250603"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Gründungsentscheidung</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Standortwahl" href="/existenzgrundungs/251127"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Standortwahl</span></a></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/beauftragung-eines-immobilienmaklers/">Beauftragung eines Immobilienmaklers</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Buchführung</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/buchfuehrung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>BuchführungAutorin: Gabriele Thombansen Information Die Buchführung (Finanz- oder Geschäftsbuchhaltung) ist Teilgebiet und gleichzeitig Grundlage des Rechnungswesens. Sie zeichnet fortlaufend die Änderungen der Vermögenswerte und Schulden auf und gibt so jederzeit Auskunft über Erfolg oder Misserfolg der betrieblichen Tätigkeit.Dazu erfasst sie alle Geschäftsvorfälle, ordnet sie nach zeitlichen und sachlichen Gesichtspunkten auf Bestands- und Erfolgskonten und erstellt  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/buchfuehrung/">Buchführung</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Buchführung</h1>
</div>
<div class="doc_header_sub stw_header_sub"><a title="Link auf Webseite &#xF6;ffnet in neuem Fenster" target="_blank" class="weblink" href="//www.versicherungspraxis24.de/partner/?imagecard=453056265" rel="noopener">Autorin: Gabriele Thombansen</a></div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>Die <strong>Buchführung</strong> (Finanz- oder Geschäftsbuchhaltung) ist Teilgebiet und gleichzeitig Grundlage des <a class="doklink" title="Rechnungswesen" href="/existenzgrundungs/251011">Rechnungswesens</a>. Sie zeichnet fortlaufend die Änderungen der Vermögenswerte und Schulden auf und gibt so jederzeit Auskunft über Erfolg oder Misserfolg der betrieblichen Tätigkeit.</p>
<p>Dazu erfasst sie alle Geschäftsvorfälle, ordnet sie nach zeitlichen und sachlichen Gesichtspunkten auf Bestands- und Erfolgskonten und erstellt aufgrund dieser Aufzeichnungen periodisch eine <a class="doklink" title="Bilanz" href="/existenzgrundungs/250235">Bilanz</a> und eine Gewinn- und Verlustrechnung (<a class="doklink" title="Jahresabschluss" href="/existenzgrundungs/250675">Jahresabschluss</a>). Die Ergebnisse der Buchführung beziehen sich auf einen Zeitraum (Zeitrechnung), und zwar stets auf eine abgelaufene Abrechnungsperiode (Monat, Quartal, Jahr).</p>
<p>Die Buchführung ist zugleich Vorstufe und elementare Voraussetzung für das Managementinstrument <a class="doklink" title="Controlling" href="/existenzgrundungs/250296">Controlling</a>. Jeder Kaufmann (<a class="doklink" title="Kaufmannseigenschaft" href="/existenzgrundungs/250693">Kaufmannseigenschaft</a>) ist verpflichtet, ordnungsgemäß Buch zu führen. Im Grundsatz wird darunter verstanden, dass die Eintragungen nach Form und Inhalt vollständig, fortlaufend und richtig durchgeführt werden, sodass sich ein sachverständiger Dritter innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorgänge verschaffen kann.</p>
<p>Rechtsgrundlage sind die §§ 238 ff. HGB.<br />Rechtsgrundlage der steuerrechtlichen Buchführungspflichten sind die §§ 140 ff. AO.</p>
<p>In der Buchhaltung werden Geschäftsvorfälle auf Konten gebucht. Um die Geschäftsvorfälle nachvollziehbar zu machen, woran z.B. das <a class="doklink" title="Finanzamt" href="/existenzgrundungs/250504">Finanzamt</a>, Kreditinstitute oder Investoren interessiert sind, existieren sogenannte Kontenrahmen. Alle geschäftswirksamen Vorgänge müssen auf Konten verbucht werden. Die Konten, die Sie konkret für Ihr Unternehmen benötigen, ergeben den Kontenplan, der aus dem Kontenrahmen abgeleitet wird.</p>
<p>Hier ist es von Bedeutung, ob Sie eine einfache oder doppelte Buchführung vornehmen:</p>
<ul>
<li>
<p>Buchungen nur in der <a class="doklink" title="Gewinn- und Verlustrechnung" href="/existenzgrundungs/250577">Gewinn- und Verlustrechnung</a>, d.h.: Aufwand und Ertrag (bei der einfachen Buchführung entfällt die Gegenbuchung im Schlussbilanzkonto).</p>
</li>
<li>
<p>Bei der doppelten Buchführung erhält jede Buchung gleichzeitig auch eine Gegenbuchung im Schlussbilanzkonto.</p>
</li>
</ul>
<p>Die Buchungen erfolgen im Soll oder im Haben. Im Soll werden die Belastungen und im Haben Gutschriften gebucht. Die Basis bilden Belege in Form von Rechnungen, Kontoauszügen usw.</p>
<p><strong>Belegverwaltung</strong></p>
<p>Die Grundlage für die Kostenrechnung bilden Belege, die zeigen, welche Kosten in welcher Höhe angefallen sind und um welche Kostenart und um welchen Geschäftsvorfall es sich handelt.</p>
<p>Bei der Belegverwaltung gilt der Rat der Steuerberater: Keine Buchung ohne Belege. Sammeln Sie auch alle Belege, die im Vorfeld Ihrer Existenzgründung (<a class="doklink" title="Formen der Existenzgr&#xFC;ndung" href="/existenzgrundungs/250525">Formen der Existenzgründung</a>) angefallen sind. Diese können Sie ohne Weiteres in der Eröffnungsbilanz einbringen. Es empfiehlt sich, die Belege in ein kontinuierliches und überschaubares Ordnungsschema einzubinden, wie z.B. das Einkleben auf einen DIN A4-Bogen, der dann in einem Ordner abgelegt wird.</p>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Bilanz" href="/existenzgrundungs/250235"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Bilanz</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Gewinn- und Verlustrechnung" href="/existenzgrundungs/250577"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Gewinn- und Verlustrechnung</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Kosten- und Leistungsrechnung" href="/existenzgrundungs/250721"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kosten- und Leistungsrechnung</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Planungsrechnung" href="/existenzgrundungs/250968"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Planungsrechnung</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Rechnungswesen" href="/existenzgrundungs/251011"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Rechnungswesen</span></a></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Berufsgenossenschaft</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/berufsgenossenschaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>BerufsgenossenschaftAutor: Rolf BroichhagenInhaltsübersicht1.Allgemein2.Beiträge3.Melderverfahren Information 1. AllgemeinDer Begriff Berufsgenossenschaft bedeutet nicht genau das Gleiche wie der Begriff gesetzlichen Unfallversicherungen. Deren Träger sind die für den jeweiligen Gewerbezweig zuständigen Berufsgenossenschaften, die Unfallkassen des Bundes, der Länder, die Gemeindeunfallversicherungsverbände und die Feuerwehr-Unfallkassen.Die zuständige Berufsgenossenschaft für Versicherungsvermittler ist die Verwaltungs Berufsgenossenschaft (VBG) in Hamburg.Für die Mitarbeiter eines Betriebes besteht  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Berufsgenossenschaft</h1>
</div>
<div class="doc_header_sub stw_header_sub">Autor: Rolf Broichhagen</div>
</div>
</div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Allgemein</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Beiträge</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Melderverfahren</a></div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemein</h2>
<p>Der Begriff <strong>Berufsgenossenschaft</strong> bedeutet nicht genau das Gleiche wie der Begriff gesetzlichen Unfallversicherungen. Deren Träger sind die für den jeweiligen Gewerbezweig zuständigen <strong>Berufsgenossenschaften</strong>, die Unfallkassen des Bundes, der Länder, die Gemeindeunfallversicherungsverbände und die Feuerwehr-Unfallkassen.</p>
<p>Die zuständige Berufsgenossenschaft für Versicherungsvermittler ist die Verwaltungs Berufsgenossenschaft (VBG) in Hamburg.</p>
<p>Für die Mitarbeiter eines Betriebes besteht <strong>Versicherungspflicht</strong> in einer Berufsgenossenschaft. Daneben können die Satzungen bestimmen, dass sich die Versicherungspflicht auch auf den Unternehmer und die mitarbeitenden Familienangehörigen erstreckt.</p>
<p>Nicht versicherungspflichtige Unternehmer können sich <strong>freiwillig versichern</strong> lassen. Aufgrund der verhältnismäßig günstigen Beiträge oder wenn aus gesundheitlichen Gründen der Abschluss einer privaten Versicherung nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, sollte man diese Möglichkeit unbedingt in Erwägung ziehen.</p>
<p>Mit dem im November 2008 in Kraft getretenen Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Unfallversicherung wurde die Zahl der Berufsgenossenschaften von 23 auf 9 reduziert.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Beiträge</h2>
<p>Die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung sind anders als die Beiträge zu den anderen Sozialversicherungen <strong>allein vom Arbeitgeber</strong> zu tragen.</p>
<p>Die <strong>Beiträge</strong> werden <strong>nach</strong> Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Beitragsansprüche entstanden sind, durch <strong>Festsetzung einer Umlage</strong> berechnet. Die Umlage muss den Finanzbedarf der Berufsgenossenschaft für das abgelaufene Jahr einschließlich der Rücklagen decken.</p>
<p>Die Höhe der Beiträge richtet sich dabei unter anderem nach der durchschnittlichen Unfallgefahr in der jeweiligen Branche, in der ein Unternehmer dem Schwerpunkt seiner Tätigkeit nach tätig ist. Es wird nach kaufmännischen oder körperlichen Mitarbeitern unterschieden. Von den Berufsgenossenschaften werden insofern gemäß den Gefahrklassen <strong>Gefahrtarife</strong> festgesetzt. Sie werden alle 4 &#8211; 6 Jahre neu festgelegt.</p>
<p>Bei der <strong>freiwilligen Versicherung des Unternehmers</strong> berechnet sich der Beitrag anstelle des Arbeitsentgelts des Arbeitnehmers an der vom Unternehmer gewählten Versicherungssumme.</p>
<p>Der <strong>Beitragsbescheid</strong> sollte die Berechnungsgrundlagen enthalten. Gegen ihn kann der Verpflichtete Widerspruch einlegen bzw. vor dem Sozialgericht klagen.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Melderverfahren</h2>
<p>Die Erstmeldung erfolgt in der Regel automatisch mit der erstmaligen Gewerbeanmeldung. Verantwortlich für die rechtzeitige Anmeldung bleibt jedoch der Arbeitgeber. Gegebenenfalls muss er rückwirkend Beiträge nachzahlen, wenn er alternativ nicht von sich aus für eine Anmeldung bei der zutreffenden Berufsgenossenschaft Sorge getragen hat. Diese können rückwirkend für 4 Jahre verlangt werden. Ein Verstoß gegen die Meldevorschriften kann zusätzlich mit einem Bußgeld belegt werden. </p>
<p>Die jährlichen Meldungen zur Berufsgenossenschaft haben über den elektronischen Entgeltnachweis zu erfolgen. In diesem sind aus Kontrollzwecken zusätzlich die geleisteten Arbeitsstunden der Mitarbeiter anzugeben. </p>
<h3 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h3>
<div class="stw_praxistipp">
<p>Bitte merken Sie sich die Ihnen von der Berufsgenossenschaft zugeteilte Kundennummer und die Betriebsnummer der jeweiligen Berufsgenossenschaft. Diese Daten werden bei der elektronischen Erfassung erfragt. </p>
</div>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Anmeldeformalit&#xE4;ten" href="/existenzgrundungs/249988"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Anmeldeformalitäten</span></a><span class="stw_verweise_stichwort_text">Unfallversicherung</span></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Beendigung von Arbeitsverhältnissen</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/beendigung-von-arbeitsverhaeltnissen/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beendigung von ArbeitsverhältnissenAutorin: Gabriele Thombansen Information 1. AllgemeinEin Arbeitsverhältnis kann auf folgenden Wegen beendet werden:Ordentliche KündigungAußerordentliche (fristlose) KündigungAnfechtungAufhebungsvertragAblauf eines befristeten VertragesEine Kündigung ist nur wirksam, wenn sie schriftlich ausgesprochen wurde. Der Aufhebungsvertrag erfordert die Zustimmung beider Parteien des Arbeitsverhältnisses, ein Arbeitnehmer kann nicht zu dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages gezwungen werden, wenn auch der Arbeitnehmer mit  [...]</p>
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<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Beendigung von Arbeitsverhältnissen</h1>
</div>
<div class="doc_header_sub stw_header_sub"><a title="Link auf Webseite &#xF6;ffnet in neuem Fenster" target="_blank" class="weblink" href="//www.versicherungspraxis24.de/partner/?imagecard=453056265" rel="noopener">Autorin: Gabriele Thombansen</a></div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemein</h2>
<p>Ein Arbeitsverhältnis kann auf folgenden Wegen beendet werden:</p>
<ul>
<li>
<p>Ordentliche Kündigung</p>
</li>
<li>
<p>Außerordentliche (fristlose) Kündigung</p>
</li>
<li>
<p>Anfechtung</p>
</li>
<li>
<p>Aufhebungsvertrag</p>
</li>
<li>
<p>Ablauf eines <a class="doklink" title="Befristeter Arbeitsvertrag" href="/existenzgrundungs/331796">befristeten Vertrages</a></p>
</li>
</ul>
<p>Eine <strong>Kündigung</strong> ist nur wirksam, wenn sie schriftlich ausgesprochen wurde. Der <strong>Aufhebungsvertrag</strong> erfordert die Zustimmung beider Parteien des Arbeitsverhältnisses, ein Arbeitnehmer kann nicht zu dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages gezwungen werden, wenn auch der Arbeitnehmer mit der oftmals angebotenen Abfindung einen Anreiz zum Abschluss des Aufhebungsvertrages erhält. Haben die Arbeitsvertragsparteien ein <a class="doklink" title="Befristeter Arbeitsvertrag" href="/existenzgrundungs/331796">befristetes Arbeitsverhältnis</a> geschlossen, so endet das Arbeitsverhältnis automatisch zu dem im Vertrag festgelegten Zeitpunkt bzw. dem Erreichen des festgelegten Zwecks (z.B. der Abschluss eines Projekts). Der Ausspruch einer darüber hinausgehenden Kündigung o.Ä. ist nicht erforderlich.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Ordentliche Kündigung</h2>
<p>Die Ausführungen sind in dem gesonderten Fachbeitrag <a class="doklink" title="K&#xFC;ndigung von Arbeitnehmern" href="/existenzgrundungs/624139">Kündigung von Arbeitnehmern</a> aufgeführt.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Außerordentliche (fristlose) Kündigung</h2>
<p>Mit der außerordentlichen Kündigung kann das Arbeitsverhältnis unverzüglich beendet werden (dann liegt die sogenannte fristlose Kündigung vor), aber auch zu einem von der kündigenden Partei gewählten späteren Zeitpunkt.</p>
<p>Voraussetzungen für die Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung sind, dass</p>
<ol>
<li>
<p>ein <strong>wichtiger Grund</strong> vorliegt, der</p>
</li>
<li>
<p>es dem Kündigenden <strong>unzumutbar</strong> macht, auch bei Abwägung aller Umstände die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ende der Kündigungsfrist oder zum vereinbarten Beendigungszeitpunkt durchzuhalten und</p>
</li>
<li>
<p>die Kündigung innerhalb einer <strong>Frist von zwei Wochen</strong> ausgesprochen wurde.</p>
</li>
</ol>
<p>Die Kündigung kann <strong>nur innerhalb einer Frist von zwei Wochen, beginnend mit dem zur Kündigung führenden Ereignis</strong> bzw. dem Zeitpunkt, in dem der Arbeitgeber von den zur Kündigung berechtigenden Tatsachen Kenntnis erhält, ausgesprochen werden.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld4.">4. Aufhebungsvertrag</h2>
<p>Ein Arbeitsverhältnis kann, wenn <strong>beide Parteien zustimmen</strong>, jederzeit durch einen Aufhebungsvertrag beendet werden. Der Abschluss eines Aufhebungsvertrages bedarf der Schriftform. Die nur mündlich vereinbarte Aufhebung des Arbeitsvertrages ist nichtig, das Arbeitsverhältnis besteht weiterhin.</p>
<p>Für den Arbeitgeber ist der Aufhebungsvertrag die sicherste Form der Beendigung des Arbeitsverhältniises. Mit dem Vertragsschluss wird das Arbeitsverhältnis unmittelbar bzw. zu dem von den Parteien gemeinsam vereinbarten Termin beendet. Eine gerichtliche Auseinandersetzung ist ausgeschlossen &#8211; sofern der Arbeitgeber die rechtlichen Grenzen eingehalten hat.</p>
<p>Der Arbeitnehmer kann die Aufhebungsvereinbarung anfechten, wenn der Arbeitgeber mit einer ansonsten auszusprechenden Kündigung gedroht hat bzw. den Arbeitnehmer in sonstiger Weise zur Unterschrift gedrängt hat. Zulässig ist es, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer unter Zeitdruck gesetzt hat (da der Arbeitnehmer sich diesem Druck ja nicht beugen muss und eine längere Bedenkzeit einfordern kann).</p>
<p><strong>Möglicher Inhalt des Vertrages</strong> kann eine Freistellung des Arbeitnehmers bis zum Beendigungszeitraum sein, die Vereinbarung eines Wettbewerbsverbotes, die Zahlung einer Abfindung oder die Höhe des noch zu gewährenden Urlaubs. Bei einer Freistellung wird der Arbeitnehmer unter Fortzahlung seiner Vergütung von der Arbeitspflicht freigestellt.</p>
<p>Die Zahlung einer <strong>Abfindung</strong> unterliegt nach dem Abzug des Freibetrages der Lohnsteuerpflicht (es gibt aber Vergünstigungen) und sie kann Auswirkungen auf die Gewährung von Arbeitslosengeld/Arbeitslosenhilfe haben.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld5.">5. Abwicklungsvertrag</h2>
<p>Mit einem Abwicklungsvertrag wird ein Arbeitsverhältnis nicht beendet. Als Abwicklungsverträge werden die Verträge bezeichnet, in denen die Vertragsparteien die Formalitäten einer Kündigung regeln, d.h. beispielsweise die Fälligkeit und die Höhe einer möglichen Abfindung, eine Freistellung. etc.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld6.">6. Befristeter Arbeitsvertrag</h2>
<p>Befristete Arbeitsverträge enden automatisch mit Ablauf der Zeit bzw. Erreichen des Zwecks. Ausführungen zu befristeten Verträgen sind in dem Stichwort <a class="doklink" title="Befristeter Arbeitsvertrag" href="/existenzgrundungs/331796">Befristeter Arbeitsvertrag</a> aufgeführt.</p>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Arbeitsrechtliche Grundlagen" href="/existenzgrundungs/250011"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Arbeitsrechtliche Grundlagen</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="K&#xFC;ndigung von Arbeitnehmern" href="/existenzgrundungs/624139"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Kündigung von Arbeitnehmern</span></a></p>
</div>
</div>
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		<item>
		<title>Bürogemeinschaft</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/buerogemeinschaft/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>BürogemeinschaftAutorin: Gabriele Thombansen Information Bei der Anmietung von Gewerbemietfläche im Rahmen der Existenzgründung ist es für den Existenzgründer oftmals ungewiss, wie viel Bürofläche er langfristig benötigen wird. Insofern bietet es sich an, zunächst eine Bürogemeinschaft einzugehen, wenn keine übergeordneten Gründe dagegenstehen.Die Bürogemeinschaft ist keine eigene Rechtsform, sondern der Zusammenschluss mehrerer Selbstständiger zu einer Gesellschaft des  [...]</p>
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<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
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<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Bürogemeinschaft</h1>
</div>
<div class="doc_header_sub stw_header_sub"><a title="Link auf Webseite &#xF6;ffnet in neuem Fenster" target="_blank" class="weblink" href="//www.versicherungspraxis24.de/partner/?imagecard=453056265" rel="noopener">Autorin: Gabriele Thombansen</a></div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>Bei der <strong>Anmietung von Gewerbemietfläche</strong> im Rahmen der Existenzgründung ist es für den Existenzgründer oftmals ungewiss, wie viel Bürofläche er langfristig benötigen wird. Insofern bietet es sich an, zunächst eine Bürogemeinschaft einzugehen, wenn keine übergeordneten Gründe dagegenstehen.</p>
<p>Die <strong>Bürogemeinschaft</strong> ist keine eigene Rechtsform, sondern der Zusammenschluss mehrerer Selbstständiger zu einer <a class="doklink" title="Gesellschaft des B&#xFC;rgerlichen Rechts" href="/existenzgrundungs/250570">Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts</a> (GbR) mit dem Zweck der gemeinsamen Nutzung einer Büroausstattung und/oder des Büropersonals.</p>
<p>Jeder Unternehmer arbeitet selbstständig, lediglich die Büroräume, das Personal u.Ä. werden gemeinsam genutzt. </p>
<p>Die Begründung einer Bürogemeinschaft kann in verschiedenen Konstellationen erfolgen:</p>
<ul>
<li>
<p>Die beteiligten Unternehmer schließen den <a class="doklink" title="Gewerbemietvertrag" href="/existenzgrundungs/2078113">Gewerbemietvertrag</a> gemeinsam ab;</p>
</li>
<li>
<p>Der Existenzgründer wird Untermieter in einem bestehenden <a class="doklink" title="Gewerbemietvertrag" href="/existenzgrundungs/2078113">Gewerbemietverhältnis</a>;</p>
</li>
<li>
<p>Der Existenzgründer schließt den <a class="doklink" title="Gewerbemietvertrag" href="/existenzgrundungs/2078113">Gewerbemietvertrag</a> allein ab und vermietet Teile der Büroräume zur Untervermietung an einen oder mehrere andere Unternehmer.</p>
</li>
</ul>
<p>Im Falle der Untervermietung ist zu beachten, dass die Untervermietung nach dem <a class="doklink" title="Gewerbemietvertrag" href="/existenzgrundungs/2078113">Gewerbemietvertrag</a> zulässig sein muss.</p>
<p>Eine Bürogemeinschaft ist wie folgt gekennzeichnet:</p>
<ul>
<li>
<p>Der Vertrag wird nur mit der jeweiligen Firma geschlossen.</p>
</li>
<li>
<p>Es besteht keine gesamtschuldnerische Haftung zwischen den Vertragspartnern.</p>
</li>
</ul>
<p>Bei dem <strong>Bürogemeinschaftsvertrag</strong> handelt es sich um eine Mischung aus einem Gesellschafts-, Miet- und Dienstvertrag.</p>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Formen der Existenzgr&#xFC;ndung" href="/existenzgrundungs/250525"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Formen der Existenzgründung</span></a></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Bürgschaft</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/buergschaft/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>BürgschaftAutorin: Gabriele Thombansen Information 1. EinführungEine Bürgschaft ist ein Vertrag, mit dem sich der Bürge verpflichtet, die Verpflichtungen des Schuldners gegenüber dem Gläubiger zu erfüllen, sofern der Schuldner sie nicht selbst erfüllt.Die Bürgschaft ist eine der Schuldsicherungsarten aus Vertrag. Insbesondere Banken verlangen bei der Vergabe von Krediten in den meisten Fällen die Übernahme einer Bürgschaft  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Bürgschaft</h1>
</div>
<div class="doc_header_sub stw_header_sub"><a title="Link auf Webseite &#xF6;ffnet in neuem Fenster" target="_blank" class="weblink" href="//www.versicherungspraxis24.de/partner/?imagecard=453056265" rel="noopener">Autorin: Gabriele Thombansen</a></div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Einführung</h2>
<p>Eine <strong>Bürgschaft</strong> ist ein Vertrag, mit dem sich der Bürge verpflichtet, die Verpflichtungen des Schuldners gegenüber dem Gläubiger zu erfüllen, sofern der Schuldner sie nicht selbst erfüllt.</p>
<p>Die Bürgschaft ist eine der <strong>Schuldsicherungsarten aus Vertrag</strong>. Insbesondere Banken verlangen bei der Vergabe von Krediten in den meisten Fällen die Übernahme einer Bürgschaft durch den Ehepartner des Firmeninhabers. Diese stoßen jedoch bei der Rückzahlung der Kredite leicht an ihre finanziellen Grenzen. Zum Schutz der Ehepartner hat die Rechtsprechung daher viele Bürgschaftsverpflichtungen für sittenwidrig und damit nichtig erklärt (siehe unten).</p>
<p>Die Übernahme einer Bürgschaft durch den finanziell nicht abgesicherten Ehe- bzw. Lebenspartner sollte dennoch soweit möglich grundsätzlich abgelehnt werden. Nicht zuletzt ist zu beachten, dass auch im Falle einer Scheidung die Verpflichtung zur Leistung der Bürgschaft bestehen bleibt.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Bürgschaftsvertrag</h2>
<p>Die Bürgschaft ist nur wirksam, wenn sie <strong>schriftlich</strong> vereinbart wurde. Nur ein <a class="doklink" title="Kaufmannseigenschaft" href="/existenzgrundungs/250693">Kaufmann</a> kann, wenn die Bürgschaft für ihn ein Handelsgeschäft darstellt (d.h. zu seinem Geschäftsbetrieb gehört), die Bürgschaftserklärung formlos abgeben.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Sittenwidrigkeit</h2>
<p>Der zur Beurteilung der Sittenwidrigkeit maßgebliche Zeitpunkt ist der <strong>Vertragsschluss</strong>. Die finanziellen Verhältnisse des Bürgen bei der Geltendmachung der Sittenwidrigkeit bleiben außer Betracht.</p>
<p>Ein reines Missverhältnis zwischen Vermögen des Bürgen und der Bürgschaftssumme ist für die Annahme einer Sittenwidrigkeit nicht ausreichend. Der Bürge muss bei Abschluss des Vertrages vermögenslos (im Verhältnis zur Bürgschaftssumme) gewesen sein und es dürfen keine Anhaltspunkte dafür vorgelegen haben, dass sich dies in absehbarer Zeit ändert.</p>
<p>Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bestehen folgende Grundsätze für die Sittenwidrigkeit aufgrund der finanziellen Überforderung des Bürgen: </p>
<ul>
<li>
<p>Der Bürge hat kein eigenes wirtschaftliches Interesse an der Darlehensgewährung;</p>
</li>
<li>
<p>Es wird daher (widerlegbar) vermutet, dass er die Bürgschaftsvereinbarung allein aus emotionaler Verbundenheit mit dem Hauptschuldner eingegangen ist,</p>
</li>
<li>
<p>dies von dem Darlehensgeber in sittlich anstößiger Weise ausgenutzt wurde,</p>
<p>und</p>
</li>
<li>
<p>für den Bürgen ein außerordentlich hohes Haftungsrisiko bestand.</p>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Finanzkonzept" href="/existenzgrundungs/250510"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Finanzkonzept</span></a></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/existenzgrundungs/buergschaft/">Bürgschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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