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	<title>D Archives - Steuerberater Hannover</title>
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	<description>Oliver Bletgen &#38; Kollegen</description>
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	<title>D Archives - Steuerberater Hannover</title>
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	<item>
		<title>Doppelte Buchführung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Doppelte Buchführung Information Inhaltsübersicht1.Wesentliche Merkmale der doppelten Buchführung2.System der doppelten Buchführung2.1Allgemeiner Ablauf2.2Das geschlossene Kontensystem2.2.1Eröffnungsbilanz2.2.2Aktiva2.2.3Erfolgskonten2.2.4Passiva2.2.4.1Eigenkapital2.2.4.2Fremdkapital2.2.5Schlussbilanz3.Beispiel zur Systematik der doppelten Buchführung1. Wesentliche Merkmale der doppelten BuchführungDas Wesen der doppelten Buchführung besteht in der Erfassung jedes Geschäftsvorfalles sowohl in seiner Vermögens- als auch in seiner Erfolgsauswirkung. Jeder Vorgang wird im Gegensatz zur einfachen Buchführung doppelt gebucht, nämlich einmal  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/doppelte-buchfuehrung/">Doppelte Buchführung</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Doppelte Buchführung</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Wesentliche Merkmale der doppelten Buchführung</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">System der doppelten Buchführung</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.1">Allgemeiner Ablauf</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.2">Das geschlossene Kontensystem</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.2.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.2.1">Eröffnungsbilanz</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.2.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.2.2">Aktiva</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.2.3</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.2.3">Erfolgskonten</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.2.4</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.2.4">Passiva</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.2.4.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.2.4.1">Eigenkapital</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.2.4.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.2.4.2">Fremdkapital</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.2.5</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.2.5">Schlussbilanz</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Beispiel zur Systematik der doppelten Buchführung</a></div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Wesentliche Merkmale der doppelten Buchführung</h2>
<p>Das Wesen der doppelten Buchführung besteht in der Erfassung jedes Geschäftsvorfalles sowohl in seiner Vermögens- als auch in seiner Erfolgsauswirkung. Jeder Vorgang wird im Gegensatz zur <a class="doklink" title="Einfache Buchf&#xFC;hrung" href="/steuerlexiko/631223">einfachen Buchführung</a> doppelt gebucht, nämlich einmal im Soll und einmal im Haben. Die Buchungen erfolgen sowohl chronologisch als auch sachlich und kontenmäßig.</p>
<p>Dies führt zu einem Abschluss, in dem einerseits die Bilanz- und Bestandskonten die Vermögens- und Kapitalbestände ausweisen und andererseits die Konten der Gewinn- und Verlustrechnung die Erfolgskonten enthalten, aus denen die Erträge und Aufwendungen ersichtlich sind.</p>
<p>Der Saldo aus der Gewinn- und Verlustrechnung (Gewinn oder Verlust) ist ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos, wird hierüber abgeschlossen und fließt somit in die Bilanz ein.</p>
<p>Die doppelte Buchführung ist also ein geschlossenes Kontensystem, das es ermöglicht, den Gewinn zweifach zu ermitteln:</p>
<ol>
<li>
<p>als Saldo aus der Gewinn- und Verlustrechnung und</p>
</li>
<li>
<p>aus dem Betriebsvermögensvergleich (im Sinne des § 4 Abs. 1 EStG).</p>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. System der doppelten Buchführung</h2>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.1">2.1 Allgemeiner Ablauf</h3>
<p>Ausgehend von den Bilanzkonten der Bilanz zu Beginn eines Wirtschaftsjahres wird jeder laufende Geschäftsvorfall und jede Abschlussbuchung durch einen Buchungsvorgang erfasst. Jeder Buchung liegt ein Buchungssatz : <em>Soll-Konto xxx EUR an Haben-Konto xxx EUR</em> zugrunde. Sämtliche Buchungen sind zu belegen.</p>
<p>Aus der Entwicklung aller Soll- und Haben-Konten entstehen die Bilanzkonten der Bilanz zum Ende des Wirtschaftsjahres. Da bei jeder Buchung der Betrag des Soll-Kontos (xxx EUR) dem des Haben-Kontos entspricht, muss systembedingt auch die Summe aller Aktiva der Summe aller Passiva einer Bilanz entsprechen.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.2">2.2 Das geschlossene Kontensystem</h3>
<p>Das geschlossene Kontensystem lässt sich vereinfacht wie folgt darstellen:</p>
<div class="stw_gld3">
<h4 class="stw_gld3_head" id="gld2.2.1">2.2.1 Eröffnungsbilanz</h4>
<p>In der Bilanz zu Beginn eines Wirtschaftsjahres (Eröffnungsbilanz) ist auf der Aktiv-Seite das Anlage- und Umlaufvermögen, auf der Passiv-Seite das Eigen- und Fremdkapital eines Betriebes erfasst.</p>
</div>
<div class="stw_gld3">
<h4 class="stw_gld3_head" id="gld2.2.2">2.2.2 Aktiva</h4>
<p>Das Anlage- und Umlaufvermögen besteht aus einzelnen Sachkonten, auf denen die laufenden Geschäftsvorfälle und die Abschlussbuchungen (hier: insbesondere Abschreibungen und Ansatz der Inventurwerte) erfasst werden.</p>
<p>Zu jedem Sachkonto werden der Anfangsbestand und alle Zugänge im Soll erfasst, alle Abgänge werden im Haben erfasst. Der sich hieraus ergebende Saldo ist der Endbestand und wird ebenfalls im Haben erfasst.</p>
<p>Der Endbestand fließt in die Schlussbilanz.</p>
</div>
<div class="stw_gld3">
<h4 class="stw_gld3_head" id="gld2.2.3">2.2.3 Erfolgskonten</h4>
<p>Alle gewinnwirksamen Geschäftsvorfälle und Abschlussbuchungen werden über die Erfolgskonten gebucht. Alle Aufwendungen werden im Soll, alle Erlöse im Haben erfasst. Alle Erfolgskonten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst.</p>
<p>Bei einem Überschuss der Aufwendungen über die Erlöse wird der Saldo (Verlust) im Haben erfasst. Dieser mindert das Eigenkapital.</p>
<p>Ergibt sich ein Überschuss der Erlöse über die Aufwendungen wird der Saldo (Gewinn) im Soll erfasst. Dieser erhöht das Eigenkapital.</p>
</div>
<div class="stw_gld3">
<h4 class="stw_gld3_head" id="gld2.2.4">2.2.4 Passiva</h4>
<div class="stw_gld4">
<h5 class="stw_gld4_head" id="gld2.2.4.1">2.2.4.1 Eigenkapital</h5>
<p>Der Anfangsbestand und alle Zugänge werden im Haben erfasst, alle Abgänge werden im Soll erfasst.</p>
<p>Als Unterkonten des Eigenkapitals sind die Privatkonten zu erfassen (nur bei Einzel-Unternehmen und Personengesellschaften). Hier werden alle Entnahmen im Soll und alle Einlagen im Haben erfasst.</p>
<p>Bei einem Überschuss der Entnahmen über die Einlagen wird der Saldo (Entnahmeüberschuss) im Haben erfasst. Dieser mindert das Eigenkapital.</p>
<p>Ergibt sich ein Überschuss der Einlagen über die Entnahmen wird der Saldo (Einlageüberschuss) im Soll erfasst. Dieser erhöht das Eigenkapital.</p>
<p>Bei der Ermittlung des Eigenkapitals wird zudem der Gewinn oder Verlust berücksichtigt (2.2.3). Der Endbestand des Eigenkapitals fließt in die Schlussbilanz.</p>
</div>
<div class="stw_gld4">
<h5 class="stw_gld4_head" id="gld2.2.4.2">2.2.4.2 Fremdkapital</h5>
<p>Das Fremdkapital besteht aus einzelnen Sachkonten, auf denen die laufenden Geschäftsvorfälle und die Abschlussbuchungen erfasst werden.</p>
<p>Zu jedem Sachkonto werden der Anfangsbestand und alle Zugänge im Haben erfasst, alle Abgänge werden im Soll erfasst. Der sich hieraus ergebende Saldo ist der Endbestand und wird ebenfalls im Soll erfasst.</p>
<p>Der Endbestand fließt in die Schlussbilanz.</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld3">
<h4 class="stw_gld3_head" id="gld2.2.5">2.2.5 Schlussbilanz</h4>
<p>In der Bilanz zum Ende eines Wirtschaftsjahres (Schlussbilanz) werden die Aktiva und Passiva wie folgt ausgewiesen:</p>
<p>Die Endbestände aller Sachkonten des Anlage- und Umlaufvermögens werden auf der Aktiv-Seite der Schlussbilanz erfasst (2.2.2).</p>
<p>Der positive Endbestand des Eigenkapitals (2.2.4.1) wird auf der Passiv-Seite der Schlussbilanz erfasst, der negative Endbestand des Eigenkapitals auf der Aktiv-Seite.</p>
<p>Die Endbestände aller Fremdkapitalkonten werden auf der Passiv-Seite der Schlussbilanz erfasst.</p>
<p>Im Rahmen des Jahresabschlusses sind zudem ggf. aktive oder passive Rechnungsabgrenzungsposten zu bilanzieren.</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Beispiel zur Systematik der doppelten Buchführung</h2>
<p>Die vereinfachte Darstellung der <strong>Bilanz</strong> eines Einzelunternehmers zum 31.12.06 sieht wie folgt aus:</p>
<table id="frg_tb1" border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="24%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="1%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<thead>
<tr>
<th style="width:49%" colspan="2" id="th1tb1" rowspan="1" align="center">
<p>Aktiva</p>
</th>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<th style="width:50%" colspan="2" id="th2tb1" rowspan="1" align="center">
<p>Passiva</p>
</th>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<th style="width:25%" id="th3tb1" rowspan="1" align="right">
<p>in EUR</p>
</th>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<th style="width:25%" id="th4tb1" rowspan="1" align="right">
<p>in EUR</p>
</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb1" rowspan="1">
<p>Grund und Boden</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th3tb1" rowspan="1" align="right">
<p>50.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th2tb1" rowspan="1">
<p>Kapital</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th4tb1" rowspan="1" align="right">
<p>300.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb1" rowspan="1">
<p>Gebäude</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th3tb1" rowspan="1" align="right">
<p>400.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th2tb1" rowspan="1">
<p>Verbindlichkeiten</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th4tb1" rowspan="1" align="right">
<p>200.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb1" rowspan="1">
<p>Fahrzeuge</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th3tb1" rowspan="1" align="right">
<p>60.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th2tb1" rowspan="1">
<p>Rückstellungen</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th4tb1" rowspan="1" align="right">
<p>50.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb1" rowspan="1">
<p>Waren</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th3tb1" rowspan="1" align="right">
<p>120.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th2tb1" rowspan="1">
<p>sonstige Passiva</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th4tb1" rowspan="1" align="right">
<p>250.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb1" rowspan="1">
<p>Bank</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th3tb1" rowspan="1" align="right">
<p>30.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th2tb1" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th4tb1" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb1" rowspan="1">
<p>Kasse</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th3tb1" rowspan="1" align="right">
<p>10.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th2tb1" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th4tb1" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb1" rowspan="1">
<p>sonstige Aktiva</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th3tb1" rowspan="1" align="right">
<p>130.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th2tb1" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th4tb1" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb1" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th3tb1" rowspan="1" align="right">
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th2tb1" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th4tb1" rowspan="1" align="right">
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb1" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th3tb1" rowspan="1" align="right">
<p>800.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th2tb1" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th4tb1" rowspan="1" align="right">
<p>800.000</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Im Jahre 07 ereignen sich folgende <strong>Geschäftsvorfälle:</strong></p>
<ol class="num_liste">
<li>
<div class="listnum">a)</div>
<div class="listenpunkt">
<p><strong>Entnahmen</strong> Der Grund und Boden und das Gebäude werden zu Beginn des Jahres zum Teilwert von 600.000 EUR entnommen. Abschreibungen auf das Gebäude sind nicht zu buchen. Die Verbindlichkeiten stehen nicht im Zusammmenhang mit dem Grundstück. <u>Buchungssatz:</u></p>
<table id="frg_tb2" border="0" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="24%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="1%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1">
<p>Privatentnahme</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">
<p>600.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>Grund und Boden</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="right">
<p>50.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:1%" rowspan="1" align="right">
<p>an</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>Gebäude</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="right">
<p>400.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>Erträge</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="right">
<p>150.000</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">b)</div>
<div class="listenpunkt">
<p><strong>Einlage</strong> Der Unternehmer legt 5.000 EUR bar in die Kasse ein. <u>Buchungssatz:</u></p>
<table id="frg_tb3" border="0" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="24%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="1%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1">
<p>Kasse</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">
<p>5.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1" align="center">
<p>an</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>Neueinlage</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="right">
<p>5.000</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">c)</div>
<div class="listenpunkt">
<p><strong>Wareneinkauf</strong> Der Unternehmer kauft am Ende des Jahres Waren für 10.000 EUR zzgl. 1.900 EUR USt ein. Zum 31.12.07 besteht eine entsprechende Schuld in Höhe von 11.900 EUR gegenüber dem Lieferanten. <u>Buchungssatz:</u></p>
<table id="frg_tb4" border="0" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="24%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="1%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1">
<p>Wareneinkauf</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="left">
<p>  10.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1" align="left">
<p>an</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>Verbindlichkeiten</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="right">
<p>11.900</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1">
<p>Vorsteuer</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="left">
<p>   1.900</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">d)</div>
<div class="listenpunkt">
<p><strong>Warenverkauf</strong> Es werden Waren für 20.000 EUR zzgl. 3.800 EUR USt verkauft. Das Geld wird im Jahr 07 auf das Betriebliche Bankkonto überwiesen. <u>Buchungssatz:</u></p>
<table id="frg_tb5" border="0" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="24%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="1%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1">
<p>Bank</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">
<p>23.800</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1" align="center">
<p>an</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>Warenverkauf</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="right">
<p>20.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:1%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>         USt</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="right">
<p>3.800</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Im Rahmen des Jahresabschlusses sind folgende Sachverhalte zu berücksichtigen:</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">e)</div>
<div class="listenpunkt">
<p><strong>Fahrzeuge</strong> Die Fahrzeuge sind mit 20.000 EUR abzuschreiben <u>Buchungssatz:</u></p>
<table id="frg_tb6" border="0" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="24%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="1%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1">
<p>Afa</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">
<p>20.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1" align="center">
<p>an</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>Fahrzeuge</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="right">
<p>20.000</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">f)</div>
<div class="listenpunkt">
<p><strong>Waren</strong> Die Waren werden im Rahmen der Inventur zum 31.12.07 mit 125.000 EUR bewertet. Der Bestand erhöht sich somit um 5.000 EUR. <u>Buchungssatz:</u></p>
<table id="frg_tb7" border="0" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="24%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="1%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1">
<p>Waren(bestand)</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">
<p>5.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1" align="center">
<p>an</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>Ertrag</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="right">
<p>5.000</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">g)</div>
<div class="listenpunkt">
<p><strong>Rückstellungen</strong> Die Rückstellungen sind um 10.000 EUR zu erhöhen. <u>Buchungssatz:</u></p>
<table id="frg_tb8" border="0" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="24%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="1%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1">
<p>Aufwand</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="center">
<p>10.000</p>
</td>
<td style="width:1%" rowspan="1" align="center">
<p>an</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>Rückstellungen</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1" align="right">
<p>10.000</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</li>
</ol>
<p>Daraus ergibt sich folgende <strong>Gewinn- und Verlustrechnung </strong> für das Jahr 07:</p>
<table id="frg_tb9" border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="24%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="1%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<thead>
<tr>
<th style="width:100%" colspan="5" id="th1tb9" rowspan="1" align="center">
<p>Gewinn und Verlustrechnung</p>
</th>
</tr>
<tr>
<th style="width:24%" headers="th1tb9" id="th2tb9" rowspan="1">
<p><strong>Aufwendungen</strong></p>
</th>
<th style="width:25%" headers="th1tb9" id="th3tb9" rowspan="1" align="right">
<p><strong>in EUR</strong></p>
</th>
<td style="width:1%" headers="th3tb9 th1tb9" rowspan="1"> </td>
<th style="width:25%" headers="th1tb9" id="th4tb9" rowspan="1">
<p><strong>Erträge</strong></p>
</th>
<th style="width:25%" headers="th1tb9" id="th5tb9" rowspan="1" align="right">
<p><strong>in EUR</strong></p>
</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb9 th2tb9" rowspan="1">
<p>c)  Wareneinkauf</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th3tb9" rowspan="1" align="right">
<p>10.000</p>
</td>
<td style="width:1%" headers="th1tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th4tb9" rowspan="1">
<p>a) Entnahme Grundstück</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th5tb9" rowspan="1" align="right">
<p>150.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb9 th2tb9" rowspan="1">
<p>e)  Afa</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th3tb9" rowspan="1" align="right">
<p>20.000</p>
</td>
<td style="width:1%" headers="th1tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th4tb9" rowspan="1">
<p>d) Warenverkauf</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th5tb9" rowspan="1" align="right">
<p>20.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb9 th2tb9" rowspan="1">
<p>g)  Rückstellungen</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th3tb9" rowspan="1" align="right">
<p>10.000</p>
</td>
<td style="width:1%" headers="th1tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th4tb9" rowspan="1">
<p>f) Warenbestand</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th5tb9" rowspan="1" align="right">
<p>5.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb9 th2tb9" rowspan="1">
<p>Gewinn</p>
</td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th3tb9" rowspan="1" align="right">
<p>135.000</p>
</td>
<td style="width:1%" headers="th1tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th4tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th5tb9" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb9 th2tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th3tb9" rowspan="1" align="right">
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
</td>
<td style="width:1%" headers="th1tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th4tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th5tb9" rowspan="1" align="right">
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" headers="th1tb9 th2tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th3tb9" rowspan="1" align="right">
<p><strong>175.000</strong></p>
</td>
<td style="width:1%" headers="th1tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th4tb9" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" headers="th1tb9 th5tb9" rowspan="1" align="right">
<p><strong>175.000</strong></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In der Schlussbilanz werden hier in vereinfachter Darstellung die durch die Geschäftsvorfälle und Abschlussbuchungen verursachten Änderungen der Endbestände (vgl. Tz. 2.2.5), die üblicherweise im Rahmen der Sachkonten außerhalb der Schlussbilanz erfolgen, zusammengefasst.</p>
<p>Das nunmehr negative Eigenkapital ist auf der Aktiv-Seite erfasst.</p>
<p>Die <strong>Bilanz</strong> zum 31.12.2007 einschließlich <strong>Kapitalkontenentwicklung</strong> hat danach folgendes Bild:</p>
<table id="frg_tb10" border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="3%" span="1" />
<col width="29%" span="1" />
<col width="9%" span="1" />
<col width="9%" span="1" />
<col width="3%" span="1" />
<col width="29%" span="1" />
<col width="9%" span="1" />
<col width="9%" span="1" /></colgroup>
<thead>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:38%" colspan="2" rowspan="1" align="center">
<p><strong>Aktiva</strong></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:38%" colspan="2" rowspan="1" align="center">
<p><strong>Passiva</strong></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>in EUR</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>in EUR</p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>in EUR</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>in EUR</p>
</td>
</tr>
</thead>
<tfoot>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><strong>525.700</strong></p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><strong>525.700</strong></p>
</td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Grund und Boden</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>50.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Verbindlichkeiten</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>200.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>a)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Abgang Entnahme</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>&#8211; 50.000</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>c)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Wareneinkauf</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>11.900</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>0</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>0</p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>211.900</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>211.900</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>a)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Gebäude</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>400.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Rückstellungen</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>50.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Abgang Entnahme</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>&#8211; 400.000</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>g)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Erhöhung</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>10.000</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>0</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>0</p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>60.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>60.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Fahrzeuge</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>60.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>sonstige Passiva</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>250.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>e)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>abzgl. AfA</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>&#8211; 20.000</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>d)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>USt</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>3.800</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>40.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>40.0000</p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>253.800</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>253.800</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Waren</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>120.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>f)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Bestandserhöhung</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>5.000</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>125.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>125.000</p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Bank</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>30.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>d)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Warenverkauf</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>23.800</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>53.800</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>53.800</p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Kasse</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>10.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>b)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Bar-Einlage</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>5.000</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>15.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>15.000</p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>sonstige Aktiva</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>130.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>c)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Vorsteuer</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>1.900</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>131.900</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>131.900</p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p><u>Kapital</u></p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Anfangsbestand</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>300.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>b)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>zzgl. Einlagen</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>5.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1">
<p>a)</p>
</td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>abzgl. Entnahmen</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>&#8211; 600.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>zzgl. Gewinn</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>135.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1">
<p>Endbestand</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>&#8211; 160.000</p>
</td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p>160.000</p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>       </u></p>
</td>
<td style="width:3%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:29%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:9%" rowspan="1" align="right">
<p><u>       </u></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Betriebsvermögensvergleich nach § 4 Abs. 1 EStG ermittelt sich wie folgt:</p>
<table id="frg_tb11" border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="50%" span="1" />
<col width="50%" span="1" /></colgroup>
<tfoot>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1">
<p>       Gewinn</p>
</td>
<td style="width:50%" rowspan="1" align="right">
<p>135.000</p>
</td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1">
<p>       Betriebsvermögen 31.12.07</p>
</td>
<td style="width:50%" rowspan="1" align="right">
<p>&#8211; 160.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1">
<p>abzgl. Betriebsvermögen 1.1.07</p>
</td>
<td style="width:50%" rowspan="1" align="right">
<p>&#8211; 300.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1">
<p>zzgl.  Entnahmen</p>
</td>
<td style="width:50%" rowspan="1" align="right">
<p>600.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1">
<p>abzgl. Einlagen</p>
</td>
<td style="width:50%" rowspan="1" align="right">
<p>&#8211; 5.000</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><span class="stw_verweise_stichwort_text">Betriebsvermögensvergleich</span><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Einfache Buchf&#xFC;hrung" href="/steuerlexiko/631223"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Einfache Buchführung</span></a><span class="stw_verweise_stichwort_text">GuV-Rechnung</span></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Direktversicherung</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/direktversicherung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Direktversicherung Normen § 1b Abs. 2 Satz 1 BetrAVG§ 40b EStGR 40b.1 LStRR 4b EStR Information Inhaltsübersicht1.Allgemeines2.Weitere Besonderheiten3.Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung4.Steuerliche Behandlung der Einzahlungen1. AllgemeinesDirektversicherungen sind Lebensversicherungen, die der Arbeitgeber (Versicherungsnehmer) auf das Leben des Arbeitnehmers (Versicherten) abschließt, bei denen aber im Versicherungsfall, z.B. bei Erreichen der vereinbarten Altersgrenze oder bei Tod, die Versicherungsleistungen dem  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
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<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Direktversicherung</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik" id="frg_e134"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e137">§ 1b Abs. 2 Satz 1 BetrAVG</p>
<p id="frg_e140">§ 40b EStG</p>
<p id="frg_e143">R 40b.1 LStR</p>
<p id="frg_e146">R 4b EStR</p>
<div class="infografik" id="frg_e149"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Allgemeines</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Weitere Besonderheiten</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">4.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld4.">Steuerliche Behandlung der Einzahlungen</a></div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e153">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemeines</h2>
<p id="frg_e156">Direktversicherungen sind <strong>Lebensversicherungen</strong>, die der Arbeitgeber (Versicherungsnehmer) auf das Leben des Arbeitnehmers (Versicherten) abschließt, bei denen aber im Versicherungsfall, z.B. bei Erreichen der vereinbarten Altersgrenze oder bei Tod, die Versicherungsleistungen dem Arbeitnehmer bzw. seinen Hinterbliebenen zustehen (§ 1b Abs. 2 Satz 1 BetrAVG).</p>
<p id="frg_e164">Als Direktversicherung kommen folgende Vertragsarten in Betracht:</p>
<ul id="frg_e166">
<li>
<p id="frg_e168">Risikolebensversicherungen (Versicherungsleistung nur bei Tod des Arbeitnehmers),</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e171">Kapitallebensversicherungen (Versicherungsleistung bei Ablauf der vereinbarten Laufzeit),</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e174">Rentenversicherungen (Versicherungsleistung in Form einer Rente bei Ablauf der vereinbarten Laufzeit),</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e177">kombinierte Risiko- und Kapitalversicherungen (Versicherungsleistung sowohl bei Tod als auch nach Ablauf der Laufzeit),</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e180">Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht (bei Ablauf der vereinbarten Laufzeit kann als Versicherungsleistung zwischen einer laufenden Rente oder einer einmaligen Kapitalzahlung gewählt werden).</p>
</li>
</ul>
<p id="frg_e182">Kapitalversicherungen werden nur anerkannt, wenn sie eine Laufzeit von mindestens 5 Jahren haben bzw. das Kapitalwahlrecht frühestens nach fünf Jahren ausgeübt werden kann. Diese Einschränkung gilt grundsätzlich auch, wenn die Versicherungsbeiträge erhöht werden. Eine steuerliche Begünstigung ist nur möglich, wenn die Restlaufzeit des Vertrages noch mindestens 5 Jahre beträgt.</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e184">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Weitere Besonderheiten</h2>
<p id="frg_e187">Reine <strong>Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen</strong> gehören nicht zu den Direktversicherungen. Allerdings werden auch hier bestimmte kombinierte Verträge begünstigt, z.B.</p>
<ul id="frg_e192">
<li>
<p id="frg_e194">Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung mit Prämienrückgewähr (bei Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Rückzahlung der Prämien),</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e197">Unfallzusatzversicherung in Kombination mit einer Lebensversicherung (bei einem Unfall erhöht sich die Versicherungsleistung),</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e200">Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit einer Lebensversicherung (die Versicherungsleistung wird außer bei Tod und Zeitablauf auch im Fall der Berufsunfähigkeit des Arbeitnehmers fällig).</p>
</li>
</ul>
<p id="frg_e202">Grundsätzlich nicht als Direktversicherung anerkannt werden solche Lebensversicherungen, bei denen das typische Todesfallwagnis und &#8211; bereits bei Vertragsabschluss &#8211; das Rentenwagnis ausgeschlossen worden sind (BFH, 09.11.1990 &#8211; VI R 164/86, BStBl II 1991, 189). Kapitallebensversicherungen mit steigender Todesfallleistung können daher nur dann als Direktversicherung anerkannt werden, wenn der Versicherungsschutz während der gesamten Vertragsdauer mindestens 50 % der vereinbarten Kapitalleistung beträgt (R 40b.1 Abs. 2 Satz 3 LStR).</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e215">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung</h2>
<p id="frg_e218">Voraussetzung für die Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 63 EStG ist, dass die Auszahlung der zugesagten Versorgungsleistung in Form einer lebenslangen Rente oder eines Auszahlungsplans mit anschließender lebenslanger Teilkapitalverrentung (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes) vorgesehen ist. Liegt diese Voraussetzung bei einer selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung vor, wird auch diese vom Anwendungsbereich des § 3 Nr. 63 EStG erfasst.</p>
<p id="frg_e229">lm Hinblick auf die entfallende Versorgungsbedürftigkeit, z.B. für den Fall der Vollendung des 25. Lebensjahres der Kinder, der Wiederheirat der Witwe/des Witwers, des Endes der Erwerbsminderung durch Wegfall der Voraussetzungen für den Bezug (insbesondere bei Verbesserung der Gesundheitssituation oder Erreichen der Altersgrenze), wird es von der Verwaltung nicht beanstandet, wenn eine Rente oder ein Auszahlungsplan zeitlich befristet ist. Somit ist es unschädlich, wenn z.B. eine Berufsunfähigkeitsrente lediglich bis zum Beginn des Bezugs einer Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt wird.</p>
<p id="frg_e234">Eine laufende Verrechnung von Überschussanteilen steht der Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 63 EStG grundsätzlich nicht entgegen. Vor diesem Hintergrund können die verzinslich angesammelten Überschüsse einer Berufsunfähigkeitsversicherung auch am Ende der Laufzeit der Versicherung oder nach Eintritt des Versicherungsfalls als einmalige Kapitalsumme ausbezahlt werden. Eine unzulässige Beitragserstattung liegt nicht vor, denn es wird praktisch nur eine Überzahlung (zu viel gezahlte Risikoprämien) korrigiert. Die Auszahlung der Überschüsse unterliegt dann der Besteuerung nach § 22 Nr. 5 EStG (d.h. bei Anwendung von § 3 Nr. 63 EStG vollständige Besteuerung der Auszahlung nach § 22 Nr. 5 Satz 1 EStG).</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e248">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld4.">4. Steuerliche Behandlung der Einzahlungen</h2>
<p id="frg_e251">Die Einzahlungen des Arbeitgebers/Arbeitnehmers in eine Direktversicherung sind steuerlich im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung durch eine <a class="doklink" title="Direktversicherung - Pauschalierung" href="/steuerlexiko/154095">Pauschalbesteuerung</a> begünstigt, § 40b EStG. Dies betrifft jedoch nur Fälle, in denen die Versicherungsverträge <strong>vor dem 31.12.2004</strong> abgeschlossen wurden.</p>
<p id="frg_e262">Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf <strong>Entgeltumwandlung bis zu 4 %</strong> der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Arbeitgeber muss sich mit dem Arbeitnehmer auf einen/mehrere Durchführungsweg(e) einigen. Kommt es zu keiner Einigung, kann der Arbeitnehmer auf jeden Fall den Abschluss einer Direktversicherung verlangen. Tarifvorbehalte sind zu beachten (§ 17 Abs. 3 BetrAVG).<br />Steuerlich flankiert wird der Anspruch des Arbeitnehmers auf Entgeltumwandlung durch die Möglichkeit, Beitragsleistungen aus einem ersten Dienstverhältnis gem. § 3 Nr. 63 EStG an einen <a class="doklink" title="Pensionsfonds" href="/steuerlexiko/154436">Pensionsfonds</a> oder eine <a class="doklink" title="Pensionskasse" href="/steuerlexiko/154437">Pensionskasse</a> bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung als steuerfrei zu behandeln. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt <strong>2016</strong> bei 74.400 EUR = <strong>2.976 EUR</strong>. <br />Zusätzlich können gem. § 3 Nr. 63 Satz 3 EStG 1.800 EUR steuer-, aber nicht beitragsfrei gehalten werden.</p>
<p id="frg_e299">Der Arbeitnehmer kann im Übrigen über das Modell &#8222;Direktversicherung&#8220; an der <strong>&#8222;Riester&#8220;-Förderung teilhaben</strong>. Aus individuell versteuerten Einzahlungen in die Direktversicherung kann der Arbeitnehmer die Zulage (<a class="doklink" title="Altersvorsorge - Zulage" href="/steuerlexiko/630905">Altersvorsorge &#8211; Zulage</a>) oder den Sonderausgabenabzug (<a class="doklink" title="Altersvorsorge - Sonderausgabenabzug" href="/steuerlexiko/630903">Altersvorsorge &#8211; Sonderausgabenabzug</a>) erhalten, ohne einen Privatvertrag z.B. mit einem Rentenversicherungsunternehmen abschließen zu müssen. Der Arbeitnehmer kann also zur Steuerpflicht optieren, um die Altersvorsorge-Zulage oder den Altersvorsorge-Sonderausgabenabzug zu erhalten. Die späteren Leistungen aus der Direktversicherung sind gem. § 22 Nr. 5 EStG voll als sonstige Einkünfte zu versteuern, soweit sie auf gefördertem Kapital basieren, also nicht nur Besteuerung des Ertragsanteils (<a class="doklink" title="Altersvorsorge - Besteuerung" href="/steuerlexiko/630897">Altersvorsorge &#8211; Besteuerung</a>). Nähere Einzelheiten vgl. a. <a class="doklink" title="Betriebliche Altersversorgung" href="/steuerlexiko/154042">Betriebliche Altersversorgung</a>.</p>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel" id="frg_e319">
<p id="frg_e320">Arbeitgeber A zahlt 2016 für seine Arbeitnehmer jährlich 7.000 EUR in eine Direktversicherung ein. Von den 7.000 EUR kann der Betrag von 4.776 EUR von A steuerfrei belassen werden (2.976 EUR zuzüglich 1.800 EUR). Der Restbetrag von 2.224 EUR muss individuell besteuert werden. Dieser Betrag reicht ggf. aus, um die &#8222;volle&#8220; Förderung über die <a class="doklink" title="Altersvorsorge - Zulage" href="/steuerlexiko/630905">Altersvorsorge &#8211; Zulage</a> oder den <a class="doklink" title="Altersvorsorge - Sonderausgabenabzug" href="/steuerlexiko/630903">Sonderausgabenabzug</a> zu erhalten.</p>
</div>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik" id="frg_e330"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Direktversicherung - Pauschalierung" href="/steuerlexiko/154095"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Direktversicherung &#8211; Pauschalierung</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Direktversicherung - Steuerfreiheit" href="/steuerlexiko/462990"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Direktversicherung &#8211; Steuerfreiheit</span></a></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/direktversicherung/">Direktversicherung</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Differenzbesteuerung</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/differenzbesteuerung/</link>
					<comments>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/differenzbesteuerung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hannovers-steuerberater.de/Steuerlexikon/differenzbesteuerung/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Differenzbesteuerung Normen § 25a UStG Information Inhaltsübersicht1.Allgemeines2.Voraussetzungen für die Differenzbesteuerung2.1Erwerb im Gemeinschaftsgebiet2.2Verkauf durch Wiederverkäufer2.3Art der verkauften Gegenstände2.4Erwerb ohne Umsatzsteuer2.5Innergemeinschaftliche Erwerbe3.Folgen3.1Bemessungsgrundlage3.2Verdeckter Preisnachlass3.3Steuersatz3.4Rechnung3.5Option3.6Aufzeichnungspflichten3.7Gesamtdifferenzbesteuerung1. AllgemeinesDie bisherige Regelung, die nur für den Handel mit gebrauchten Kraftfahrzeugen galt, ist seit dem 01.01.1995 auf den Handel mit beweglichen körperlichen Gegenständen allgemein (außer Edelsteine und Edelmetalle), auf Kunstgegenstände, Sammlungsstücke und Antiquitäten erweitert  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
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<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Differenzbesteuerung</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>§ 25a UStG</p>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Allgemeines</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Voraussetzungen für die Differenzbesteuerung</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.1">Erwerb im Gemeinschaftsgebiet</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.2">Verkauf durch Wiederverkäufer</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.3</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.3">Art der verkauften Gegenstände</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.4</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.4">Erwerb ohne Umsatzsteuer</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.5</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.5">Innergemeinschaftliche Erwerbe</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Folgen</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.1">Bemessungsgrundlage</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.2">Verdeckter Preisnachlass</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.3</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.3">Steuersatz</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.4</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.4">Rechnung</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.5</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.5">Option</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.6</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.6">Aufzeichnungspflichten</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.7</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.7">Gesamtdifferenzbesteuerung</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemeines</h2>
<p>Die bisherige Regelung, die nur für den Handel mit gebrauchten Kraftfahrzeugen galt, ist seit dem 01.01.1995 auf den Handel mit beweglichen körperlichen Gegenständen allgemein (außer Edelsteine und Edelmetalle), auf Kunstgegenstände, Sammlungsstücke und Antiquitäten erweitert worden. Diese Regelung erstreckt sich auf die Lieferungen und die innergemeinschaftlichen Lieferungen sowie die Entnahme der o.g. Gegenstände, die durch Wiederverkäufer ausgeführt werden. Voraussetzung ist, dass bei Erwerb durch den Wiederverkäufer ein Vorsteuerabzug nicht möglich war (z.B. bei Erwerb von einem Kleinunternehmer oder einer Privatperson).</p>
<p>Die Differenzbesteuerung soll vermeiden, dass beim Handel mit beweglichen körperlichen Gegenständen durch Wiederverkäufer die Umsatzsteuer auf den gesamten Wert des gebrauchten Gegenstandes bei jeder Lieferung wieder in voller Höhe entsteht. Im Gegensatz zu normalen Lieferungen muss in diesen Fällen nur die Differenz zwischen dem tatsächlichen Einkaufspreis und dem Verkaufspreis (= Marge) der Umsatzsteuer unterworfen werden. Bei Inzahlungnahmen sind verdeckte Preisnachlässe auf den neuen Gegenstand abzuziehen. Die bedeutendsten Fälle dürften nach wie vor beim Handel mit Kraftfahrzeugen vorkommen.</p>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel">
<p>Ein Kfz-Händler nimmt von einer Privatperson ein gebrauchtes Kraftfahrzeug für 10.000 EUR in Zahlung. Dieses Fahrzeug verkauft er für brutto 17.850 EUR weiter.</p>
<p>Lösung:</p>
<p>Ohne § 25a UStG müsste der gesamte Verkaufspreis der Umsatzsteuer unterworfen werden, sodass nach Abzug von 19 % Umsatzsteuer ein Nettoverkaufspreis von 15.000 EUR übrig bleibt. Bei Anwendung des § 25a UStG ist nur die Differenz (17.850 EUR &#8211; 10.000 EUR) in Höhe von 7.850 EUR, das entspricht einem Nettobetrag von 6.596,64 EUR und einer Umsatzsteuer von 1.253,36 EUR, zu versteuern. Hier bleibt dann als Nettoverkaufspreis 16.596,64 EUR (17.850 EUR &#8211; 1.253,36 EUR) übrig, sodass eine Entlastung dieses Umsatzes um 1.596,64 EUR erfolgt ist.</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Voraussetzungen für die Differenzbesteuerung</h2>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.1">2.1 Erwerb im Gemeinschaftsgebiet</h3>
<p>Maßgeblich ist der Ort, an dem sich der Gegenstand zum Zeitpunkt der Verschaffung der Verfügungsmacht befunden hat. Es gelten die Grundsätze für die Bestimmung des <a class="doklink" title="Ort der Lieferung" href="/steuerlexiko/154701">Ortes der Lieferung</a>. Der Ort des Erwerbs muss sich im <a class="doklink" title="Gemeinschaftsgebiet" href="/steuerlexiko/154667">Gemeinschaftsgebiet</a> befinden.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.2">2.2 Verkauf durch Wiederverkäufer</h3>
<p>Der Unternehmer, der diese Vorschrift anwenden kann, muss ein Wiederverkäufer sein. Diese Voraussetzung wird durch alle Unternehmen erfüllt, die im Rahmen ihrer gewerblichen Tätigkeit üblicherweise bewegliche körperliche Gegenstände kaufen und wieder verkaufen. Dazu gehören auch die Veranstalter von öffentlichen Versteigerungen, die Gegenstände im eigenen Namen auf eigene oder fremde Rechnung (Kommission) versteigern.</p>
<p>Auch Händler, die normalerweise nicht mit Gegenständen handeln, fallen unter § 25a UStG. In diesem Fall muss der Handel mit diesen Gegenständen mindestens einen Teilbereich der unternehmerischen Tätigkeit ausmachen. Das ist z.B. der Fall, wenn Kreditinstitute oder Pfandleiher sicherungsübereignete Gegenstände von Privatpersonen verwerten.</p>
<p>Diese Regelung kann durch alle Unternehmer (bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen) angewendet werden, die im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit Gegenstände kaufen und wieder verkaufen.§ 25a UStG ist nicht anwendbar, wenn der Gegenstand für private Zwecke des Unternehmers erworben wird und später in das Unternehmen eingelegt wird.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.3">2.3 Art der verkauften Gegenstände</h3>
<p>Es muss sich bei den verkauften Gegenständen um körperliche und bewegliche Gegenstände mit Ausnahme von Edelmetallen und Edelsteinen handeln. Voraussetzung ist <strong>nicht,</strong> dass es sich um Gebrauchtgegenstände handelt. Von dieser Vorschrift wird also <strong>auch</strong> der <strong>Verkauf von neuen beweglichen Wirtschaftsgütern</strong> erfasst.</p>
<p>Es ist nicht erforderlich, dass der Gegenstand bereits mit der Absicht des Wiederverkaufs erworben wird. Es ist deshalb denkbar, dass der Gegenstand zunächst als Anlagevermögen dem Unternehmen dient und später dann unter Anwendung der Differenzbesteuerung wieder veräußert wird.</p>
<p>Als Gebrauchtgegenstand im Sinne der Differenzbesteuerung kann auch ein Tier angesehen werden, das von einer Privatperson (die nicht der Züchter ist) gekauft worden ist und nach einer Ausbildung zu einer speziellen Verwendung weiterverkauft wird,vgl. EuGH 01.04.2004 &#8211; Rs C-320/02.</p>
<p>Der Gegenstand muss grundsätzlich in seinem<strong>ursprünglichen Zustand </strong>weiterveräußert werden. Geringe Bearbeitungen oder Veränderungen (z. B. Reparaturen) schaden jedoch nicht.</p>
<p>Nicht unter die Vorschrift fällt der An- und Verkauf von unbeweglichen Gegenständen (z.B. Grundstücken) oder nicht körperlichen Gegenständen (z.B. immaterielle Wirtschaftsgüter wie Nutzungsrechte).</p>
<p>§ 25a Abs. 1 UStG legt unmissverständlich fest, dass die Differenzbesteuerung ausschließlich auf Lieferungen beweglicher körperlicher Gegenstände angewendet werden kann. Der Weiterverkauf von <strong>Eintrittskarten</strong> (Konzerttickets, Tickets für Sportveranstaltungen etc.) stellt die Einräumung des Rechts zum Besuch einer Veranstaltung dar. Somit handelt es sich um eine sonstige Leistung, die nicht der Differenzbesteuerung unterworfen werden kann.</p>
<p>Ebenfalls unter § 25a UStG können Verkäufe von Kunstgegenständen, Sammlungsstücken und Antiquitäten fallen, wenn eine entsprechende Erklärung gegenüber dem Finanzamt abgegeben wird.</p>
<p>Kunstgegenstände sind</p>
<ul>
<li>
<p>Gemälde und Zeichnungen, vollständig mit der Hand geschaffen, sowie Collagen und ähnliche dekorative Bildwerke,</p>
</li>
<li>
<p>Originalstiche, -schnitte und -steindrucke</p>
</li>
<li>
<p>Originalerzeugnisse der Bildhauerkunst, aus Stoffen aller Art.</p>
</li>
</ul>
<p>Der Begriff der Sammlerstücke ergibt sich aus der Nr. 49f und der Nr. 54 der Anlage 2 zum UStG.</p>
<p>Antiquitäten sind andere Gegenstände als Kunstgegenstände und Sammlungsstücke, die mehr als 100 Jahre alt sind.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.4">2.4 Erwerb ohne Umsatzsteuer</h3>
<p>Die wichtigste Voraussetzung für die Anwendung der Differenzbesteuerung ist der Erwerb ohne Umsatzsteuer. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn die Gegenstände erworben werden von</p>
<ul>
<li>
<p>einem Nichtunternehmer (Privatperson)</p>
</li>
<li>
<p>einem Unternehmer, bei dem die Lieferung unter eine Steuerbefreiung fällt<br />(z.B. beim Arzt nach § 4 Nr. 28a UStG)</p>
</li>
<li>
<p>von einem Kleinunternehmer im Sinne des § 19 Abs. 1 UStG</p>
</li>
<li>
<p>von einem Unternehmer, der den Gegenstand nicht aus dem Unternehmen, sondern aus dem Privatbereich verkauft (z.B. der zu 100 % privat genutzte Pkw)</p>
</li>
<li>
<p>von einem anderen Wiederverkäufer, der seinerseits die Differenzbesteuerung angewendet hat</p>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.5">2.5 Innergemeinschaftliche Erwerbe</h3>
<p>Zu beachten ist, dass bei innergemeinschaftlich erworbenen Gegenständen die Anwendung der Differenzbesteuerung an weitere Voraussetzungen geknüpft ist. Die Differenzbesteuerung darf <strong>nicht</strong> angewendet werden, wenn der Lieferer die Lieferung als steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung behandelt hat.</p>
<p>Die Differenzbesteuerung darf ebenfalls nicht bei der <strong>innergemeinschaftlichen Lieferung neuer Fahrzeuge</strong> angewendet werden (vgl. § 25a Abs. 7 UStG).</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Folgen</h2>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld3.1">3.1 Bemessungsgrundlage</h3>
<p>Als Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer ist nicht das gesamte Entgelt maßgebend, sondern nur die positive Differenz zwischen Verkaufspreis (ohne Umsatzsteuer) und Einkaufspreis. Nebenkosten, die beim Erwerb des Gegenstandes angefallen sind, mindern nicht die Bemessungsgrundlage.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld3.2">3.2 Verdeckter Preisnachlass</h3>
<p>Der Bundesminister der Finanzen hat eine Anweisung zur Differenzbesteuerung bei Gebrauchtfahrzeugen herausgegeben. Der Erlass betrifft vor allem die Ermittlung des Einkaufspreises bei Inzahlungnahme eines Gebrauchtwagens unter Gewährung eines verdeckten Preisnachlasses (vgl. BMF, 06.03.1992 &#8211; IV A 2 &#8211; S 7421 &#8211; 1/92). Diese Grundsätze sind sinngemäß auf alle verdeckten Preisnachlässe anzuwenden.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld3.3">3.3 Steuersatz</h3>
<p>Die maßgebende Bemessungsgrundlage unterliegt <strong>immer</strong> dem allgemeinen Steuersatz (16 %). Soweit Umsätze die Voraussetzungen für eine Steuerbefreiung erfüllen, ist diese anzuwenden.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld3.4">3.4 Rechnung</h3>
<p>In der Rechnung des Wiederverkäufers darf bei Anwendung der Differenzbesteuerung keine Umsatzsteuer offen ausgewiesen werden. Wird die Umsatzsteuer dennoch offen ausgewiesen, wird diese zusätzlich zur Umsatzsteuer aus der Differenzbesteuerung geschuldet.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld3.5">3.5 Option</h3>
<p>Der Unternehmer kann auf die Differenzbesteuerung für jede einzelne Lieferung verzichten. Die Lieferung fällt dann unter die allgemeinen Vorschriften des Umsatzsteuergesetzes und unterliegt voll der Umsatzsteuer.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld3.6">3.6 Aufzeichnungspflichten</h3>
<p>Es sind im Einzelnen folgende Angaben aufzuzeichnen:</p>
<ul>
<li>
<p>die Verkaufspreise oder die Mindestbemessungsgrundlage</p>
</li>
<li>
<p>die Einkaufspreise</p>
</li>
<li>
<p>die Bemessungsgrundlagen nach § 25a Abs. 3 und 4 UStG (d.h. die Margen ohne Umsatzsteuer)</p>
</li>
</ul>
<p>Die erforderlichen Angaben müssen sich aus der Buchführung oder anderen Aufzeichnungen ergeben.</p>
<p>Falls der Wiederverkäufer neben der Differenzbesteuerung auch Umsätze nach den allgemeinen Vorschriften des UStG ausführt, sind getrennte Aufzeichnungen zu führen.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld3.7">3.7 Gesamtdifferenzbesteuerung</h3>
<p>Für die Umsätze mit Gegenständen, deren Einkaufspreise 500 EUR nicht übersteigen, ist im § 25a Abs. 4 UStG die Möglichkeit der Gesamtdifferenzbesteuerung geschaffen worden. Die Bemessungsgrundlage ermittelt sich durch den Unterschiedsbetrag aller Einkaufspreise und aller Verkaufspreise eines Besteuerungszeitraums. Die Einkaufspreise und Verkaufspreise sind wie bei der Einzeldifferenzbesteuerung zu ermitteln.</p>
<p>Die Möglichkeit, die Differenzbesteuerung nur auf bestimmte Warengruppen zu beschränken, besteht nicht. Entscheidet sich der Wiederverkäufer für die Gesamtdifferenzbesteuerung, muss er für den gesamten Besteuerungszeitraum alle Umsätze mit Waren, deren Einkaufspreis 500 EUR nicht überschreitet, der Gesamtdifferenzbesteuerung unterwerfen.</p>
<p>An die Entscheidung für die Gesamtdifferenzbesteuerung ist der Wiederverkäufer während des gesamten Besteuerungszeitraums gebunden.</p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/differenzbesteuerung/">Differenzbesteuerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
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		<title>Degressive Abschreibung</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/degressive-abschreibung/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Degressive Abschreibung Normen § 5 Abs. 1 EStG§ 7 Abs. 2 und 3 EStG§ 7 Abs. 5 EStG Information 1. AllgemeinesDegressive Abschreibung bedeutet, dass die Abschreibungsbeträge von Jahr zu Jahr fallen. Daher spricht man auch von einer Abschreibung in fallenden Jahresbeträgen. Es handelt sich um eine planmäßige Abschreibung (siehe Abschreibung - Anlagevermögen im Handelsrecht; Abschreibung  [...]</p>
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<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Degressive Abschreibung</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>§ 5 Abs. 1 EStG</p>
<p>§ 7 Abs. 2 und 3 EStG</p>
<p>§ 7 Abs. 5 EStG</p>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemeines</h2>
<p>Degressive Abschreibung bedeutet, dass die Abschreibungsbeträge von Jahr zu Jahr fallen. Daher spricht man auch von einer Abschreibung in fallenden Jahresbeträgen. Es handelt sich um eine planmäßige Abschreibung (siehe <a class="doklink" title="Abschreibung - Anlageverm&#xF6;gen im Handelsrecht" href="/steuerlexiko/3744006">Abschreibung &#8211; Anlagevermögen im Handelsrecht</a>; <a class="doklink" title="Abschreibung - Anlageverm&#xF6;gen im Steuerrecht" href="/steuerlexiko/3744005">Abschreibung &#8211; Anlagevermögen im Steuerrecht</a>. Daher müssen sich die Abschreibungen nach einem Abschreibungsplan richten.</p>
<p>Die wichtigsten degressiven Abschreibungsmethoden sind:</p>
<ul>
<li>
<p>Geometrisch-degressive Abschreibung. Hierbei fallen die jährlichen Abschreibungsbeträge um einen gleichbleibenden Prozentsatz, bilden also eine geometrische Reihe.</p>
</li>
<li>
<p>Arithmetisch-degressive (auch digitale) Abschreibung. Die jährlichen Abschreibungsbeträge fallen um gleichbleibende Beträge.</p>
</li>
<li>
<p>Kombinierte degressive/lineare Abschreibung. Hierbei geht die degressive Abschreibung planmäßig zur linearen Abschreibung über.</p>
</li>
<li>
<p>Absetzung in fallenden Staffelsätzen.</p>
</li>
</ul>
<p><strong>Handelsrechtlich</strong> ist jede degressive Abschreibung zulässig, die den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entspricht. Grundsätzlich können alle abnutzbaren Anlagegegenstände degressiv abgeschrieben werden.</p>
<p><strong>Steuerrechtlich</strong> dürfen nur folgende Abschreibungsmethoden in besonders gesetzlich geregelten Rahmen gewählt werden:</p>
<ul>
<li>
<p>für bewegliche Anlagegegenstände die Abschreibung nach § 7 Abs. 2 EStG,</p>
</li>
<li>
<p>für Gebäude und selbstständige Gebäudeteile die Abschreibung mit den festen Beträgen nach § 7 Abs. 5 EStG und auch nur unter den dort näher bezeichneten Voraussetzungen.</p>
</li>
</ul>
<p>Sowohl handelsrechtlich als auch steuerrechtlich besteht für die degressive Abschreibung ein Wahlrecht.</p>
<p>Steuerrechtliche Wahlrechte bei der Gewinnermittlung sind nach bisherigem Recht, solange das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) noch nicht in Kraft ist, in Übereinstimmung mit der handelsrechtlichen Jahresbilanz auszuüben (§ 5 Abs. 1 Satz 2 EStG). Die Methodenwahl in der Handelsbilanz ist nach der BFH-Rechtsprechung für die degressive AfA von beweglichen Wirtschaftsgütern maßgebend (BFH, 24.01.1990 &#8211; I R 17/89, BStBl II 1990, 681). Nach den Verwaltungsanweisungen ist für die steuerliche Geltendmachung der degressiven Gebäudeabschreibung erforderlich, dass in der Handelsbilanz genau die Abschreibungssätze von § 7 Abs. 5 EStG gewählt werden, andernfalls steuerlich Gebäude linear abzuschreiben sind (BMF, 30.12.1994 &#8211; IV B 2 S 2139 &#8211; 49/94, BB 1995, 196). Es reicht hiernach also für die Abschreibung nach § 7 Abs. 5 EStG bei der steuerlichen Gewinnermittlung z.B. nicht aus, wenn ein Gebäude im handelsrechtlichen Jahresabschluss geometrisch-degressiv abgeschrieben wird (OFD Frankfurt, 28.12.1994 &#8211; S 2196 A &#8211; 22 &#8211; St II 23, BB 1995 S. 672). Aus § 5 Abs. 1 Satz 2 EStG wird gefolgert, dass die AfA in der Handels- und Steuerbilanz auch betragsmäßig übereinstimmen müssen (OFD Frankfurt, 23.01.1998 &#8211; S 2196 A &#8211; 22 &#8211; St II 23, BB 1998, 689).</p>
<h3 class="stw_hinweis_head">Hinweis:</h3>
<div class="stw_hinweis">
<p>Wird daher in der Handelsbilanz eine nicht mit den Sätzen von § 7 Abs. 5 EStG genau übereinstimmende degressive AfA gewählt, erkennt die Finanzverwaltung die degressive Abschreibung in der Steuerbilanz nicht an. Das hat zur Folge, dass steuerlich nur linear abgeschrieben werden kann. Diese Folgerung, die sich aus den Verwaltungsanweisungen für die <a class="doklink" title="Geb&#xE4;udeabschreibung" href="/steuerlexiko/154227">Gebäudeabschreibung</a> ergibt, würde auch auf die degressive Abschreibung der beweglichen Anlagegegenstände zutreffen. Wählt daher ein Unternehmer z. B. in der Handelsbilanz die digitale degressive Abschreibung, wäre für die Steuerbilanz nicht die Methodenwahl für die degressive Abschreibung nach § 7 Abs. 2 EStG eröffnet. Der Unternehmer könnte in seiner Steuerbilanz nur linear abschreiben.</p>
</div>
<p>Da die Wahl einer nicht mit den steuerrechtlichen Bestimmungen übereinstimmenden degressiven Abschreibung in der Handelsbilanz zum Verlust der degressiven Abschreibungsmöglichkeit in der Steuerbilanz führt, werden in der Praxis die steuerrechtlich zugelassenen degressiven Abschreibungsmethoden und Abschreibungssätze auch in der Handelsbilanz angewendet. Es werden daher nur diese in den folgenden Darstellungen behandelt.</p>
<h3 class="stw_hinweis_head">Hinweis:</h3>
<div class="stw_hinweis">
<p>Nach Wirksamwerden des BilMoG entfällt die sogenannte umgekehrte Maßgeblichkeit (§ 5 Abs. 1 Satz 2 EStG). Ab wann diese neue Vorschrift wirksam wird, ist in § 52 EStG nicht geregelt. Aus dem Zusammenhang mit der korrespondierenden Änderung im handelsrechtlichen Teil des BilMoG ergibt sich, dass in Jahresabschlüssen für nach dem 31.12.2009 beginnende Wirtschaftsjahre (Art. 66 Abs. 3 EGHGB) die degressive Abschreibung in der Steuerbilanz nicht mehr von einer übereinnstimmenden Methodenwahl in der Handelsbilanz abhängt. Wird dann zum Beispiel in der Handelsbilanz arithmetisch-degressiv und in der Steuerbilanz geometrisch-degressiv nach § 7 Abs. 2 EStG abgeschrieben, bleibt die Abschreibung nach § 7 Abs. 2 EStG in der Steuerbilanz wirksam, solange § 7 Abs. 2 EStG in Kraft bleibt. Voraussetzung für die degressive Abschreibung in der Steuerbilanz in den Jahresabschlüssen für nach dem 31.12.2009 beginnende Wirtschaftsjahre ist jedoch, dass die hiernach abgeschriebenen Wirtschaftsgüter in besondere, laufend zu führende Verzeichnisse aufgenommen werden und in den Verzeichnissen der Tag der Anschaffung oder Herstellung, die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die Vorschrift des ausgeübten steuerlichen Wahlrechts (hier also § 7 Abs. 2 und 3 EStG) und die vorgenommenen Abschreibungen nachgewiesen werden (§ 5 Abs. 1 Satz 2 und 3 EStG).</p>
</div>
<h3 class="stw_hinweis_head">Hinweis:</h3>
<div class="stw_hinweis">
<p>Aufgrund des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 dürfen steuerrechtlich nur noch vor dem 01.01.2008 angeschaffte oder hergestellte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens degressiv abgeschrieben werden. Nach dem &#8222;Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher Regelungen des Maßnahmenpakets Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung&#8220; wurde die degressive Abschreibung befristet für nach dem 31.12.2008 und vor dem 01.01.2011 angeschaffte oder hergestellte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wieder zugelassen. Die folgenden Ausführungen gelten daher steuerrechtlich nur, soweit bewegliche Wirtschaftsgüter bis einschließlich 31.12.2007 und in den Jahren 2009 und 2010 angeschafft oder hergestellt worden sind oder werden.</p>
<p>Bei Nettopreisen bis 150 EUR sind die geringwertigen Wirtschaftsgüter sofort abzuschreiben. Betragen die Nettopreise mehr als 150 EUR und nicht mehr als 1.000 EUR, sind sie in einen Sammelposten einzustellen und auf fünf Jahre abzuschreiben (siehe Geringwertige Wirtschaftsgüter). Die degressive AfA kann daher nur bei Nettopreisen über 1.000 EUR genutzt werden.</p>
<p>Bestehen die Voraussetzungen für die Sonderabschreibung nach § 7g EStG, kann bei Erwerben in 2009 und 2010 zusätzlich zur degressiven Abschreibung auch die 20 %ige Sonderabschreibung nach § 7g Abs. 5 EStG genutzt werden (siehe Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung)</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Degressive Abschreibung der beweglichen Anlagegegenstände</h2>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.1">2.1 Bewegliche Anlagegegenstände</h3>
<p>Steuerrechtlich ist die degressive Abschreibung nur für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zulässig (§ 7 Abs. 2 Satz 1 EStG). Aus der Voraussetzung, dass es sich um Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens handeln muss, ergibt sich, dass die Wirtschaftsgüter zu einem Betriebsvermögen gehören müssen. Betriebsvermögen gibt es nur bei Gewinneinkünften, also bei den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und aus selbstständiger Arbeit. Ob der Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich oder durch <a class="doklink" title="Einnahmen&#xFC;berschussrechnung" href="/steuerlexiko/462959">Einnahmenüberschussrechnung</a> ermittelt wird, ist nicht entscheidend.</p>
<p>Zu den beweglichen Anlagegegenständen zählen nur körperliche Gegenstände. Immaterielle (unkörperliche) Wirtschaftsgüter gehören nicht dazu (R 5.5 Abs. 1 EStR, H 7.1 EStH &#8211; Bewegliche Wirtschaftsgüter). Immaterielle Wirtschaftsgüter dürfen daher steuerrechtlich nicht degressiv nach § 7 Abs. 2 EStG abgeschrieben werden.</p>
<table id="frg_tb1" border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="50%" span="1" />
<col width="50%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1" align="center">
<p><strong>Bewegliche Anlagegegenstände</strong></p>
</td>
<td style="width:50%" rowspan="1" align="center">
<p><strong>Keine beweglichen Anlagegegenstände</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1">
<ul>
<li>
<p> Körperliche Anlagegegenstände ohne Nutzungs- und Funktionszusammenhang zum Grund und Boden, zu Gebäuden, zu selbstständigen Gebäudeteilen oder zu Außenanlagen</p>
</li>
<li>
<p>Scheinbestandteile (§ 95 BGB)</p>
</li>
<li>
<p>Schiffe und Flugzeuge (R 7.1 Abs. 2 EStR)</p>
</li>
<li>
<p>Betriebsvorrichtungen (R 7.1 Abs. 3 EStR)</p>
</li>
</ul>
</td>
<td style="width:50%" rowspan="1">
<ul>
<li>
<p> Immaterielle Einzelwirtschaftsgüter</p>
</li>
<li>
<p>Geschäfts- oder Firmenwert</p>
</li>
<li>
<p>Grund und Boden</p>
</li>
<li>
<p>Gebäude</p>
</li>
<li>
<p>Selbstständige Gebäudeteile außer Scheinbestandteilen und Betriebsvorrichtungen</p>
</li>
</ul>
</td>
</tr>
</table>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld2.2">2.2 Abschreibungsmethode und Abschreibungssätze</h3>
<p>Steuerrechtlich gibt es für die beweglichen Anlagegegenstände nur die geometrisch-degressive Abschreibung. Hierbei wird die Abschreibung nach einem unveränderlichen Prozentsatz vom jeweiligen Buchwert vorgenommen. Die Abschreibung ist der Höhe nach beschränkt. Die Begrenzungen der Höhe nach wurden oft geändert. Die Sätze ergeben sich für die verschiedenen Zeiträume aus der folgenden Tabelle (§ 7 Abs. 2 EStG):</p>
<table id="frg_tb2" border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="33%" span="1" />
<col width="34%" span="1" />
<col width="33%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:33%" rowspan="1">
<p><strong>Anschaffungen bzw. Herstellungen</strong></p>
</td>
<td style="width:34%" rowspan="1">
<p><strong>Vielfaches vom Abschreibungssatz bei der linearen AfA</strong><strong>, höchstens</strong></p>
</td>
<td style="width:33%" rowspan="1">
<p><strong>Höchstprozentsatz</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:33%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:34%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:33%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:33%" rowspan="1">
<p>bis 31.12.2000</p>
</td>
<td style="width:34%" rowspan="1">
<p>das Dreifache</p>
</td>
<td style="width:33%" rowspan="1">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:33%" rowspan="1">
<p>2001 bis 31.12.2005</p>
</td>
<td style="width:34%" rowspan="1">
<p>das Doppelte</p>
</td>
<td style="width:33%" rowspan="1">
<p>20 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:33%" rowspan="1">
<p>2006 bis 31.12.2007</p>
</td>
<td style="width:34%" rowspan="1">
<p>das Dreifache</p>
</td>
<td style="width:33%" rowspan="1">
<p>30 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:33%" rowspan="1">
<p>2009 und 2010</p>
</td>
<td style="width:34%" rowspan="1">
<p>das Zweieinhalbfache </p>
</td>
<td style="width:33%" rowspan="1">
<p>25 % </p>
</td>
</tr>
</table>
<p>Der <strong>Übergang von der degressiven Abschreibung zur linearen Abschreibung</strong> ist zulässig. Vom Zeitpunkt des Übergangs an bemisst sich die lineare Abschreibung nach dem dann noch vorhandenen Restwert und der Restnutzungsdauer des Anlagegegenstands (§ 7 Abs. 3 EStG). Ein Übergang von der linearen zur degressiven Abschreibung ist hingegen unzulässig.</p>
<p>Zweckmäßig wird in dem Jahr von der degressiven zur linearen Abschreibung übergegangen, in dem die lineare Abschreibung höher ist als die fortgesetzte degressive Abschreibung. Daher wird zweckmäßigerweise eine Vergleichsrechnung zwischen degressiver und fortgeführter linearer AfA durchgeführt, um den günstigsten Zeitpunkt für den Übergang festzustellen.</p>
<h4 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h4>
<div class="stw_beispiel">
<p>Ein Pkw wird am 02.01.2009 für 30.000 EUR angeschafft. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 6 Jahre. Bei der linearen AfA würde die jährliche AfA betragen: 30.000 EUR : 6 = 5.000 EUR. Der AfA-Satz wäre 5.000 EUR : 30.000 EUR = 16,67 %. Das Zweieinhalbfache hiervon wäre 41.67 %. Der Höchstprozentsatz ist aber 25 %. Der Pkw wird daher mit 25 % vom jeweiligen Buchwert abgeschrieben. Um den günstigsten Abschreibungsverlauf zu erhalten, wird eine Vergleichsrechnung aufgestellt:</p>
<table id="frg_tb3" border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" />
<col width="25%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>Buchwert</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>degressive AfA </p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>lineare AfA</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>02.01.2009</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>30.000 </p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>AfA 2009</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>25 % x 30.000 = 7.500</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>30.000 : 6 = 5.000</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>31.12.2009</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>30.000 &#8211; 7.500 = 22.500 </p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>AfA 2010</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>25 % x 22.500 = 5.625 </p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>22.500 : 5 = 4.500</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>31.12.2010</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>22.500 &#8211; 5.625 = 16.875 </p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>AfA 2011</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>25 % x 16.875 = 4.219</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>16.875 : 4 = 4.219</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>31.12.2011</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>16.875 &#8211; 4.219 = 12.656</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>AfA 2012</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>25 % x 12.656 = <strong>3.165</strong></p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>12.656 : 3 = <strong>4.219</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>31.12.2012</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>12.656 &#8211; 4.219 = 8.437</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>AfA 2013</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>8.437 : 2 = 4.218</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>31.12.2013</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>8.437 &#8211; 4.218 = 4.219</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>AfA 2014</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>4.219 &#8211; 1 = 4.218</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>31.12.2014</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>4.219 &#8211; 4.218 = 1</p>
</td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
</tr>
</table>
<p>Der günstigste Übergangszeitpunkt ist Anfang 2012, da vom Jahr 2012 an die lineare AfA höher als die degressive AfA ist. Im Jahr 2014 ist auf den Erinnerungswert von 1 EUR abzuschreiben, wenn das Wirtschaftsgut noch weiter im Betriebsvermögen verbleibt.</p>
</div>
<p>Degressive Abschreibungen sind für bewegliche Anlagegegenstände steuerrechtlich nur zulässig, wenn die Anlagegegenstände in ein laufend zu führendes Verzeichnis mit folgenden Angaben aufgenommen werden (§ 7 Abs. 2 Satz 3, § 7a Abs. 8 EStG):</p>
<ul>
<li>
<p>Tag der Anschaffung oder Herstellung</p>
</li>
<li>
<p>Anschaffungs- oder Herstellungskosten</p>
</li>
<li>
<p>betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer</p>
</li>
<li>
<p>Höhe der jährlichen Absetzungen.</p>
</li>
</ul>
<p>Das Verzeichnis braucht nicht geführt zu werden, wenn sich diese Angaben aus der Buchführung ergeben.</p>
<p>Wie vorstehend ausgeführt, sind degressiv abgeschriebene Wirtschaftsgüter in Jahresabschlüssen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2009 beginnen, in besondere, laufend zu führende Verzeichnisse aufzunehmen. Hierin ist zusätzlich zu den vorstehenden Angaben die Vorschrift des ausgeübten Wahlrechts, also § 7 Abs. 2 und 3 EStG, aufzunehmen. Diese Verzeichnisse sind auch dann zu führen, wenn diese Angaben aus der Buchführung ersichtlich sind.</p>
<p>Werden bewegliche abnutzbare Anlagen degressiv abgeschrieben, sind Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung nicht zulässig (§ 7 Abs. 2 Satz 4 EStG). Liegen die Voraussetzungen für eine solche Abschreibung vor, ist daher zunächst zur linearen Abschreibung überzugehen, bevor wegen außergewöhnlicher technischer oder wirtschaftlicher Abnutzung abgeschrieben werden kann.</p>
<p>Werden <strong>Sonderabschreibungen </strong>in Anspruch genommen, sind keine degressiven Abschreibungen zulässig (§ 7a Abs. 4 EStG) mit Ausnahme der Sonderabschreibung nach § 7g EStG (§ 7g Abs. 1 EStG).</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Degressive Abschreibung der Gebäude und Gebäudeteile</h2>
<p>Wahlweise und anstelle der linearen Abschreibungen konnten Gebäude und sonstige selbstständige Gebäudeteile, für die spätestens vor dem 01.01.2006 im Falle der Herstellung der Bauantrag gestellt und im Falle der Anschaffung der obligatorische Vertrag abgeschlossen wurde, mit festen fallenden Sätzen nach § 7 Abs. 5 EStG abgeschrieben werden, unter folgenden Voraussetzungen:</p>
<ol>
<li>
<p>Lage des Gebäudes im Inland, EU-Ausland oder EWR.</p>
</li>
<li>
<p>Herstellung vom Steuerpflichtigen oder Anschaffung bis zum Ende der Fertigstellung.</p>
</li>
</ol>
<p>Wurde oder wird also für Gebäude und sonstige selbstständige Gebäudeteile nach dem 31.12.2006 für die Herstellung der Bauantrag gestellt oder die Anschaffung der obligatorische Vertrag abgeschlossen, ist eine degressive Abschreibung ausgeschlossen.</p>
<table id="frg_tb4" border="1" width="80%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="25%" span="1" />
<col width="15%" span="1" />
<col width="15%" span="1" />
<col width="15%" span="1" />
<col width="15%" span="1" />
<col width="15%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:100%" colspan="6" rowspan="1">
<p><strong>Degressive Abschreibung der Gebäude und sonstigen selbstständigen Gebäudeteile</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:100%" colspan="6" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="2" valign="middle">
<p>Voraussetzungen</p>
</td>
<td style="width:75%" colspan="5" rowspan="1">
<ul>
<li>
<p> Herstellung oder</p>
</li>
<li>
<p>Anschaffung im Jahr der Fertigstellung</p>
</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:85%" colspan="5" rowspan="1">
<p>Gebäude oder sonstiger Gebäudeteil, soweit</p>
<ul>
<li>
<p> nicht zu einem Betriebsvermögen gehörend oder</p>
</li>
<li>
<p>zu einem Betriebsvermögen gehörend und Wohnzwecken dienend</p>
</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:75%" colspan="5" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="3" valign="middle">
<p>Abschreibungssätze von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten</p>
</td>
<td style="width:75%" colspan="5" rowspan="1">
<p>bei Herstellung Bauantrag</p>
<p>bei Anschaffung obligatorischer Vertrag</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1">
<p>vor dem 1.1.1995</p>
</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">
<p>28.2 1989 bis 01.01.1996</p>
</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">
<p>01.01 1996 bis 31.12.2003</p>
</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">
<p>01.01.2004 bis 31.12.2005</p>
</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">
<p>ab 01.01.2006</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:85%" colspan="5" rowspan="1" align="center">
<p>soweit Wohnzwecken dienend</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:25%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:15%" rowspan="1">
<p>8 x 5 %</p>
<p>6 x 2,5 %</p>
<p>36 x 1,25 %</p>
</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">
<p>4 x 7 %</p>
<p>6 x 5 %</p>
<p>6 x 2 %</p>
<p>24 x 1,25 %</p>
</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">
<p>8 x 5 %</p>
<p>6 x 2,5 %</p>
<p>36 x 1,25 %</p>
</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">
<p>10 x 4 %</p>
<p>8 x 2,5 %</p>
<p>32 x 1,25 %</p>
</td>
<td style="width:15%" rowspan="1">
<p>nur noch lineare Abschreibungen</p>
</td>
</tr>
</table>
<p>Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung (§ 7 Abs. 1 Satz 7 EStG) sind bei nach § 7 Abs. 5 EStG abgeschriebenen Gebäuden nicht zu beanstanden (R 7.3 Abs. 11 EStR).</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld4.">4. Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten</h2>
<p>Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind bei der Bemessung der AfA im Jahr ihrer Entstehung so zu berücksichtigen, als wären sie zu Beginn des Jahres aufgewendet worden (R 7.4 Abs. 9 Satz 3 EStR).</p>
<p>Bei degressiv abgeschriebenen beweglichen Anlagegegenständen ist die Restnutzungsdauer unter Berücksichtigung des Zustands des Wirtschaftsguts im Zeitpunkt der Beendigung der nachträglichen Herstellungsarbeiten neu zu schätzen (R 7.4 Abs. 9 Satz 1 EStR). Ist hierbei ein anderes Wirtschaftsgut entstanden, ist die weitere AfA nach § 7 Abs. 2 EStG und der voraussichtlichen Nutzungsdauer des anderen Wirtschaftsguts zu bemessen (R 7.4 Abs. 9 Satz 4 EStR).</p>
<p>Fallen bei einem nach § 7 Abs. 5 EStG abgeschriebenem Gebäude nachträgliche Herstellungskosten an und entsteht hierdurch kein Neubau, so ist Bemessungsgrundlage für die restliche Abschreibung nach § 7 Abs. 5 EStG die Summe aus den ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und den nachträglichen Herstellungskosten. Nach Ablauf des Abschreibungszeitraums nach § 7 Abs. 5 EStG verbleibt ein Restwert. Dieser ist mit den Abschreibungssätzen von § 7 Abs. 4 Satz 1 EStG abzuschreiben (BFH, 20.01.1987 &#8211; IX 103/83, BStBl II 1987, 491). Ist durch die nachträglichen Herstellungskosten ein Neubau entstanden, kann dieser nach § 7 Abs. 5 EStG abgeschrieben werden (R 7.4 Abs. 9 Satz 5 EStR), wobei die Zeiträume nach der Tabelle in Abschnitt 3 zu beachten sind.</p>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Abschreibung - Anlageverm&#xF6;gen im Handelsrecht" href="/steuerlexiko/3744006"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Abschreibung &#8211; Anlagevermögen im Handelsrecht</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Abschreibung - Anlageverm&#xF6;gen im Steuerrecht" href="/steuerlexiko/3744005"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Abschreibung &#8211; Anlagevermögen im Steuerrecht</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Geb&#xE4;udeabschreibung" href="/steuerlexiko/154227"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Gebäudeabschreibung</span></a><span class="stw_verweise_stichwort_text">Teilwertabschreibung</span></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/degressive-abschreibung/">Degressive Abschreibung</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/degressive-abschreibung/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Doppelte Haushaltsführung</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/doppelte-haushaltsfuehrung/</link>
					<comments>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/doppelte-haushaltsfuehrung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hannovers-steuerberater.de/Steuerlexikon/doppelte-haushaltsfuehrung/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Doppelte Haushaltsführung Normen § 3 Nr. 16 EStG§ 9 Abs. 1 Nr. 5 EStGR 9.11 LStR Information Inhaltsübersicht1.Allgemein2.Voraussetzung für die Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung3.Wohnen am Beschäftigungsort4.Fahrtkosten4.1Allgemeines4.2Umgekehrte Heimfahrten4.3Firmenwagennutzung5.Verpflegungsmehraufwendungen5.1Konkurrenzregelung6.Übernachtungskosten7.Besonderheiten bei der Zahlung von Auslösungen8.Sonstige Kosten8.1Einrichtung8.2Umzugskosten9.Übersichten zur doppelten Haushaltsführung9.1Übersicht Doppelte Haushaltsführung (DH) (R 9.11 LStR)9.2Fahrtkosten bei DH (Erstattung durch den Arbeitgeber)9.3Verpflegungsmehraufwendungen bei DH (Erstattung durch Arbeitgeber)9.4Übernachtungskosten bei DH  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/doppelte-haushaltsfuehrung/">Doppelte Haushaltsführung</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Doppelte Haushaltsführung</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>§ 3 Nr. 16 EStG</p>
<p>§ 9 Abs. 1 Nr. 5 EStG</p>
<p>R 9.11 LStR</p>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Allgemein</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Voraussetzung für die Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Wohnen am Beschäftigungsort</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">4.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld4.">Fahrtkosten</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">4.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld4.1">Allgemeines</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">4.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld4.2">Umgekehrte Heimfahrten</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">4.3</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld4.3">Firmenwagennutzung</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">5.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld5.">Verpflegungsmehraufwendungen</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">5.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld5.1">Konkurrenzregelung</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">6.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld6.">Übernachtungskosten</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">7.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld7.">Besonderheiten bei der Zahlung von Auslösungen</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">8.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld8.">Sonstige Kosten</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">8.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld8.1">Einrichtung</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">8.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld8.2">Umzugskosten</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">9.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld9.">Übersichten zur doppelten Haushaltsführung</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">9.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld9.1">Übersicht Doppelte Haushaltsführung (DH) (R 9.11 LStR)</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">9.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld9.2">Fahrtkosten bei DH (Erstattung durch den Arbeitgeber)</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">9.3</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld9.3">Verpflegungsmehraufwendungen bei DH (Erstattung durch Arbeitgeber)</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">9.4</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld9.4">Übernachtungskosten bei DH (Erstattung durch den Arbeitgeber)</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Allgemein</h2>
<p>Der Arbeitnehmer kann unter besonderen Umständen die Aufwendungen für eine beruflich veranlasste doppelte Haushaltsführung als Werbungskosten geltend machen. Der Arbeitgeber kann andererseits seinen Arbeitnehmern notwendige Mehraufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung wie</p>
<ul>
<li>
<p>Fahrtkosten</p>
</li>
<li>
<p>Verpflegungsmehraufwand</p>
</li>
<li>
<p>Unterkunftskosten</p>
</li>
</ul>
<p>steuerfrei erstatten, vgl. hierzu § 3 Nr. 16 EStG und R 9.11 LStR. Eine doppelte Haushaltsführung setzt voraus, dass der Arbeitnehmer außerhalb seines Wohnortes beschäftigt ist und am Beschäftigungsort oder in dessen Umgebung aus beruflichen Gründen eine zweite Unterkunft unterhält. Die notwendigen Mehraufwendungen können als Werbungskosten abgezogen werden, soweit sie nicht vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden R 9.11 Abs. 10 LStR).</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Voraussetzung für die Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung</h2>
<p>Die Begründung des Zweithaushaltes muss beruflich veranlasst sein. Davon kann immer ausgegangen werden, wenn der Arbeitnehmer versetzt oder abgeordnet wird oder eine neue Arbeitsstelle antritt und deshalb am Beschäftigungsort eine Zweitwohnung begründet. Es ist allerdings nicht zwingend erforderlich, dass der doppelte Haushalt in zeitlichem Zusammenhang mit dem Wechsel des Beschäftigungsortes begründet wird.</p>
<p>Eine beruflich veranlasste doppelte Haushaltsführung liegt z.B. auch in folgenden Fällen vor:</p>
<ul>
<li>
<p>Nach der Heirat begründen beiderseits berufstätige Ehegatten ihre Familienwohnung in der Wohnung eines Ehegatten, der andere Ehegatte behält aber seine bisherige Wohnung am Arbeitsort ebenfalls weiter bei<br />(BFH, 04.10.1989 &#8211; VI R 44/88, BStBl II 1990, 321).</p>
</li>
<li>
<p>Nach dem Urteil des BFH vom 30.10.2008 &#8211; VI R 10/07 ist die Verlegung des Familienwohnsitzes an den Beschäftigungsort des anderen Ehegatten unter Beibehaltung der ursprünglichen Familienwohnung als Erwerbswohnung unerheblich.</p>
</li>
<li>
<p>Im Zuge der Aufnahme einer Beschäftigung durch den bisher nicht berufstätigen Ehegatten wird die Familienwohnung an dessen Beschäftigungsort verlegt. Der andere Ehegatte behält am bisherigen Wohnort eine Wohnung bei<br />(BFH, 02.10.1987 &#8211; VI R 149/84, BStBl II 1987, 852).</p>
</li>
<li>
<p>Beiderseits an unterschiedlichen Orten berufstätige Ehegatten unterhalten neben der gemeinsamen Familienwohnung jeder an seinem Beschäftigungsort noch eine Zweitwohnung (BFH, 06.10.1994 &#8211; VI R 136/89, BStBl II1995, 184); sog. dreifache Haushaltsführung.</p>
</li>
<li>
<p>Beiderseits berufstätige Ehegatten unterhalten neben der Familienwohnung am gemeinsamen Beschäftigungsort eine gemeinsame Zweitwohnung.</p>
</li>
<li>
<p>Ein Arbeitnehmer bezieht Jahre, nachdem zunächst der Wohnort vom Beschäftigungsort wegverlegt wurde, aus gesundheitlichen oder sonstigen außergewöhnlichen, beim Wegzug noch nicht vorhersehbaren Gründen, am Beschäftigungsort (früherem Wohnort) erneut eine Wohnung (BFH, 22.09.1988 &#8211; VI R 14/86, BStBl II 1989, 94).</p>
</li>
<li>
<p>Eine aus beruflichem Anlass begründete doppelte Haushaltsführung kann auch dann vorliegen, wenn ein Steuerpflichtiger seinen Haupthausstand aus privaten Gründen vom Beschäftigungsort wegverlegt und er darauf in einer Wohnung am Beschäftigungsort einen Zweithaushalt begründet, um von dort aus seiner bisherigen Beschäftigung weiter nachgehen zu können (BFH, 05.03.2009 &#8211; VI R 23/07; BFH, 05.03.2009 &#8211; VI R 58/06). Eine beruflich veranlasste doppelte Haushaltsführung liegt in <strong>Wegverlegungsfällen</strong> aber dann nicht vor, wenn der Lebensmittelpunkt nur für die Sommermonate an den Ort einer Ferienwohnung verlegt wird (BMF, 10.12.2009 &#8211; IV C 5 &#8211; S 2352/0 sowie R 9.11 Abs. 2 Sätze 5 und 6 LStR).</p>
</li>
</ul>
<p>Aufwendungen eines Arbeitnehmers für eine Zweitwohnung an einem auswärtigen Beschäftigungsort sind auch dann wegen doppelter Haushaltsführung als Werbungskosten abziehbar, wenn der Arbeitnehmer zugleich am Ort seines Hausstandes beschäftigt ist (BFH, 24.05.2007 &#8211; VI R 47/03).</p>
<p>Der berufliche Veranlassungszusammenhang wird nicht allein dadurch beendet, dass ein Stpfl. seinen (Familien-)Hausstand innerhalb desselben Ortes verlegt, z.B. Umzug in eine größere Wohnung bei Familienzuwachs oder bei einem Partnertausch (BFH, 04.04.2006 &#8211; VI R 11/02).</p>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel">
<p>Nach seiner Heirat in 2000 lebte der Stpfl. mit seiner Ehefrau in der gemeinsamen Familienwohnung in X. Im Jahre 2001 nahm er eine Beschäftigung bei einer Firma in L auf. Die kürzeste Entfernung zwischen Wohnort und Beschäftigungsort beträgt 90 km. Der Kläger mietete deshalb in der Nähe seines Beschäftigungsortes eine Zweitwohnung an. Aufgrund ehelicher Streitigkeiten verließ der Kläger im November 2013 die eheliche Wohnung und zog in die &#8211; in der Nähe liegende, wenige Straßen entfernte &#8211; Wohnung seiner Lebensgefährtin in X. Der Kostenabzug für die doppelte Haushaltsführung ist trotz der Trennung weiter zugelassen. Aus welchen Gründen eine doppelte Haushaltsführung beibehalten wird, ist unerheblich.</p>
</div>
<p>Als <strong>Zweitwohnung</strong> am Beschäftigungsort kommt grundsätzlich jede mögliche Unterkunft in Betracht, z.B.</p>
<ul>
<li>
<p>Mietwohnung</p>
</li>
<li>
<p>Eigentumswohnung</p>
</li>
<li>
<p>möbliertes Zimmer</p>
</li>
<li>
<p>Hotel- oder Pensionszimmer</p>
</li>
<li>
<p>Gemeinschaftsunterkunft</p>
</li>
<li>
<p>Gleisbauzug</p>
</li>
<li>
<p>Bordkabine</p>
</li>
<li>
<p>Kasernenunterkunft</p>
</li>
</ul>
<p>Das FG Rheinland-Pfalz hat mit Urteil vom 23.07.2008 &#8211; 2 K 1238/08 entschieden, eine doppelte Haushaltsführung liege (nur) vor, wenn der Arbeitnehmer außerhalb des Orts, in dem er einen eigenen Hausstand unterhalte, beschäftigt sei und auch am Beschäftigungsort wohne. Erforderlich sei also eine Aufsplittung der normalerweise einheitlichen Haushaltsführung auf zwei verschiedene Haushalte; daher doppelte Haushaltsführung. Von einem Wohnen bzw. einem Führen eines (zweiten) Haushalts am Beschäftigungsort könne bei einem Leben in einem <strong>Wohnmobil</strong> während der Arbeitswoche dann nicht die Rede sein, wenn das Fahrzeug, wie im Streitfall geschehen, nicht am auswärtigen Standort verbleibe, sondern zu Wochenendheimfahrten bzw. weiteren Dienst- oder Privatfahrten verwendet werde.</p>
<p>Die <strong>Anzahl der Übernachtungen</strong> am auswärtigen Beschäftigungsort ist unerheblich (R 9.11 Abs. 1 Satz 1 LStR).</p>
<p>Der Arbeitnehmer muss an seinem Wohnort einen <strong>eigenen Hausstand</strong> unterhalten. Damit können auch Ledige und Partner einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft weitestgehend die Mehraufwendungen für doppelte Haushaltsführung unter denselben Bedingungen geltend machen wie verheiratete Arbeitnehmer.</p>
<p>Ein eigener Hausstand liegt in der Regel vor, wenn der Arbeitnehmer</p>
<ul>
<li>
<p>eine eigene Wohnung unterhält, die nach seinen Lebensbedürfnissen eingerichtet ist,</p>
</li>
<li>
<p>die Wohnung vom Arbeitnehmer aus eigenem Recht genutzt wird, z.B. als Eigentümer, Mieter, Nießbrauchsberechtigter, Wohnrechtsinhaber oder sonstiger Nutzungsberechtigter (BFH, 12.09.2000 &#8211; VI R 165/97, BStBl II 2001, 29)</p>
</li>
<li>
<p>in der Wohnung einen eigenen Hausstand unterhält, in dem er die Haushaltsführung entweder allein bestimmt oder zumindest wesentlich mitbestimmt,</p>
</li>
<li>
<p>in dieser Wohnung seinen Lebensmittelpunkt hat und die Wohnung nicht nur zu gelegentlichen Besuchen oder als Urlaubsdomizil nutzt. Der <strong>Lebensmittelpunkt</strong> liegt in der Regel an dem Ort, an dem der Arbeitnehmer seine engeren persönlichen Beziehungen unterhält. Diese dokumentieren sich regelmäßig in seinen Bindungen zu Angehörigen, Verlobten, Freunden und Bekannten oder in der Zugehörigkeit zu Vereinen und ähnlichen Aktivitäten. Die Wohnung kann ohne weitere Prüfung als Lebensmittelpunkt anerkannt werden, wenn der Arbeitnehmer sie im Durchschnitt mindestens zweimal im Monat aufsucht.</p>
</li>
</ul>
<p>Die vorstehenden Grundsätze für (ledige, getrennt lebende etc.) Arbeitnehmer mit eigenem Hausstand gelten zunächst uneingeschränkt für den Werbungskostenabzug. Für den Bereich der steuerfreien Arbeitgebererstattungen kann bei Arbeitnehmern mit der Steuerklasse III, IV und V ohne weitere Prüfung unterstellt werden, dass sie einen eigenen Hausstand unterhalten und damit die Voraussetzungen für eine doppelte Haushaltsführung erfüllen. Der Arbeitgeber kann in diesen Fällen Aufwendungen wegen einer doppelten Haushaltsführung steuerfrei erstatten.</p>
<p>Bei anderen Arbeitnehmern wird dem Arbeitgeber auch nicht zugemutet, die Voraussetzungen des eigenen Hausstandes im Einzelfall zu prüfen. Er kann einen eigenen Hausstand dann unterstellen, wenn der Arbeitnehmer schriftlich erklärt, dass er neben seiner Wohnung am Beschäftigungsort außerhalb des Beschäftigungsortes noch einen eigenen Hausstand unterhält und sich finanziell beteiligt. Die Erklärung muss vom Arbeitnehmer unterschrieben werden (R 9.11 Abs. 10 Satz 4 LStR).</p>
<p>Ein eigener Hausstand ist auch gegeben bei einer Nutzung aus gemeinsamem bzw. abgeleitetem Recht. Ein <strong>abgeleitetes Recht</strong> liegt z.B. vor, wenn der Stpfl. eine Wohnung als Untermieter nutzt. Unterhält ein unverheirateter Arbeitnehmer am Ort des Lebensmittelpunktes seinen Haupthausstand, kommt es für das Vorliegen einer doppelten Haushaltsführung nicht darauf an, ob die ihm dort zur ausschließlichen Nutzung zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten den bewertungsrechtlichen Anforderungen an eine Wohnung gerecht werden. Eine steuerlich anzuerkennende doppelte Haushaltsführung kann gem. Urteil des BFH, 14.06.2007 &#8211; VI R 60/05 auch bei einem Alleinstehenden bei unentgeltlicher Nutzung der Wohnung im Ober-/Dachgeschoss der Eltern gegeben sein. Aus dem Umstand der kostenlosen Nutzung der Wohnung kann nicht ohne Weiteres auf die Eingliederung in den elterlichen Haushalt geschlossen werden. Der Umstand, ob der Arbeitnehmer für die Kosten des Haushalts aufkommt, ist bis 2013 zwar ein gewichtiges Indiz, aber keine zwingende Voraussetzung (BFH, 21.04.2010 &#8211; VI R 26/09).</p>
<p>Im Rahmen der doppelten Haushaltsführung ist nach dem BFH-Urteil vom 28.03.2012 &#8211; VI R 87/10 &#8211; zwischen dem Unterhalten eines eigenen Haushalts und der Frage, wer die Kosten dafür trägt, zu unterscheiden. Einen eigenen Hausstand kann bis 2013 auch unterhalten, wer die Mittel dazu von einem Dritten erhält. Ein eigener Hausstand wird auch dann ggf. unterhalten, wenn der Erst- oder Haupthausstand eines <strong>Mehrgenerationenhaushalts</strong> (mit den Eltern) geführt wird (BFH, 26.77.2012 &#8211; VI R 10/12). Der Haushalt der Eltern kann sich zu einem wohngemeinschaftsähnlichen, gemeinsamen und mitbestimmten, Mehrgenerationenhaushalt oder gar zum Haushalt des erwachsenen Kindes, in die Eltern beispielsweise wegen Krankheit oder Pflegebedürftigkeit aufgenommen sind, wandeln. Ein eigener Hausstand i.S.d. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 2 EStG wird aber nicht unterhalten, wenn der Arbeitnehmer die Haushaltsführung nicht zumindest mitbestimmt, sondern nur in einen fremden Haushalt – etwa in den Haushalt der Eltern oder als Gast – eingegliedert ist. Erwachsene, berufstätige Kinder, die zusammen mit ihren Eltern oder einem Elternteil in einem gemeinsamen Haushalt am Lebensmittelpunkt wohnen, können im Ergebnis Aufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung geltend machen, wenn ihnen die Zweitwohnung am Beschäftigungsort vom Grunde her lediglich als Schlafstätte dient (BFH, 16.01.2013 &#8211; VI R 46/12).</p>
<p>Ab 2014 ist gesetzlich eine <strong>finanzielle Beteiligung</strong> an den Kosten der Lebensführung (mindestens 10%) erforderlich (§ 9 Abs.1 Satz 3 Nr. 5 EStG).</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Wohnen am Beschäftigungsort</h2>
<p>Allein die Tatsache, dass die Zweitwohnung und die Arbeitsstätte in verschiedenen Großstadtgemeinden liegen, steht der Annahme einer doppelten Haushaltsführung nicht entgegen. Bei der Auslegung des Tatbestandsmerkmals &#8222;Wohnen am Beschäftigungsort&#8220; i.S.d. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 2 EStG ist nicht auf ein statistisches Mittel abzustellen. Vielmehr ist im Rahmen der gebotenen weiten Auslegung danach zu fragen, ob Arbeitnehmer derartige Wegstrecken üblicherweise täglich zurücklegen bzw. ob ihnen ein tägliches Aufsuchen der Arbeitsstätte möglich ist (Strecke im Urteilsfall = 141 km); BFH, 19.04.2012 &#8211; VI R 59/11. Eine Zweitwohnung oder -unterkunft in der Nähe des Beschäftigungsorts steht einer Zweitwohnung am Ort der ersten Tätigkeitsstätte gleich. Aus Vereinfachungsgründen kann ab 2014 von einer Zweitunterkunft oder -wohnung am Ort der ersten Tätigkeitsstätte dann noch ausgegangen werden, wenn der Weg von der Zweitunterkunft oder -wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte weniger als die Hälfte der Entfernung der kürzesten Straßenverbindung zwischen der Hauptwohnung (Mittelpunkt der Lebensinteressen) und der ersten Tätigkeitsstätte beträgt.</p>
<p>Die Lebensführung des Stpfl. am Beschäftigungsort ist grds. unerheblich. Die doppelte Haushaltsführung ist nach dem BFH-Urteil vom 28.03.2012 &#8211; VI R 25/11 &#8211; deshalb auch dann beruflich veranlasst, wenn der Stpfl. den Zweithaushalt am Beschäftigungsort in einer Wohngemeinschaft einrichtet. Erst wenn sich der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen an den Beschäftigungsort verlagert und die Wohnung dort zum Ort der eigentlichen Haushaltsführung wird, entfällt deren berufliche Veranlassung als Wohnung am Beschäftigungsort.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld4.">4. Fahrtkosten</h2>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld4.1">4.1 Allgemeines</h3>
<p>Bei der doppelten Haushaltsführung kann der Arbeitgeber folgende Fahrtkosten steuerfrei erstatten, alternativ ist ein Werbungskostenabzug für den Arbeitnehmer möglich:</p>
<div class="wide-table">
<table border="1" width="100%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="32%" span="1" />
<col width="16%" span="1" />
<col width="16%" span="1" />
<col width="19%" span="1" />
<col width="17%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:32%" rowspan="1" valign="top"><strong>Hinfahrt bei Beginn und Rückfahrt bei Ende der doppelten Haushaltsführung</strong></td>
<td style="width:68%" colspan="4" rowspan="1" valign="top"><strong>tatsächliche Kosten oder Kilometersätze für Dienstreisen je gefahrenen Kilometer</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:32%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:16%" rowspan="1" valign="top"><strong>PKW</strong></td>
<td style="width:16%" rowspan="1" valign="top"><strong>Krad</strong></td>
<td style="width:19%" rowspan="1" valign="top"><strong>Moped/Mofa</strong></td>
<td style="width:17%" rowspan="1" valign="top"><strong>Fahrrad</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:32%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:16%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:16%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:19%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:17%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:32%" rowspan="1" valign="top">ab 2002</td>
<td style="width:16%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR</td>
<td style="width:16%" rowspan="1" valign="top">0,13 EUR</td>
<td style="width:19%" rowspan="1" valign="top">0,08 EUR</td>
<td style="width:17%" rowspan="1" valign="top">0,05 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:32%" rowspan="1" valign="top">ab 2014</td>
<td style="width:16%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR</td>
<td style="width:16%" rowspan="1" valign="top">0,20 EUR</td>
<td style="width:19%" rowspan="1" valign="top">0,20 EUR</td>
<td style="width:17%" rowspan="1" valign="top">0,00 EUR</td>
</tr>
</table>
</div>
<div class="wide-table">
<table border="1" width="100%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="26%" span="1" />
<col width="28%" span="1" />
<col width="13%" span="1" />
<col width="18%" span="1" />
<col width="15%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1" valign="top"><strong>Familienheimfahrten (1 x wöchentlich)</strong></td>
<td style="width:74%" colspan="4" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Entfernungspauschale: Fahrten Wohnung &#8211; Arbeitsstätte je Entfernungskilometer</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:13%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:15%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1" valign="top"><strong>PKW</strong></td>
<td style="width:13%" rowspan="1" valign="top"><strong>Krad</strong></td>
<td style="width:18%" rowspan="1" valign="top"><strong>Moped/Mofa</strong></td>
<td style="width:15%" rowspan="1" valign="top"><strong>Fahrrad</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:13%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:15%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:74%" colspan="4" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Nichtbehinderte</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:13%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:15%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR</td>
<td style="width:13%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR</td>
<td style="width:18%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:13%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:15%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:74%" colspan="4" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Behinderte 70 % oder 50 % + &#8222;G&#8220;</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:13%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:15%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1" valign="top">0,60 EUR</td>
<td style="width:13%" rowspan="1" valign="top">0,26 EUR</td>
<td style="width:18%" rowspan="1" valign="top">0,16 EUR</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" valign="top">0,10 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1" valign="top">ab 2014</td>
<td style="width:28%" rowspan="1" valign="top">0,60 EUR</td>
<td style="width:13%" rowspan="1" valign="top">0,40 EUR</td>
<td style="width:18%" rowspan="1" valign="top">0,40 EUR</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" valign="top">0,00 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1" valign="top"><strong>Fahrten zwischen Zweitwohnung-Arbeitsstätte:</strong></td>
<td style="width:28%" rowspan="1" valign="top">Normale Entfernungspauschale</td>
<td style="width:13%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:15%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR</td>
<td style="width:13%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR</td>
<td style="width:18%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:13%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:18%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:15%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:74%" colspan="4" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Behinderte 70 % oder 50 % + &#8222;G&#8220;</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:28%" rowspan="1" valign="top">0,60 EUR</td>
<td style="width:13%" rowspan="1" valign="top">0,26 EUR</td>
<td style="width:18%" rowspan="1" valign="top">0,16 EUR</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" valign="top">0,10 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:26%" rowspan="1" valign="top">ab 2014</td>
<td style="width:28%" rowspan="1" valign="top">0,60 EUR</td>
<td style="width:13%" rowspan="1" valign="top">0,40 EUR</td>
<td style="width:18%" rowspan="1" valign="top">0,40 EUR</td>
<td style="width:15%" rowspan="1" valign="top">0,00 EUR</td>
</tr>
</table>
</div>
<h4 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h4>
<div class="stw_praxistipp">
<p>Führt der Arbeitnehmer keine Familienheimfahrten durch, kann der Arbeitgeber stattdessen die <strong>Telefonkosten</strong> für ein 15-minütiges Ferngespräch mit der Familie steuerfrei erstatten. Maßgebend ist der günstigste Tarif. Für den Arbeitnehmer muss aber zumindest die faktische Möglichkeit einer telefonischen Kontaktaufnahme bestehen. Das setzt z.B. bei Telefonaten ins Ausland voraus, dass die Familie dort über einen Telefonanschluss verfügt oder ohne Probleme zu verabredeten Zeiten bei Nachbarn, Verwandten oder öffentlichen Fernsprechern angerufen werden kann. Dazu sollte die angewählte Telefonnummer aufgezeichnet werden, um Nachweisschwierigkeiten gegenüber dem Finanzamt vorzubeugen. Die Telefonkosten können nicht zusätzlich zu einer wöchentlichen Heimfahrt berücksichtigt werden (BFH, 08.11.1996 &#8211; VI R 48/96; BFH/NV 1997, 472).</p>
</div>
<h4 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h4>
<div class="stw_praxistipp">
<p>Der Arbeitnehmer hat im Rahmen einer aus beruflichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung ein Wahlrecht, entweder die Aufwendungen für sämtliche Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte oder die notwendigen Mehraufwendungen aus Anlass der doppelten Haushaltsführung als Werbungskosten geltend zu machen. <strong>Dieses Wahlrecht gilt nicht für die steuerfreien Arbeitgebererstattungen.</strong>Das Wahlrecht kann bei derselben doppelten Haushaltsführung für jedes Kalenderjahr nur einmal ausgeübt werden. Der Steuerpflichtige darf daher im Regelfall nicht innerhalb des Veranlagungszeitraums wechseln. Zieht der Arbeitnehmer während des Kalenderjahrs von einer Mietwohnung in eine eigene Wohnung um, ist aufgrund der geänderten Umstände aber ein Wechsel möglich.</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld4.2">4.2 Umgekehrte Heimfahrten</h3>
<p>Besucht der Ehegatte, der am Erstwohnsitz lebt, seinen Ehegatten am Beschäftigungsort (sog. umgekehrte Familienheimfahrt), sind die Flug- und Fahrtkosten <strong>grds. nicht</strong> im Rahmen der doppelten Haushaltsführung abziehbar. Ein Werbungskostenabzug kommt nur in Betracht, wenn der am Beschäftigungsort tätige Ehegatte aus beruflichen Gründen an einer Familienheimfahrt gehindert ist.</p>
<p>Eine allgemeine, in der großen räumlichen Entfernung zwischen Beschäftigungsort und Familienwohnsitz liegende Verhinderung an der Durchführung regelmäßiger wöchentlicher Heimfahrten, reicht nach Auffassung des BFH zum Werbungskostenabzug nicht aus (BFH, 02.02.2011 &#8211; VI R 15/10).</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld4.3">4.3 Firmenwagennutzung</h3>
<p>Aufwendungen, die durch einmal wöchentliche, mit einem vom Arbeitgeber überlassenen Fahrzeug im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung unternommene Familienheimfahrten entstehen, können nicht berücksichtigt werden (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 8 EStG).</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld5.">5. Verpflegungsmehraufwendungen</h2>
<p>Mehraufwendungen für Verpflegung können höchstens 3 Monate ab Beginn der doppelten Haushaltsführung berücksichtigt werden (§ 9 Abs. 4a EStG). Eine Kürzung der Pauschalen wegen offensichtlich unzutreffender Besteuerung ist nicht zulässig (BFH, 04.04.2006 &#8211; VI R 44/03, BStBl. II 2006, 567). Wird in einem Jahr aus beruflichen Gründen mehrmals eine Zweitwohnung angemietet, beginnt die Drei-Monatsfrist bezüglich der Verpflegungsmehraufwendungen bei jeder Anmietung erneut zu laufen.</p>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel">
<p>A hat seine berufliche Zweitwohnung am 01.10.2013 bezogen.</p>
<p>Lösung:</p>
<p>Der Arbeitgeber kann Verpflegungsmehraufwendungen nur für die Zeit vom 01.10 bis 31.12. steuerfrei erstatten. Erstattet der Arbeitgeber die Kosten nicht, kann der Arbeitnehmer die Verpflegungsmehraufwendungen für drei Monate bei der Steuererklärung 2013 geltend machen.</p>
<p>Die Verpflegungsmehraufwendungen werden für jeden Tag, an dem der Arbeitnehmer von der Wohnung seines Lebensmittelpunktes abwesend war, mit <strong>täglich 24 EUR</strong> berücksichtigt. Ist der Arbeitnehmer z.B. am An- bzw. Abreisetag bei Wochenendheimfahrten nicht während des gesamten Tages von seiner Wohnung abwesend, können <strong>bis 2013</strong> nur die entsprechend der Abwesenheitsdauer gekürzten Pauschbeträge von</p>
<div class="wide-table">
<table border="1" width="100%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="22%" span="1" />
<col width="78%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:22%" rowspan="1" valign="top">12 EUR</td>
<td style="width:78%" rowspan="1" valign="top">bei mindestens 14-stündiger Abwesenheit</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:22%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:78%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:22%" rowspan="1" valign="top">6 EUR</td>
<td style="width:78%" rowspan="1" valign="top">bei mindestens 8-stündiger Abwesenheit</td>
</tr>
</table>
</div>
<p>abgesetzt bzw. vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden.</p>
</div>
<p>Die für <strong>Auswärtstätigkeiten ab 2014</strong> zugrunde zu legenden neuen Verpflegungspauschalen gelten auch für den Abzug von Mehraufwendungen für Verpflegung, die bei einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung innerhalb der ersten drei Monate entstehen.</p>
<div class="wide-table">
<table border="1" width="100%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="78%" span="1" />
<col width="22%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:100%" colspan="2" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Verpflegungspauschalen ab 2014 (Inland)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:78%" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Dauer der Abwesenheit von der Lebensmittelpunktwohnung</strong></td>
<td style="width:22%" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Pauschbetrag</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:78%" rowspan="1" valign="top">24 Stunden</td>
<td style="width:22%" rowspan="1" valign="top" align="right">24 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:78%" rowspan="1" valign="top">weniger als 24 Stunden, aber mehr als 8 Stunden</td>
<td style="width:22%" rowspan="1" valign="top" align="right">12 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:78%" rowspan="1" valign="top">für den An- und Abreisetag, wenn der Arbeitnehmer an diesem, einem anschließenden oder vorhergehenden Tag außerhalb seiner Lebensmittelpunktwohnung übernachtet (ohne Prüfung einer Mindestabwesenheitszeit)</td>
<td style="width:22%" rowspan="1" valign="top" align="right">jeweils 12 EUR</td>
</tr>
</table>
</div>
<p>Bei Ehegatten, die beide berufstätig sind und einen doppelten Haushalt führen, können grundsätzlich beide Ehegatten Verpflegungsmehraufwendungen geltend machen. Unterhalten die Ehegatten neben der gemeinsamen Wohnung am Wohnort A jeder am Beschäftigungsort B und C eine Unterkunft, kann für jeden Ehegatten die volle Verpflegungspauschale von 24 EUR täglich angesetzt werden (BFH, 06.10.1994 &#8211; VI R 136/89, BStBl II 1995, 184; BMF-Schreiben, 08.03.1995, IV B 6 &#8211; S 3252 &#8211; 8/95, Tz. 4, BStBl I 1995, 168).</p>
<p>Verlegt der Steuerpflichtige seinen Lebensmittelpunkt aus privaten Gründen vom Beschäftigungsort weg und begründet in seiner bisherigen Wohnung oder einer anderen Unterkunft am Beschäftigungsort einen Zweithaushalt, um von dort aus seiner bisherigen Beschäftigung weiter nachgehen zu können, sind neben den Fahrtkosten und Unterkunftskosten am Beschäftigungsort auch Verpflegungsmehraufwendungen abziehbar, wenn und soweit der Arbeitnehmer am Beschäftigungsort zuvor nicht bereits drei Monate gewohnt hat; die Dauer eines unmittelbar vor der Begründung der Zweitwohnung am Beschäftigungsort vorausgegangenen Aufenthalts am Ort der Zweitwohnung ist auf die Dreimonatsfrist anzurechnen.</p>
<p>Eine doppelte Haushaltsführung kann neu begründet werden, wenn sie nach (längerer) Unterbrechung am selben Ort wieder aufgenommen wird. Danach beginnt eine neue Dreimonatsfrist für die Verpflegungsmehraufwendungen. Für den Ablauf der Dreimonatsfrist gilt R 9.6 Abs. 4 LStR mit der Maßgabe, dass der Neubeginn der Dreimonatsfrist voraussetzt, dass die bisherige Zweitwohnung nicht beibehalten wurde. Der Arbeitnehmer muss die Mietwohnung aber nicht gekündigt haben bzw. als Eigentümer ausgezogen sein (BFH, 08.07.2010 &#8211; VI R 15/09). Ein Verkauf oder die Weitervermietung der ETW ist nicht erforderlich (R 9.11 Abs. 7 Satz 3 LStR).</p>
<p>Die für 2013 geltenden Auslands-Pauschbeträge sind dem BMF-Schreiben vom 17.12.2012 &#8211; IV C 5 &#8211; S 2353/08/10006: 003 zu entnehmen. Für <strong>2014</strong> gelten die mit Schreiben des BMF vom 11.11.2013 &#8211; IV C 5 – S 2353/08/10006:004, BStBl I 2013, 1467, bekanntgegeben Beträge.</p>
<p>Für den Fall der <strong>Gestellung von Mahlzeiten</strong> durch den Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung von einem Dritten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung gelten die Regelungen zur Mahlzeitengestellung bei Auswärtstätigkeiten entsprechend (Rz. 83, BMF-Schreiben vom 30.09.2013, BStBl I 2013, 1279).</p>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel">
<p>A wird vom Stammsitz seines Arbeitgebers, wo er mit seiner Familie wohnt, an einen 250 Kilometer entfernten Tochterbetrieb im Inland ohne zeitliche Begrenzung auf Dauer umgesetzt. A behält seinen Familienwohnsitz bei und übernachtet während der Woche in einem Hotel in der Nähe des Tochterbetriebs. Das Hotel stellt dem Arbeitgeber pro Übernachtung 50 EUR zuzüglich 10 EUR für ein Frühstück in Rechnung, welche der Arbeitnehmer zunächst verauslagt und dann von seinem Arbeitgeber erstattet erhält.</p>
<p>Lösung: Es liegt eine doppelte Haushaltsführung vor, da der Tochterbetrieb mit der zeitlich unbegrenzten Zuordnung zur ersten Tätigkeitsstätte des Arbeitnehmers wird. Für die ersten drei Monate der doppelten Haushaltsführung gelten die Regelungen zur Gestellung von Mahlzeiten bei Auswärtstätigkeit entsprechend. Nach Ablauf der Dreimonatsfrist sind dann die Regeln der Gestellung von Mahlzeiten am Ort der ersten Tätigkeitsstätte anzuwenden. In den ersten drei Monaten der doppelten Haushaltsführung unterbleibt folglich die Erfassung des arbeitstäglichen Frühstücks mit dem amtlichen Sachbezugswert als Arbeitslohn bei gleichzeitiger Kürzung der täglichen Verpflegungspauschalen um jeweils 4,80 EUR. Nach Ablauf der ersten drei Monaten ist für das Frühstück ein geldwerter Vorteil in Höhe des Sachbezugswertes anzusetzen.</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld5.1">5.1 Konkurrenzregelung</h3>
<p>Durch die generelle Vereinheitlichung der Verpflegungspauschalen je nach Abwesenheitsdauer auf 24 EUR, 12 EUR, 6 EUR ist für einen Kalendertag, für den Verpflegungspauschalen aufgrund mehrerer Tatbestände in Betracht kommen, die <strong>jeweils höchste der in Betracht kommenden Pauschalen</strong> anzusetzen.</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld6.">6. Übernachtungskosten</h2>
<p>Zu den notwendigen Mehraufwendungen gehören auch die im Rahmen der doppelten Haushaltsführung am Ort der ersten Tätigkeitsstätte z.B. für eine Mietwohnung angefallenen Übernachtungskosten.</p>
<p>Berücksichtigungsfähig sind auch die Kosten für eine als berufliche Zweitwohnung unterhaltene <strong>Eigentumswohnung</strong> oder ein <strong>Eigenheim</strong> des Arbeitnehmers. Maßgebend sind dabei alle Kosten, die für die Zweitwohnung anfallen, wie Finanzierungskosten, Abschreibung, Unterhalts- und Betriebskosten.</p>
<p>Die Mietkosten für die Zweitwohnung werden auch dann steuermindernd anerkannt, wenn ein Ehegatte dem anderen seine an dessen Beschäftigungsort belegene Wohnung im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung zu fremdüblichen Bedingungen vermietet. Die steuerliche Anerkennung hat auch zur Folge, dass der Ehegatte, dem die Wohnung gehört, von seinen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung die AfA und weitere Kosten abziehen kann (BFH, 11.03.2003 &#8211; IX R 55/01, BStBl II 2003, 627).</p>
<p>Bereits seit 2008 entfällt die Möglichkeit, die wegen einer doppelten Haushaltsführung aufgrund einer Tätigkeit im Ausland entstandenen Kosten mit Pauschbeträgen als Werbungskosten geltend zu machen. Es können sowohl für das Inland als auch für das Ausland nur noch die tatsächlich entstandenen Aufwendungen als Werbungskosten anerkannt werden (R 9.11 Abs. 8 LStR).</p>
<p>Der Arbeitgeber kann im gewissen Rahmen <strong>pauschale Übernachtungskosten</strong> steuerfrei erstatten, im Inland 20 EUR für die ersten drei Monate, danach 5 EUR täglich, für das Ausland gelten unterschiedliche Pauschbeträge. Die für 2013 geltenden <strong>Auslands-Pauschbeträge</strong> sind dem BMF-Schreiben vom 17.12.2012 &#8211; IV C 5 &#8211; S 2353/08/10006: 003 zu entnehmen. Für <strong>2014</strong> gelten die mit Schreiben des BMF vom 11.11.2013 &#8211; IV C 5 – S 2353/08/10006:004, BStBl I 2013, 1467, bekanntgegeben Beträge.</p>
<p>Unterkunftskosten am Beschäftigungsort sind bis 2013 notwendig i.S. von § 9 EStG, wenn sie den Durchschnittsmietzins einer <strong>60 qm-Wohnung</strong> am Beschäftigungsort nicht überschreiten (BFH, 09.08.2007 &#8211; VI R 10/06). Mit Urteil vom 09.08.2007 &#8211; VI R 23/05 entschied der BFH weiter, dass diese Flächenbegrenzung auch nicht mit der Begründung überschritten werden kann, dass etwa ein Mangel an kleineren Wohnungen herrsche, die Wohnungswahl eilbedürftig sei oder dass zu der Wohnung ein Zimmer gehöre, das teilweise auch büromäßig genutzt werde. Erfüllt das Zimmer allerdings die Voraussetzungen eines steuerrechtlich anzuerkennenden Arbeitszimmers, sind die dadurch entstehenden Aufwendungen gesondert zu beurteilen und in den gesetzlich für das häusliche Arbeitszimmer vorgesehenen Höchstgrenzen abziehbar.</p>
<p>Ab 2014 sind in <strong>Inlandsfällen</strong> die Kosten beschränkt auf <strong>1.000 EUR monatlich</strong> (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 4 EStG). Die Prüfung der Flächengröße entfällt damit ab 2014. Dieser Betrag umfasst alle für die Unterkunft oder die Wohnung entstehenden Aufwendungen: z.B. Miete inklusive Betriebskosten, Miet- oder Pachtgebühren für Kfz-Stellplätze auch in Tiefgaragen (für VZ vor 2014 vgl. BFH, 13.11.2012 &#8211; VI R 50/11), Aufwendungen für Sondernutzung wie Garten etc., die vom Arbeitnehmer selbst getragen werden, Zweitwohnungsteuer, Rundfunkbeitrag und auch AfA für notwendige Einrichtungsgegenstände.</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld7.">7. Besonderheiten bei der Zahlung von Auslösungen</h2>
<p>Auslösungen werden durch den Arbeitgeber häufig kalendertäglich und nicht arbeitstäglich gezahlt. Dadurch kommt es zur Zahlung von Auslösungen, z.B. auch an Wochenenden, an denen der Arbeitnehmer Familienheimfahrten durchführt und nicht in der Zweitwohnung übernachtet.</p>
<p>Grundsätzlich können Verpflegungskosten nur für tatsächliche Anwesenheitstage und Übernachtungskosten nur für tatsächliche Übernachtungen steuerfrei bleiben. Bei Übernachtungskosten gilt allerdings eine Ausnahme, wenn die Unterkunft trotz Familienheimfahrt beibehalten wurde und dem Arbeitnehmer deshalb Kosten entstehen.</p>
<h3 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h3>
<div class="stw_praxistipp">
<p>Von den Finanzämtern wird bei pauschalen Auslösungszahlungen allgemein nicht beanstandet, wenn der Arbeitgeber für die Dauer der Anwesenheit, also z.B. für die Zeit zwischen zwei Heimfahrten die Summe der pauschalen Auslösungszahlungen &#8211; unabhängig von deren Zusammensetzung &#8211; der Summe der steuerfrei zulässigen Verpflegungs- und Übernachtungskostenerstattungen gegenüberstellt.</p>
</div>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel">
<p>A arbeitet im Rahmen seiner doppelten Haushaltsführung im Mai auf einer weit entfernten Arbeitsstelle. Er führt 4 Familienheimfahrten durch, wobei er zusammen mit anderen Arbeitnehmern in einem Firmenfahrzeug transportiert wird. Ankunft zu Hause jeweils Freitags um 18.00 Uhr Abfahrt jeweils Montags um 05.30 Uhr. Der Arbeitgeber zahlt eine Fernauslösung für Verpflegung und Unterkunft von 30 EUR je Kalendertag, im Mai also 31 Tage x 30 EUR = 930 EUR.</p>
<p>Lösung:</p>
<p>Von den gezahlten 930 EUR kann der Arbeitgeber folgende Beträge steuerfrei lassen:</p>
<div class="wide-table">
<table border="1" width="100%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="46%" span="1" />
<col width="17%" span="1" />
<col width="37%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:46%" rowspan="1" valign="top">Verpflegungskosten</td>
<td style="width:17%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:37%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:46%" rowspan="1" valign="top">12 Wochentage (4 Wochen x 3 Tage Abwesenheit &gt; 24 Stunden)</td>
<td style="width:17%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 12 x 24 EUR</td>
<td style="width:37%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 288 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:46%" rowspan="1" valign="top">8 Fahrtage (Abwesenheit &gt; 14 Stunden)</td>
<td style="width:17%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 8 x 12 EUR</td>
<td style="width:37%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 96 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:46%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:17%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:37%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:46%" rowspan="1" valign="top">Übernachtungen</td>
<td style="width:17%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:37%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:46%" rowspan="1" valign="top">12 Auswärtsübernachtungen</td>
<td style="width:17%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 12 x 20 EUR</td>
<td style="width:37%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 240 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:46%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:17%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:37%" rowspan="1" valign="top" align="right">––––––-</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:46%" rowspan="1" valign="top"><strong>steuerfreier Betrag</strong></td>
<td style="width:17%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:37%" rowspan="1" valign="top" align="right"><strong>624 EUR</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:46%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:17%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:37%" rowspan="1" valign="top" align="right">==========</td>
</tr>
</table>
</div>
<p>Der Restbetrag von 306 EUR ist als steuerpflichtiger Arbeitslohn zu erfassen.</p>
</div>
<h3 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h3>
<div class="stw_beispiel">
<p>A ist im mehrere Wochen auf einer 300 km von seiner Wohnung entfernten Arbeitsstelle im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung tätig. Er kehrt an den Wochenenden (Freitag 17 Uhr bis Montag 7 Uhr) mit eigenem PKW zu seinem Familienwohnort zurück. In der Woche übernachtet er in unmittelbarer Nähe der Baustelle. Während der Tätigkeit steht ihm eine Auslösung von 45 EUR je Kalendertag zu.</p>
<p>Lösung:</p>
<div class="wide-table">
<table border="1" width="100%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="57%" span="1" />
<col width="11%" span="1" />
<col width="32%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1" valign="top">wöchentliche Auslösung 7 x 45 EUR</td>
<td style="width:11%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:32%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 315 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:11%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:32%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1" valign="top">steuerfreie Arbeitgebererstattung:</td>
<td style="width:11%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:32%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1" valign="top">Verpflegungskosten: 3 Tage a 24 EUR</td>
<td style="width:11%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 72 EUR</td>
<td style="width:32%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1" valign="top">Verpflegungskosten: 2 Tage a 12 EUR</td>
<td style="width:11%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 24 EUR</td>
<td style="width:32%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1" valign="top">4 Übernachtungen a 20 EUR</td>
<td style="width:11%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 80 EUR</td>
<td style="width:32%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1" valign="top">Heimfahrt: 300 km a 0,30 EUR</td>
<td style="width:11%" rowspan="1" valign="top" align="right">= 90 EUR</td>
<td style="width:32%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:11%" rowspan="1" valign="top" align="right">–––––-</td>
<td style="width:32%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:11%" rowspan="1" valign="top" align="right">266 EUR</td>
<td style="width:32%" rowspan="1" valign="top" align="right">&#8211; 266 EUR</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:11%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:32%" rowspan="1" valign="top" align="right">–––––</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:57%" rowspan="1" valign="top"><strong>steuerpflichtige Auslösung pro Woche:</strong></td>
<td style="width:11%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:32%" rowspan="1" valign="top" align="right"><strong>49 EUR</strong></td>
</tr>
</table>
</div>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld8.">8. Sonstige Kosten</h2>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld8.1">8.1 Einrichtung</h3>
<p>Neben den Kosten für die Anmietung der beruflichen Zweitwohnung bzw. der vergleichbaren Kosten für eine im Eigentum des Arbeitnehmers stehende Wohnung können auch die notwendigen Kosten für die Einrichtung der Zweitwohnung am Arbeitsort berücksichtigt werden. Ab 2014 sind diese Kosten bei der Abzugsbeschränkung von 1.000 EUR monatlich mit zu berücksichtigen. Unter der Voraussetzung, dass die Aufwendungen der Höhe und dem Grunde nach angemessen sind, gehören dazu die Kosten für Einrichtungsgegenständen und sonstigen Hausrat, die benötigt werden, um einen Haushalt führen zu können. Berücksichtigungsfähig sind danach:</p>
<ol class="num_liste">
<li>
<div class="listnum">1.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Bett,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">2.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Bettwäsche,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">3.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Schränke,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">4.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Tische,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">5.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Stühle und andere Sitzmöbel,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">6.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Kücheneinrichtung,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">7.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Vorhänge,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">8.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Gardinen</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">9.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>einfache Bodenbeläge,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">10.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Geschirr,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">11.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Töpfe, Pfannen,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">12.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Besteck,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">13.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Lampen,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">14.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Staubsauger,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">15.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Putzgeräte,</p>
</div>
</li>
<li>
<div class="listnum">16.</div>
<div class="listenpunkt">
<p>Fernseh- und Rundfunkgeräte<br />(streitig: FG Saarland, 29.08.2001 &#8211; 1 K 120/00 und FG Köln, 05.02.1992 &#8211; 4 K 5056/87, EFG 1993, 144,)</p>
</div>
</li>
</ol>
<p>Nicht zu berücksichtigen dürften dagegen ausgesprochen teuere Möbel, Einrichtungsgegenstände, Teppiche und Unterhaltungselektronik sein (vgl. die o.g. Urteile).</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld8.2">8.2 Umzugskosten</h3>
<p>Als Umzugskosten abzugsfähig sind grundsätzlich die Aufwendungen für den Umzug bei Begründung und bei Beendigung der doppelten Haushaltsführung.</p>
<p>Die Kosten sind im Einzelnen nachzuweisen. Ein pauschaler Kostenansatz ist nicht möglich (R 9.11 Abs. 9 LStR).</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld9.">9. Übersichten zur doppelten Haushaltsführung</h2>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld9.1">9.1 Übersicht Doppelte Haushaltsführung (DH) (R 9.11 LStR)</h3>
<div class="wide-table">
<table border="1" width="100%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="42%" span="1" />
<col width="58%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:42%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:58%" rowspan="1" valign="top"><strong>Arbeitnehmer mit eigenem bzw. Familienhausstand</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:42%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:58%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:42%" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Wohnung am Wohnort/Lebensmittelpunkt</strong></td>
<td style="width:58%" rowspan="1" valign="top">&#8211; Einrichtung nach persönlichen Lebensbedürfnissen</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:42%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:58%" rowspan="1" valign="top">&#8211; Nutzung d. Arbeitnehmer aus eigenem Recht als Mieter, Eigentümer, Nutzungsberechtigter</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:42%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:58%" rowspan="1" valign="top">&#8211; durch Arbeitnehmer wesentlich mitbestimmter eigener Haushalt</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:42%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:58%" rowspan="1" valign="top">&#8211; Lebensmittelpunkt</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:42%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:58%" rowspan="1" valign="top">&#8211; ggf. Zimmer in der Wohnung der Eltern; ab 2014 zwingend erforderlich finanzielle Beteiligung</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:42%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:58%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:42%" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Zweitwohnung am Beschäftigungsort aus beruflicher Veranlassung</strong></td>
<td style="width:58%" rowspan="1" valign="top">Zweitwohnung: Eigentumswohnung, Hotel- oder Pensionszimmer, möbliertes Zimmer, Gemeinschaftsunterkunft, Gleisbauzug, Bordkabine (bei Binnenschiffern und Seeleuten), Kasernenunterkunft<br />Es ist unerheblich, wie oft der Arbeitnehmer tatsächlich in der Zweitwohnung übernachtet hat.<br />Anmerkung: Der Arbeitgeber kann b. Arbeitnehmern mit Steuerklasse III, IV oder V unterstellen, dass sie einen Familienhausstand haben.</td>
</tr>
</table>
</div>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld9.2">9.2 Fahrtkosten bei DH (Erstattung durch den Arbeitgeber)</h3>
<div class="wide-table">
<table border="1" width="100%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="34%" span="1" />
<col width="66%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Fahrt</strong></td>
<td style="width:66%" rowspan="1" valign="top" align="center"><strong>Erstattete Kosten</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:66%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1" valign="top"><strong>Hinfahrt</strong> bei Beginn der DH</td>
<td style="width:66%" rowspan="1" valign="top">tatsächliche Kosten oder km-Sätze,</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1" valign="top"><strong>Rückfahrt</strong> bei Ende der DH</td>
<td style="width:66%" rowspan="1" valign="top">tatsächliche Kosten oder km-Sätze</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:66%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1" valign="top"><strong>Zweitwohnung – erste Tätigkeitsstätte</strong></td>
<td style="width:66%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR Entfernungspauschale</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:66%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1" valign="top"><strong>Familienheimfahrt: (1 x wöchentlich)</strong></td>
<td style="width:66%" rowspan="1" valign="top">0,30 EUR Entfernungspauschale</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:66%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1" valign="top"><strong>bei mehr als 1 x wöchentlich:</strong></td>
<td style="width:66%" rowspan="1" valign="top">Wahlrecht zwischen DH oder Fahrten Wohnung – erste Tätigkeitsstätte</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:34%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:66%" rowspan="1"> </td>
</tr>
</table>
</div>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld9.3">9.3 Verpflegungsmehraufwendungen bei DH (Erstattung durch Arbeitgeber)</h3>
<div class="wide-table">
<table border="1" width="100%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="24%" span="1" />
<col width="76%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top"><strong>Hausstand</strong></td>
<td style="width:76%" rowspan="1" valign="top"><strong>Kostenerstattung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:76%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top">eigener Hausstand</td>
<td style="width:76%" rowspan="1" valign="top">innerhalb der ersten 3 Monate für jeden Tag der Abwesenheit vom Lebensmittelpunkt mit folgenden Pauschbeträgen:</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:76%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top">Inland</td>
<td style="width:76%" rowspan="1" valign="top">24 EUR täglich (Pauschbetrag für mehrtägige Auswärtstätigkeit); an An- und Abreisetagen jeweils 12 EUR *)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:76%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1" valign="top">Ausland</td>
<td style="width:76%" rowspan="1" valign="top">Pauschbetrag lt. maßgebender Ländergruppe *) Die für 2013 geltenden <strong>Auslands-Pauschbeträge</strong> sind dem BMF-Schreiben vom 17.12.2012 &#8211; IV C 5 &#8211; S 2353/08/10006: 003 zu entnehmen. Für <strong>2014</strong> gelten die mit Schreiben des BMF vom 11.11.2013 &#8211; IV C 5 – S 2353/08/10006:004, BStBl I 2013, 1467, bekanntgegeben Beträge.</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:76%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:76%" rowspan="1" valign="top">*) daneben keine Pauschbeträge für Auswärtstätigkeit</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:76%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:24%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:76%" rowspan="1" valign="top">Nach Ablauf der 3-Monatsfrist ist keine steuerfreie Erstattung mehr möglich.</td>
</tr>
</table>
</div>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld9.4">9.4 Übernachtungskosten bei DH (Erstattung durch den Arbeitgeber)</h3>
<div class="wide-table">
<table border="1" width="100%" class="doc_table"><!-- CF: 0 --></p>
<colgroup span="1">
<col width="50%" span="1" />
<col width="50%" span="1" /></colgroup>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top">a) <strong>bei Nachweis</strong></td>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:100%" colspan="2" rowspan="1" valign="top"><strong>notwendige</strong> Aufwendungen für Zweitwohnung am Beschäftigungsort. Bei Übernachtungskosten einschließlich Frühstückskosten (z.B. Hotel, Pension): <strong>Kürzung wie bei Auswärtstätigkeiten</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top">b) <strong>ohne Nachweis (Pauschbeträge):</strong></td>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top"><strong>Inland:</strong></td>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top">für die ersten 3 Monate,</td>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top">bis zu 20 EUR je Übernachtung</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top">für die Folgezeit</td>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top">bis zu 5 EUR je Übernachtung</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top"><strong>Ausland:</strong></td>
<td style="width:50%" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top">für die ersten 3 Monate,</td>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top">Pauschbetrag (Übernachtungsgeld) je Kalendertag lt. Maßgebender Ländergruppe. Die für 2013 geltenden <strong>Auslands-Pauschbeträge</strong> sind dem BMF-Schreiben vom 17.12.2012 IV C 5 &#8211; S 2353/08/10006: 003 zu entnehmen. Für <strong>2014</strong> gelten die mit Schreiben des BMF vom 11.11.2013 &#8211; IV C 5 – S 2353/08/10006:004, BStBl I 2013, 1467, bekanntgegeben Beträge.</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top">für die Folgezeit</td>
<td style="width:50%" rowspan="1" valign="top">40 v.H. des maßgebenden Pauschbetrages je Kalendertag</td>
</tr>
</table>
</div>
</div>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><span class="stw_verweise_stichwort_text">Einsatzwechseltätigkeit</span><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Verpflegungsmehraufwand" href="/steuerlexiko/3746007"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Verpflegungsmehraufwand</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Verpflegungsmehraufwand - Pauschalierung" href="/steuerlexiko/154582"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Verpflegungsmehraufwand &#8211; Pauschalierung</span></a></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/doppelte-haushaltsfuehrung/">Doppelte Haushaltsführung</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dividenden</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/dividenden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[root_cbc9x0pj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dividenden Normen § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG Information Dividenden aus der Beteiligung an Kapitalgesellschaften wie Aktiengesellschaften (AG), Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder aus Anteilen an Genossenschaften gehören gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu den Einkünften aus Kapitalvermögen, wenn die Beteiligung im Privatvermögen gehalten wird.Gehören die Anteile an der auszahlenden  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Dividenden</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>§ 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG</p>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>Dividenden aus der Beteiligung an Kapitalgesellschaften wie Aktiengesellschaften (AG), Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder aus Anteilen an Genossenschaften gehören gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu den Einkünften aus Kapitalvermögen, wenn die Beteiligung im Privatvermögen gehalten wird.</p>
<p>Gehören die Anteile an der auszahlenden Gesellschaft dagegen zum Betriebsvermögen des Anteilseigners, rechnen die <a class="doklink" title="Dividenden" href="/steuerlexiko/154097">Dividenden</a> als <a class="doklink" title="Betriebseinnahmen" href="/steuerlexiko/154046">Betriebseinnahmen</a> zum Gewinn und werden je nach Betrieb im Rahmen der Einkünfte aus Gewerbebetrieb, selbstständiger Arbeit oder Land- und Forstwirtschaft besteuert.</p>
<p>Einzelheiten und Berechnungsbeispiele siehe unter <a class="doklink" title="Aktien" href="/steuerlexiko/153903">Aktien</a>.</p>
<p>Seit 2009 gilt die sog. <a class="doklink" title="Abgeltungsteuer 2009" href="/steuerlexiko/3179549">Abgeltungsteuer</a> für Einkünfte aus Kapitalvermögen. Der ehemalige Sparerfreibetrag von 750 EUR bzw. 1.500 EUR geht ab 2009 in den neuen <a class="doklink" title="Sparer-Pauschbetrag" href="/steuerlexiko/3277119">Sparer-Pauschbetrag</a> von 801 EUR bzw. 1.602 EUR für Verheiratete auf. </p>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Abgeltungsteuer 2009" href="/steuerlexiko/3179549"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Abgeltungsteuer 2009</span></a><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Sparer-Pauschbetrag" href="/steuerlexiko/3277119"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Sparer-Pauschbetrag</span></a><span class="stw_verweise_stichwort_text">Sparerfreibetrag</span></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/dividenden/">Dividenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://hannovers-steuerberater.de">Steuerberater Hannover</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Direktversicherung &#8211; Steuerfreiheit</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Direktversicherung - Steuerfreiheit Normen § 3 Nr. 63 EStG Information Direktversicherung bezeichnet die Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über ein Versicherungsunternehmen. Diese Möglichkeit ist verwandt mit der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über eine Pensionskasse. Hierunter ist eine Versicherung zu verstehen, die der Arbeitgeber in der Regel als Versicherungsnehmer zugunsten des Arbeitnehmers abgeschlossen hat und bei der  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Direktversicherung &#8211; Steuerfreiheit</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik" id="frg_e76"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e79">§ 3 Nr. 63 EStG</p>
<div class="infografik" id="frg_e82"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e85">Direktversicherung bezeichnet die Durchführung der <a class="doklink" title="Betriebliche Altersversorgung" href="/steuerlexiko/154042">betrieblichen Altersversorgung</a> über ein Versicherungsunternehmen. Diese Möglichkeit ist verwandt mit der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über eine <a class="doklink" title="Pensionskasse" href="/steuerlexiko/154437">Pensionskasse</a>. Hierunter ist eine Versicherung zu verstehen, die der Arbeitgeber in der Regel als Versicherungsnehmer zugunsten des Arbeitnehmers abgeschlossen hat und bei der der Arbeitnehmer bzw. seine Hinterbliebenen gegenüber dem Versicherer einen Rechtsanspruch auf die Versicherungsleistungen erwerben. Leistet der Arbeitgeber zugunsten eines Arbeitnehmers Beiträge zu einer <a class="doklink" title="Direktversicherung" href="/steuerlexiko/154094">Direktversicherung</a>, stellen diese im Zeitpunkt der Beitragszahlung Arbeitslohn dar.</p>
<p id="frg_e96">Wesentliches Merkmal der Neuregelung der betrieblichen Altersversorgung durch das Alterseinkünftegesetz ist ab 2005 die Einbeziehung der Beiträge zu einer Direktversicherung in die Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 63 EStG bei gleichzeitiger Beschränkung der Steuerfreiheit auf solche Versorgungszusagen, die eine lebenslange Altersversorgung vorsehen.</p>
<p id="frg_e104">Im Bereich der kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung soll langfristig in allen fünf Durchführungswegen zur nachgelagerten Besteuerung übergegangen werden. Hierzu werden in einem ersten Schritt die Beiträge für eine Direktversicherung in die Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 63 EStG einbezogen. Gleichzeitig wird die Steuerfreiheit auf solche Versorgungszusagen beschränkt, die eine lebenslange Altersversorgung vorsehen. Die Inanspruchnahme der Steuerfreiheit ist nur dann ausgeschlossen, wenn ausschließlich eine Einmalkapitalzahlung vorgesehen ist. Die Option, statt Rentenleistungen eine Einmalkapitalauszahlung zu wählen, schließt die Inanspruchnahme der Steuerfreiheit nicht von vornherein aus. Wird das Kapitalwahlrecht später jedoch ausgenutzt, kommt es zur Besteuerung nach § 22 Nr. 5 EStG.</p>
<p id="frg_e115">Im Gegenzug wird die Möglichkeit einer Pauschalbesteuerung bei der <a class="doklink" title="Direktversicherung" href="/steuerlexiko/154094">Direktversicherung</a> und der <a class="doklink" title="Pensionskasse" href="/steuerlexiko/154437">Pensionskasse</a> (§ 40b EStG) mit Kapitaldeckungsverfahren aufgehoben. Aus Vertrauensschutzgründen gilt dies nicht für vor dem 01.01.2005 erteilte Versorgungszusagen (Altverträge) (§ 52 EStG), vgl. <a class="doklink" title="Direktversicherung - Pauschalierung" href="/steuerlexiko/154095">Direktversicherung &#8211; Pauschalierung</a>.</p>
<p id="frg_e132">Aus Anlass der Beendigung des Dienstverhältnisses geleistete Beiträge sind steuerfrei, soweit sie 1.800 EUR vervielfältigt mit der Anzahl der Kalenderjahre, in denen das Dienstverhältnis des Arbeitnehmers zu dem Arbeitgeber bestanden hat, nicht übersteigen. Der vervielfältigte Betrag vermindert sich um die steuerfreien Beiträge, die der Arbeitgeber in dem Kalenderjahr, in dem das Dienstverhältnis beendet wird und in den sechs vorangegangenen Jahren erbracht hat. Jahre vor 2005 sind dabei nicht zu berücksichtigen. Diese Vervielfältigungsregelung ähnelt der bisherigen Vervielfältigung bei der Pauschalierung der Direktversicherung.</p>
<p id="frg_e134">Mit dem AltEinkG wird klargestellt, dass nur Beiträge zum Aufbau einer kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung steuerfrei sind (§ 3 Nr. 63 Satz 1 EStG). Ebenfalls wird klargestellt, dass nur Beiträge für eine <a class="doklink" title="Betriebliche Altersversorgung" href="/steuerlexiko/154042">betriebliche Altersversorgung</a> begünstigt sind, bei der Leistungen in Form der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung zugesagt werden (§ 3 Nr. 63 Satz 1 EStG). Die Steuerbefreiung wird ab 01.01.05 &#8211; wie schon die <a class="doklink" title="Alterseink&#xFC;nftegesetz" href="/steuerlexiko/281836">Riester-Förderung</a> durch Zulage nach Abschnitt XI EStG und Sonderausgabenabzug nach § 10a EStG &#8211; auf solche Versorgungszusagen beschränkt, die eine Auszahlung der Versorgungsleistungen in Form einer lebenslangen monatlichen Rente oder eines Auszahlungsplans mit Restverrentung vorsehen.</p>
<h2 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h2>
<div class="stw_praxistipp" id="frg_e160">
<p id="frg_e161">Ist ausschließlich eine Einmalkapitalauszahlung vorgesehen, kann die Steuerbefreiung nicht in Anspruch genommen werden.</p>
</div>
<p id="frg_e163">Von einer Rente oder einem Auszahlungsplan ist noch auszugehen, wenn zu Beginn der Auszahlungsphase bis zu 30 % des dann zur Verfügung stehenden Kapitals außerhalb der monatlichen Leistungen ausgezahlt werden. Entscheidet sich der Arbeitnehmer zugunsten einer Einmalkapitalauszahlung, so sind von diesem Zeitpunkt an die Voraussetzungen des § 3 Nr. 63 EStG nicht mehr erfüllt und die Beitragsleistungen zu besteuern. Bei Auszahlung ist der Einmalkapitalbetrag, soweit er auf steuerfrei geleisteten Beiträgen beruht, gemäß § 22 Nr. 5 Satz 1 EStG vollständig zu besteuern. Da es sich bei der Teil- bzw. Einmalkapitalauszahlung nicht um außergewöhnliche Einkünfte i.S.d. § 34 Abs. 2 EStG (weder eine <a class="doklink" title="Entsch&#xE4;digungen" href="/steuerlexiko/154146">Entschädigung</a> noch eine Vergütung für eine mehrjährige Tätigkeit) handelt, kommt eine Anwendung der Fünftelungsregelung (§ 34 EStG) auf diese Zahlungen nicht in Betracht.</p>
<p id="frg_e180">Die steuerfreie Förderung für <a class="doklink" title="Pensionsfonds" href="/steuerlexiko/154436">Pensionsfonds</a>, <a class="doklink" title="Pensionskasse" href="/steuerlexiko/154437">Pensionskasse</a> und <a class="doklink" title="Direktversicherung" href="/steuerlexiko/154094">Direktversicherung</a> ist zunächst nach § 3 Nr. 63 Satz 1 EStG auf 4 % der Beitragsbemessungsgrenze begrenzt. Der steuerfreie Betrag für <strong>2016</strong> beträgt 4 % von 74.400 EUR = <strong>2.976 EUR</strong>.<br />Dieser variable steuerfreie Höchstbetrag wird um einen festen Betrag in Höhe von jährlich 1.800 EUR im Kalenderjahr ergänzt. Die <strong>Erhöhung</strong> gilt nur für Beiträge, die vom Arbeitgeber aufgrund einer nach dem 31.12.04 erteilten Versorgungszusage geleistet werden (Neufälle).</p>
<p id="frg_e209">Diese Aufstockung ersetzt den Wegfall des § 40b EStG. Deshalb gilt sie auch nur für Beiträge, die vom ArbG aufgrund einer Versorgungszusage geleistet werden, die nach dem 31.12.2004 erteilt wurde. Sie ist grundsätzlich nicht möglich, wenn die Pauschalbesteuerung nach § 40b EStG in der bis zum 31.12.2004 geltenden Fassung angewendet wird (§ 52 Abs. 6 Satz 3 EStG; keine Parallelförderung).</p>
<h2 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h2>
<div class="stw_beispiel" id="frg_e220">
<p id="frg_e221">Aus einem ersten Dienstverhältnis wird für einen Arbeitnehmer vom Arbeitgeber aufgrund einer nach dem 31.12.2004 erteilten Versorgungszusage in 2016 in eine Direktversicherung eingezahlt, die spätere Versorgungsleistungen als monatliche Rentenzahlung vorsieht. Eine Altförderung besteht nicht. Die Beiträge sind zu 4 % der für 2014 geltenden Beitragsbemessungsgrenze zuzüglich 1.800 EUR steuerfrei. Das Fördervolumen beträgt somit insgesamt 4.776 EUR.</p>
</div>
<h2 class="stw_hinweis_head">Hinweis:</h2>
<div class="stw_hinweis" id="frg_e223">
<p id="frg_e224">Zur steuerlichen Förderung der betrieblichen Altersversorgung vgl. BMF, 24.07.2013 &#8211; IV C 3 &#8211; S 2015/11/10002, IV C 5 &#8211; S 2333/09/10005.</p>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik" id="frg_e231"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Alterseink&#xFC;nftegesetz" href="/steuerlexiko/281836"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Alterseinkünftegesetz</span></a></p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Direktversicherung &#8211; Pauschalierung</title>
		<link>https://hannovers-steuerberater.de/steuerlexikon/direktversicherung-pauschalierung/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Direktversicherung - Pauschalierung Normen § 3 Nr. 63 EStG§ 40b EStG§ 52 Abs. 52a EStG Information Inhaltsübersicht1.Regelung2.Regelung für Altverträge3.Art der Beitragszahlung4.Pauschalsteuersatz5.Pauschalierungsgrenzen des § 40b EStG5.1Pauschalierungsgrenze bei Einzelverträgen5.2Pauschalierungsgrenze bei gemeinsamer Direktversicherung (Gruppenversicherung)5.3Durchschnittsberechnung5.4Pauschalierungsgrenze bei Beendigung des Dienstverhältnisses6.Besonderheiten bei Ehegatten-Arbeitsverhältnissen7.Beiträge / Höhe des Arbeitslohns1. RegelungAufgrund der Erweiterung der Steuerbefreiungsmöglichkeit des § 3 Nr. 63 EStG wird ab 2005  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="doc_header stw_header">
<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Direktversicherung &#8211; Pauschalierung</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik" id="frg_e34"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p id="frg_e37">§ 3 Nr. 63 EStG</p>
<p id="frg_e40">§ 40b EStG</p>
<p id="frg_e43">§ 52 Abs. 52a EStG</p>
<div class="infografik" id="frg_e46"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Regelung</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Regelung für Altverträge</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Art der Beitragszahlung</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">4.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld4.">Pauschalsteuersatz</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">5.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld5.">Pauschalierungsgrenzen des § 40b EStG</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">5.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld5.1">Pauschalierungsgrenze bei Einzelverträgen</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">5.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld5.2">Pauschalierungsgrenze bei gemeinsamer Direktversicherung (Gruppenversicherung)</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">5.3</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld5.3">Durchschnittsberechnung</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">5.4</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld5.4">Pauschalierungsgrenze bei Beendigung des Dienstverhältnisses</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">6.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld6.">Besonderheiten bei Ehegatten-Arbeitsverhältnissen</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">7.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld7.">Beiträge / Höhe des Arbeitslohns</a></div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e50">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Regelung</h2>
<p id="frg_e53">Aufgrund der Erweiterung der Steuerbefreiungsmöglichkeit des § 3 Nr. 63 EStG wird ab 2005 durch die Änderungen in § 40b Abs. 1, 2 EStG die Pauschalbesteuerung bei der <a class="doklink" title="Direktversicherung" href="/steuerlexiko/154094">Direktversicherung</a><strong>abgeschafft</strong>. Aus Vertrauensschutzgründen gilt dies jedoch nicht für vor dem 01.01.05 erteilte Versorgungszusagen (Altverträge). Insoweit ist die Pauschalversteuerung mit 20 % weiterhin möglich, und zwar &#8211; im Gegensatz zur Steuerbefreiung nach dem geänderten § 3 Nr. 63 EStG, der eine Auszahlung der Versorgungsleistungen in Form einer lebenslangen monatlichen Rente oder eines Auszahlungsplans mit Restverrentung fordert &#8211; unabhängig von der Zahlungsweise der Versorgungsleistungen (also auch bei befristeter Zahlung oder Einmalkapitalauszahlung).</p>
<p id="frg_e76">Weil § 3 Nr. 63 EStG grundsätzlich vorrangig vor § 40b EStG anzuwenden ist, wird für die bisher nicht in § 3 Nr. 63 EStG enthaltenen Beiträge für eine Direktversicherung in Altfällen über § 52 EStG die Möglichkeit geschaffen, auf die Steuerfreiheit (Anwendung des § 3 Nr. 63 EStG) zu verzichten (§ 52 Abs. 6 EStG).</p>
<p id="frg_e96">Der Verzicht ist allerdings nur möglich und notwendig, soweit die Direktversicherung die Voraussetzungen des § 3 Nr. 63 EStG auch erfüllt, also insbesondere nicht nur eine Einmalkapitalauszahlung vorsieht (§ 52 Abs. 52a Satz 2 EStG). Der Verzicht auf die Steuerfreiheit bei Beiträgen für eine Direktversicherung ermöglicht die Weiteranwendung der Lohnsteuerpauschalierung mit 20 %.</p>
<p id="frg_e115">Nach Auffassung des BMF bestehen keine Bedenken, wenn bei Anwendung des Abkommens zur Übertragung von Direktversicherungen auf einen neuen Arbeitgeber bei dem neuen Arbeitgeber im Übertragungsfall weiterhin von einer Altzusage ausgegangen werden kann. Vorteil: Die Einzahlungen in die Direktversicherung können weiter pauschal mit 20 % bis zu 1.752 EUR besteuert werden. Die spätere Besteuerung der Rente erfolgt dann nur mit dem niedrigeren Ertragsanteil und nicht wie bei einer Neuzusage mit steuerfreien Einzahlungen in vollem Umfang. Im Übrigen bleibt der pauschalierte Beitrag auch sozialversicherungsfrei, wenn eine Einmalzuwendung der Direktversicherung zugeführt wird.</p>
<p id="frg_e117">Die Finanzverwaltung hat ebenfalls keine Bedenken, wenn eine bisher pauschal besteuerte Direktversicherung zunächst auf den Arbeitnehmer übertragen, zwischenzeitlich von diesem privat und dann von einem neuen Arbeitgeber wieder als Direktversicherung fortgeführt wird. Hier handelt es sich ebenfalls um eine pauschalierungsfähige Altzusage. Zeitliche Einschränkungen gibt es nicht. Die private Fortführung kann also z.B. drei Monate oder drei Jahre dauern. Unerheblich ist es auch, ob es während der privaten Fortführung zu einer Beitragsfreistellung kommt, z.B. wenn der Arbeitnehmer während einer vorübergehenden Phase der Arbeitslosigkeit oder Elternzeit die Beiträge für die Versicherung nicht selbst aufbringen kann.</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e119">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Regelung für Altverträge</h2>
<p id="frg_e122">Bei Einzahlungen des Arbeitgebers in sog. Direktversicherungen handelt es sich um steuerbaren Arbeitslohn. Damit der Arbeitnehmer unbelastet bleibt, besteht für Vertäge, <strong>die vor 2005 abgeschlossen worden sind</strong>, die Möglichkeit, die anfallende Lohnsteuer mit 20 % pauschal zu besteuern. Für Neuverträge ab 2005 besteht grundsätzlich <a class="doklink" title="Direktversicherung - Steuerfreiheit" href="/steuerlexiko/462990">Steuerfreiheit</a>.</p>
<p id="frg_e135">Durch den Versicherungsvertrag muss ausgeschlossen sein, dass der Arbeitnehmer sein Recht auf die Versicherungsleistung abtritt oder beleiht. Eine Direktversicherung darf somit z.B. nicht zur Sicherung eines Privat- oder Baudarlehns verwendet werden.</p>
<p id="frg_e137">Mit der Pauschalierung begünstigt sind nur Direktversicherungen im <strong>ersten Dienstverhältnis</strong>, also bei Arbeitnehmern mit den Steuerklassen I bis V. Bei Arbeitnehmern mit der Steuerklasse VI ist die Pauschalierung dagegen in jedem Fall ausgeschlossen. Auch Direktversicherungen zugunsten von Teilzeitbeschäftigten, für die keine Lohnsteuerkarte vorliegt und deren Arbeitslohn pauschal besteuert wird, sind begünstigt, wenn sichergestellt ist, dass es sich um das erste Dienstverhältnis des Arbeitnehmers handelt.</p>
<h3 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h3>
<div class="stw_praxistipp" id="frg_e142">
<p id="frg_e143">Auch bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen (Mini-Jobs) kann der Arbeitgeber zusätzlich zu den 450 EUR eine Direktversicherung abschließen und die Einzahlungen pauschalieren. Der 450 EUR-Job bleibt steuerrechtlich und beitragsrechtlich &#8222;ungefährdet&#8220;, wenn der Arbeitgeber die Sonderzuwendung umwandelt und pauschaliert.</p>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e145">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Art der Beitragszahlung</h2>
<p id="frg_e148">Eine bestimmte Zahlungsweise der Direktversicherungsbeiträge ist nicht vorgeschrieben. Begünstigt sind z.B.</p>
<ul id="frg_e150">
<li>
<p id="frg_e152">laufende Beiträge in gleicher Höhe,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e155">laufende Beiträge in unterschiedlicher Höhe,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e158">einmalige Beitragszahlungen.</p>
</li>
</ul>
<h3 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h3>
<div class="stw_praxistipp" id="frg_e160">
<p id="frg_e161">Die Zahlung der Prämien muss grundsätzlich durch den Arbeitgeber erfolgen. Barzahlungen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer können nicht pauschal besteuert werden, selbst wenn sie vom Arbeitnehmer für die Altersversorgung verwendet werden.</p>
</div>
<p id="frg_e163">Der Arbeitgeber kann die Prämien entweder</p>
<ul id="frg_e165">
<li>
<p id="frg_e167">zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn erbringen<br />oder</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e173">durch eine <strong>Gehaltsumwandlung </strong>aus dem arbeitsrechtlich geschuldeten Lohn finanzieren (Umwandlung von Barlohn).</p>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e178">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld4.">4. Pauschalsteuersatz</h2>
<p id="frg_e181">Der Steuersatz für die Lohnsteuerpauschalierung von <a class="doklink" title="Zukunftssicherungsleistungen" href="/steuerlexiko/154628">Zukunftssicherungsleistungen</a> beträgt <strong>20 %</strong>.</p>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e210">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld5.">5. Pauschalierungsgrenzen des § 40b EStG</h2>
<div class="stw_gld2" id="frg_e213">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld5.1">5.1 Pauschalierungsgrenze bei Einzelverträgen</h3>
<p id="frg_e216">Eine Pauschalierung ist bei jedem Arbeitnehmer für Direktversicherungsbeiträge bis zu 1.752 EUR im Kalenderjahr möglich. Sind die Beiträge höher, kann eine Pauschalierung solange vorgenommen werden, bis der Höchstbeitrag von 1.752 EUR ausgeschöpft ist. Die restlichen Beiträge werden dann zusammen mit dem übrigen Arbeitslohn individuell nach den Merkmalen der Lohnsteuerkarte besteuert.</p>
</div>
<div class="stw_gld2" id="frg_e218">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld5.2">5.2 Pauschalierungsgrenze bei gemeinsamer Direktversicherung (Gruppenversicherung)</h3>
<p id="frg_e221">Statt für jeden Arbeitnehmer Einzelverträge abzuschließen, kann der Arbeitgeber auch mehrere Arbeitnehmer gemeinsam in einem Versicherungsvertrag versichern. Ein gemeinsamer Versicherungsvertrag liegt vor bei</p>
<ul id="frg_e223">
<li>
<p id="frg_e225"><strong>Gruppenversicherungen,</strong><br />bei denen in einem Direktversicherungsvertrag mehrere Arbeitnehmer (mindestens 2) versichert sind.</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e232"><strong>Rahmenvereinbarungen,</strong><br />in denen die Bedingungen der Direktversicherung hinsichtlich der versicherten Personen und der versicherten Wagnisse geregelt sind. Weitere Einzelheiten, z.B. die individuelle Beitragshöhe, können in zusätzlichen Vereinbarungen geregelt werden. Solche Rahmenverträge können sowohl mit einem als auch mit mehreren Versicherern abgeschlossen werden (R 40b.1 Abs. 9 LStR).</p>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_gld2" id="frg_e238">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld5.3">5.3 Durchschnittsberechnung</h3>
<p id="frg_e241">Bei solchen gemeinsamen Direktversicherungsverträgen richtet sich die Pauschalierungsgrenze nicht mehr nach den Beiträgen für jeden einzelnen Arbeitnehmer, sondern nach dem Durchschnittsbeitrag für alle versicherten Arbeitnehmer. Liegt der durchschnittliche Beitrag nicht über 1.752 EUR, kann der Arbeitgeber alle Beiträge zu der Direktversicherung pauschal besteuern. Das gilt auch, wenn die Beiträge für einzelne Arbeitnehmer über 1.752 EUR liegen.</p>
<p id="frg_e243">In diese Durchschnittsberechnung werden allerdings nur Arbeitnehmer einbezogen, deren Direktversicherungsbeiträge nicht über 2.148 EUR liegen.</p>
<p id="frg_e245">Bei dieser Gruppe können wie bei Einzelversicherungen höchstens 1.752 EUR im Jahr pauschal besteuert werden. Die restlichen Versicherungsbeiträge werden individuell nach den Merkmalen der Lohnsteuerkarte besteuert.</p>
<h4 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h4>
<div class="stw_beispiel" id="frg_e247">
<p id="frg_e248">Der Arbeitgeber hat seine Arbeitnehmer in einer Gruppenversicherung mit folgenden Jahresbeiträgen versichert:</p>
<table id="frg_tb2" border="1" width="80%" class="doc_table" summary="Jahresbeitr&#xE4;ge"><!-- CF: -10 --></p>
<colgroup id="e759" span="1">
<col id="e760" span="1" width="60%" />
<col id="e761" span="1" width="2%" />
<col id="e762" span="1" width="36%" />
<col id="e763" span="1" width="2%" /></colgroup>
<colgroup id="e250" span="1" />
<tfoot id="e251">
<tr id="e252">
<td style="width:60%" id="e253" rowspan="1"> </td>
<td style="width:2%" id="e255" rowspan="1"> </td>
<td style="width:36%" id="e257" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e258">15.700 EUR</p>
</td>
<td style="width:2%" id="e260" rowspan="1"> </td>
</tr>
</tfoot>
<tbody id="e262">
<tr id="e263">
<td style="width:60%" id="e264" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e265">2 Arbeitnehmer mit jeweils<br />2.400 EUR</p>
</td>
<td style="width:2%" id="e270" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e271">=</p>
</td>
<td style="width:36%" id="e273" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e274">4.800 EUR</p>
</td>
<td style="width:2%" id="e276" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e278">
<td style="width:60%" id="e279" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e280">+ 5 Arbeitnehmer mit jeweils<br />1.100 EUR</p>
</td>
<td style="width:2%" id="e285" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e286">=</p>
</td>
<td style="width:36%" id="e288" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e289">5.500 EUR</p>
</td>
<td style="width:2%" id="e291" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e293">
<td style="width:60%" id="e294" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e295">+ 3 Arbeitnehmer mit jeweils<br />1.700 EUR</p>
</td>
<td style="width:2%" id="e300" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e301">=</p>
</td>
<td style="width:36%" id="e303" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e304">5.400 EUR</p>
</td>
<td style="width:2%" id="e306" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e308">
<td style="width:60%" id="e309" rowspan="1"> </td>
<td style="width:2%" id="e311" rowspan="1"> </td>
<td style="width:36%" id="e313" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e314">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
</td>
<td style="width:2%" id="e316" rowspan="1"> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p id="frg_e318">Lösung</p>
<p id="frg_e320">Die Arbeitnehmer mit Beiträgen von 2.400 EUR sind nicht in die Durchschnittsberechnung einzubeziehen. Bei ihnen können jeweils 1.752 EUR pauschal besteuert werden, der übersteigende Betrag von jeweils 648 EUR ist individuell zu besteuern.</p>
<p id="frg_e322">Für die übrigen Arbeitnehmer ergibt sich folgende Berechnung:</p>
<table id="frg_tb3" border="1" width="80%" class="doc_table" summary="Berechnung"><!-- CF: -10 --></p>
<colgroup id="e796" span="1">
<col id="e797" span="1" width="50%" />
<col id="e798" span="1" width="1%" />
<col id="e799" span="1" width="49%" /></colgroup>
<colgroup id="e324" span="1" />
<tbody id="e325">
<tr id="e326">
<td style="width:50%" id="e327" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e328">5 x 1.100 EUR</p>
</td>
<td style="width:1%" id="e330" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e331">=</p>
</td>
<td style="width:49%" id="e333" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e334">5.500 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e336">
<td style="width:50%" id="e337" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e338">3 x 1.700 EUR</p>
</td>
<td style="width:1%" id="e340" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e341">=</p>
</td>
<td style="width:49%" id="e343" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e344">5.400 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e346">
<td style="width:50%" id="e347" rowspan="1"> </td>
<td style="width:1%" id="e349" rowspan="1"> </td>
<td style="width:49%" id="e351" rowspan="1"> </td>
</tr>
<tr id="e353">
<td style="width:50%" id="e354" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e355">Summe der Beiträge</p>
</td>
<td style="width:1%" id="e357" rowspan="1"> </td>
<td style="width:49%" id="e359" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e360">10.900 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e362">
<td style="width:50%" id="e363" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e364">Durchschnittswert</p>
</td>
<td style="width:1%" id="e366" rowspan="1"> </td>
<td style="width:49%" id="e368" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e369">10.900 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e371">
<td style="width:50%" id="e372" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e373">./. 8 Arbeitnehmer</p>
</td>
<td style="width:1%" id="e375" rowspan="1"> </td>
<td style="width:49%" id="e377" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e378">1.362,50 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e380">
<td style="width:50%" id="e381" rowspan="1"> </td>
<td style="width:1%" id="e383" rowspan="1"> </td>
<td style="width:49%" id="e385" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e386">=========</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p id="frg_e388">Der Höchstbetrag von 1.752 EUR ist nicht überschritten, die Beiträge können in voller Höhe pauschal besteuert werden. Dabei wird für jeden Arbeitnehmer der Durchschnittsbetrag von 1.362,50 EUR zugrunde gelegt und nicht die jeweils für ihn tatsächlich gezahlten Beiträge. Im Lohnkonto der Arbeitnehmer ist jeweils der Durchschnittsbetrag zu erfassen.</p>
</div>
<p id="frg_e390">Der Arbeitgeber darf Beiträge zur Direktversicherung nur dann in die Durchschnittsberechnung nach § 40b Abs. 2 Satz 2 EStG einbeziehen, wenn ein gemeinsamer Versicherungsvertrag vorliegt (BFH, 11.03.2010 &#8211; VI R 9/08). Direktversicherungen, die nach einem Wechsel des Arbeitgebers beim neuen Arbeitgeber als Einzelversicherungen fortgeführt werden, erfüllen diese Voraussetzung nicht.</p>
</div>
<div class="stw_gld2" id="frg_e398">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld5.4">5.4 Pauschalierungsgrenze bei Beendigung des Dienstverhältnisses</h3>
<p id="frg_e401">Zahlt der Arbeitgeber Beiträge zu einer Direktversicherung aus Anlass der Beendigung des Dienstverhältnisses, kann die Pauschalierungsgrenze von 1.752 EUR mit der Zahl der Kalenderjahre vervielfältigt werden, die das Dienstverhältnis bestanden hat.</p>
<p id="frg_e403">Der Grund für die <a class="doklink" title="Aufl&#xF6;sung des Arbeitsverh&#xE4;ltnisses" href="/steuerlexiko/153957">Auflösung des Arbeitsverhältnisses</a> spielt hierbei keine Rolle. Die Vervielfältigung ist daher z.B. auch bei vorzeitiger Kündigung oder Ablauf eines Zeitvertrages möglich oder wenn der Arbeitnehmer wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem Betrieb ausscheidet.</p>
<p id="frg_e408">Bei Abschluss der Direktversicherung ist jedoch die Mindestlaufzeit von 5 Jahren für Kapitalversicherungen und Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht zu beachten.</p>
<p id="frg_e410">Die Vervielfältigungsregelung ist nur dann anwendbar, wenn die Beitragszahlung frühestens 3 Monate vor Beendigung des Dienstverhältnisses erfolgt. Damit die Vervielfältigungsregelung im Fall der Gehaltsumwandlung angewendet werden kann, bestehen für den Zeitpunkt der Zahlung der Beiträge zwar keine zeitlichen Einschränkungen, d.h. die Direktversicherungsbeiträge könnten auch 9 Monate nach Auflösung des Dienstverhältnisses gezahlt werden. Zwingende Voraussetzung für die Anwendung der Vervielfältigungsregelung ist in diesem Fall aber, dass die Umwandlungsvereinbarung bereits vor Beendigung des Dienstverhältnisses getroffen wurde. Wird sie erst nach dem Auflösungszeitpunkt getroffen, kann die Vervielfältigungsregelung nicht mehr angewendet werden.<br />Hat der Arbeitgeber bereits in der Vergangenheit Direktversicherungsbeiträge für den Arbeitnehmer gezahlt und pauschal besteuert, muss der vervielfältigte Betrag um die pauschal besteuerten Beiträge des letzten und der sechs vorangegangenen Jahre gekürzt werden.</p>
<h4 class="stw_beispiel_head">Beispiel:</h4>
<div class="stw_beispiel" id="frg_e415">
<p id="frg_e416">Arbeitnehmer Treu ist seit 15 Jahren im Betrieb. Bei Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis zahlt der Arbeitgeber einen Einmalbeitrag zu einer Direktversicherung von 30.000 EUR. Bereits vorher bestand ein Direktversicherungsvertrag, für den der Arbeitgeber jährlich pauschal besteuerte Beiträge von 500 EUR erbrachte.</p>
<p id="frg_e418">Lösung:</p>
<table id="frg_tb4" border="1" width="80%" class="doc_table" summary="Berechnung der Pauschalierungsgrenze"><!-- CF: -10 --></p>
<colgroup id="e843" span="1">
<col id="e844" span="1" width="50%" />
<col id="e845" span="1" width="50%" /></colgroup>
<colgroup id="e420" span="1" />
<tfoot id="e421">
<tr id="e422">
<td style="width:50%" id="e423" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e424"><strong>Maßgebende</strong><br /><strong>Pauschalierungsgrenze</strong></p>
</td>
<td style="width:50%" id="e431" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e432"><strong>22.780 EUR</strong></p>
</td>
</tr>
</tfoot>
<tbody id="e435">
<tr id="e436">
<td style="width:50%" id="e437" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e438">15 x 1.752 EUR =</p>
</td>
<td style="width:50%" id="e440" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e441">26.280 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e443">
<td style="width:50%" id="e444" rowspan="1" valign="top">
<p id="frg_e445">./. pauschal besteuerte<br />Beiträge im laufenden und den 6 vorangegangenen Jahren (7 x<br />500 EUR)</p>
</td>
<td style="width:50%" id="e453" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e454">3.500 EUR</p>
</td>
</tr>
<tr id="e456">
<td style="width:50%" id="e457" rowspan="1"> </td>
<td style="width:50%" id="e459" rowspan="1" valign="top" align="right">
<p id="frg_e460">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p id="frg_e462">Von den Beiträgen in Höhe von 30.000 EUR können 22.780 EUR mit 20 % pauschal besteuert werden. Der übersteigende Betrag von (30.000 EUR ./. 22.780 EUR ) 7.220 EUR ist individuell zu besteuern.</p>
</div>
<h4 class="stw_praxistipp_head">Praxistipp:</h4>
<div class="stw_praxistipp" id="frg_e464">
<p id="frg_e465">Bei der Zahlung höherer Abfindungen an ausscheidende Arbeitnehmer kann es sich lohnen, die Vervielfältigung der Pauschalierungsgrenze zu nutzen und aus dem steuerpflichtigen Teil der Abfindung einen Einmalbeitrag zu einer Direktversicherung zu finanzieren.</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e467">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld6.">6. Besonderheiten bei Ehegatten-Arbeitsverhältnissen</h2>
<p id="frg_e470">Direktversicherungen können grundsätzlich auch mit steuerlicher Wirkung für den im Betrieb mitarbeitenden Ehegatten abgeschlossen werden.</p>
<p id="frg_e472">Voraussetzung für eine Anerkennung ist, dass</p>
<ul id="frg_e474">
<li>
<p id="frg_e476">die Verpflichtung aus der Zusage der Direktversicherungen ernstlich gewollt sowie klar und eindeutig vereinbart ist,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e479">die Zusage dem Grunde nach angemessen ist,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e482">Pauschalversteuerung (und Abzug als Betriebsausgaben) vorliegt, <strong>soweit</strong> die Beiträge der Höhe nach angemessen sind.</p>
</li>
</ul>
<p id="frg_e487">Bei der Prüfung, ob die Direktversicherung anzuerkennen ist, ist zunächst ein innerer Betriebsvergleich und danach ein äußerer Betriebsvergleich vorzunehmen.</p>
<p id="frg_e489">Für eine Anerkennung spricht, wenn entsprechende Direktversicherungen auch vergleichbaren fremden Arbeitnehmern des Betriebs ernsthaft angeboten werden.</p>
<p id="frg_e491">Werden im Betrieb keine vergleichbaren Arbeitnehmer beschäftigt, ist darauf abzustellen, ob Direktversicherungen bei vergleichbaren Arbeitnehmern in anderen Betrieben üblich sind.</p>
<p id="frg_e493">Eine Anerkennung ist z.B. nicht möglich:</p>
<ul id="frg_e495">
<li>
<p id="frg_e497">wenn die Direktversicherung für den Ehegatten bei Beginn des Arbeitsverhältnisses, für fremde Arbeitnehmer aber erst nach längerer Betriebszugehörigkeit abgeschlossen wird,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e500">wenn bei fremden Arbeitnehmern die Direktversicherung von einer Gehaltsumwandlung abhängig gemacht wird, die Beiträge des Ehegatten aber zusätzlich zum Arbeitslohn gezahlt werden,</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e503">wenn für den Ehegatten eine Direktversicherung bei einem Lebensalter abgeschlossen wird, bei dem fremde Arbeitnehmer keine Direktversicherung mehr erhalten.</p>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_gld1" id="frg_e505">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld7.">7. Beiträge / Höhe des Arbeitslohns</h2>
<p id="frg_e508">Zum Arbeitslohn rechnen sämtliche Beitragsleistungen des Arbeitgebers, unabhängig davon, ob er unmittelbare Zahlungen an das Versicherungsunternehmen leistet oder ob die Beiträge mit anderen Ansprüchen verrechnet werden.</p>
<p id="frg_e510">Folgende Beträge gehören nicht zum Arbeitslohn, auch wenn sie an den Arbeitnehmer ausgezahlt werden, zur Erhöhung der ihm zustehenden Versicherungsleistungen auf dem Versicherungsvertrag angesammelt oder zur Verkürzung der Versicherungsdauer eingesetzt werden:</p>
<ul id="frg_e512">
<li>
<p id="frg_e514">Überschussanteile</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e517">Versichertendividenden</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e520">Boni</p>
</li>
<li>
<p id="frg_e523">Zinsen</p>
</li>
</ul>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik" id="frg_e587"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Pauschalierung der Lohnsteuer" href="/steuerlexiko/154433"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Pauschalierung der Lohnsteuer</span></a></p>
</div>
</div>
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		<title>Dauerwohnrecht</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dauerwohnrecht Normen §§ 31 ff Wohnungseigentumsgesetz§ 92a EStG i. d. F. des EigRentG Information Inhaltsübersicht1.Begriff2.Wirtschaftliches Eigentum3.Eigenheimzulage, Eigenheimrente3.1Eigenheimzulage3.2Eigenheimrente1. BegriffEin Dauerwohnrecht ist ein dingliches Recht an einem Grundstück. Es gibt dem Berechtigten das Recht, auf dem Grundstück in einem hierauf errichteten oder zu errichtenden Gebäude eine bestimmte Wohnung zu bewohnen oder das Grundstück in anderer Weise zu  [...]</p>
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<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Dauerwohnrecht</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>§§ 31 ff Wohnungseigentumsgesetz</p>
<p>§ 92a EStG i. d. F. des EigRentG</p>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_toc">
<h2 class="stw_toc_head">Inhaltsübersicht</h2>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">1.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld1.">Begriff</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">2.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld2.">Wirtschaftliches Eigentum</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.">Eigenheimzulage, Eigenheimrente</a></p>
<ol class="eingeb_num_liste">
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.1</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.1">Eigenheimzulage</a></div>
</li>
<li>
<div class="eingeb_listnum">3.2</div>
<div class="eingeb_listenpunkt"><a href="#gld3.2">Eigenheimrente</a></div>
</li>
</ol>
</div>
</li>
</ol>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld1.">1. Begriff</h2>
<p>Ein Dauerwohnrecht ist ein dingliches Recht an einem Grundstück. Es gibt dem Berechtigten das Recht, auf dem Grundstück in einem hierauf errichteten oder zu errichtenden Gebäude eine bestimmte Wohnung zu bewohnen oder das Grundstück in anderer Weise zu nutzen. Die Rechte des Eigentümers sind insoweit ausgeschlossen.</p>
<p>Das Dauerwohnrecht kann auf einen außerhalb des Gebäudes liegenden Teil des Grundstücks erstreckt werden, sofern die Wohnung wirtschaftlich die Hauptsache bleibt (§ 31 Abs. 1 WEG).</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld2.">2. Wirtschaftliches Eigentum</h2>
<p>Durch ein dinglich begründetes Nutzungsrecht an der Wohnung wird in der Regel wirtschaftliches Eigentum nicht vermittelt. Der Nutzungsberechtigte ist jedoch dann wirtschaftlicher Eigentümer, wenn er auf einem fremden Grundstück mit Zustimmung des Eigentümers für eigene Rechte eine Wohnung errichtet und aufgrund eindeutiger, im Voraus getroffener und tatsächlich durchgeführter Vereinbarungen die wirtschaftliche Verfügungsmacht und Sachherrschaft innehat, weil die Wohnung nach voraussichtlicher Dauer des Nutzungsverhältnisses bei normalem der gewählten Gestaltung entsprechenden Verlauf wirtschaftlich verbraucht ist (BFH, 24.06.2004 &#8211; III R 50/01, BStBl II, 2005, 80).</p>
<p>Der Dauerwohnberechtigte ist nur dann als wirtschaftlicher Eigentümer der Wohnung anzusehen, wenn seine Rechte und Pflichten bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise den Rechten und Pflichten eines Eigentümers der Wohnung entsprechen und wenn er aufgrund des Dauerwohnrechtsvertrags bei Beendigung des Dauerwohnrechts eine angemessene Entschädigung erhält. Entspricht der Dauerwohnrechtsvertrag dem Mustervertrag über die Bestellung eines eigentumsähnlichen Dauerwohnrechts, so kann ohne weitere Prüfung anerkannt werden, dass der Dauerwohnberechtigte wirtschaftlicher Eigentümer der Wohnung ist (BMF, 21.12.2004 &#8211; IV C 3 &#8211; EZ 1010 &#8211; 43/04, Rz. 6 und 7, BStBl I 2005, 305).</p>
</div>
<div class="stw_gld1">
<h2 class="stw_gld1_head" id="gld3.">3. Eigenheimzulage, Eigenheimrente</h2>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld3.1">3.1 Eigenheimzulage</h3>
<p>Ist der Dauerwohnberechtigte wirtschaftlicher Eigentümer (siehe Abschnitt 2), ist die Anschaffung oder Herstellung nach dem Eigenheimzulagegesetz begünstigt (§ 2 EigZulG, siehe Eigenheimzulage &#8211; Wohneigentumsförderung).</p>
</div>
<div class="stw_gld2">
<h3 class="stw_gld2_head" id="gld3.2">3.2 Eigenheimrente</h3>
<p>Die Anschaffung eines eigentumsähnlichen oder lebenslangen Dauerwohnrechts nach § 33 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) steht der Anschaffung einer zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnung gleich und ist daher nach dem Eigenheimrentengesetz begünstigt (<a class="doklink" title="Altersvorsorge - Eigenheimrente" href="/steuerlexiko/3387612">Altersvorsorge &#8211; Eigenheimrente</a>), soweit Vereinbarungen nach § 39 des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) getroffen werden (§ 92a Abs. 1 Satz 4 EStG i. d. F. des EigRentG).</p>
<p>Eine Vereinbarung nach § 39 Wohnungseigentumsgesetz besteht darin, dass das Dauerwohnrecht im Falle einer Zwangsversteigerung des Grundstücks auch dann bestehen bleiben soll, wenn der Gläubiger einer dem Dauerwohnrecht im Range vorgehenden oder gleichstehenden Hypothek, Grundschuld, Rentenschuld oder Reallast die Zwangsversteigerung in das Grundstück betreibt.</p>
</div>
</div>
<div class="stw_verweise" id="stw_verweise_1">
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Siehe auch</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<div class="stw_verweise_stichwort">
<p><span class="stw_verweise_stichwort_text">Eigenheimzulage &#8211; Wohneigentumsförderung </span><a class="doklink stw_verweise_stichwort_link" title="Altersvorsorge - Eigenheimrente" href="/steuerlexiko/3387612"><span class="stw_verweise_stichwort_text">Altersvorsorge &#8211; Eigenheimrente</span></a></p>
</div>
</div>
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		<title>Dauerfristverlängerung</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dauerfristverlängerung Normen §§ 46 f UStDV Information Nach § 46 UStDV kann der Unternehmer für die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen eine Dauerfristverlängerung beantragen. Die Abgabefristen für die Umsatzsteuervoranmeldungen verlängern sich dann um einen Monat (vgl. Übersicht bei Abgabefristen - Umsatzsteuer). Wird die Dauerfristverlängerung gewährt, so ist gemäß § 47 UStDV von Unternehmern, die die Umsatzsteuervoranmeldungen monatlich  [...]</p>
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<div class="doc_headerlogo stw_headerlogo"><!--stw_logo--></div>
<div class="doc_headerblock stw_headerblock">
<div class="doc_headerline stw_headerline">
<h1 class="stw_titel">Dauerfristverlängerung</h1>
</div>
</div>
</div>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Normen</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>§§ 46 f UStDV</p>
<div class="infografik"><span class="infografik_start"> </span><span class="infografik_text">Information</span><span class="infografik_ende"> </span></div>
<p>Nach § 46 UStDV kann der Unternehmer für die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen eine Dauerfristverlängerung beantragen. Die Abgabefristen für die Umsatzsteuervoranmeldungen verlängern sich dann um einen Monat (vgl. Übersicht bei <a class="doklink" title="Abgabefristen - Umsatzsteuer" href="/steuerlexiko/154633">Abgabefristen &#8211; Umsatzsteuer</a>). Wird die Dauerfristverlängerung gewährt, so ist gemäß § 47 UStDV von Unternehmern, die die Umsatzsteuervoranmeldungen monatlich abgeben müssen (vgl. <a class="doklink" title="Voranmeldungszeitraum" href="/steuerlexiko/154779">Voranmeldungszeitraum</a>), eine Sondervorauszahlung in Höhe von 1/11 der Umsatzsteuervorauszahlungen des Vorjahres zu entrichten. Dadurch wird ein möglicher Zinsgewinn durch die spätere Abgabe der Voranmeldungen und Zahlung der Umsatzsteuer ausgeglichen. Die Sondervorauszahlung wird in der letzten Umsatzsteuervoranmeldung des Jahres wieder abgezogen.</p>
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